Arbeitsplätze an italienischen Standorten sollen gesichert werden

Italien stellt Bedingungen für Milliardenkredit für Fiat

Dienstag, 19. Mai 2020 | 08:14 Uhr

Italien stellt dem Autobauer Fiat Chrysler klare Bedingungen für milliardenschwere Staatshilfen. Der italienisch-amerikanische Konzern mit Hauptsitz in den Niederlanden müsse mit den Staatshilfen Investitionen in Italien garantieren und auf jegliche Form von Delokalisierung verzichten, sagte Italiens Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri nach Medienangaben.

Laut dem Minister für Süditalien, Giuseppe Provenzano, muss FCA klare Garantieren zum Erhalt der Arbeitsplätze an den italienischen Standorten garantieren. Angesichts der Fusionspläne Fiats mit dem französischen Autokonzern PSA sei es wichtig, dass Italien nicht von den Synergien benachteiligt werde, die durch den Zusammenschluss entstehen werden.

Fiat Chrysler bestätigte Verhandlungen mit der Regierung in Rom. Es geht demnach um staatliche Garantien für eine dreijährige Kreditlinie über 6,3 Mrd. Euro, die die Bank Intesa Sanpaolo zur Verfügung stellen soll. Der Autobauer unterstrich, das Geld solle dazu eingesetzt werden, die Fabriken in Italien wieder auf Touren zu bringen und die dortigen Zulieferer zu bezahlen.

Das Unternehmen beschäftigt in Italien rund 55.000 Mitarbeiter. Zudem sind zahlreiche Zulieferer und Autohändler in dem von der Pandemie besonders stark betroffenen Land von Fiat Chrysler abhängig. Nach Angaben des Unternehmens trägt die Autobranche 6,2 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei.

Von: apa

Kommentare

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12 Kommentare auf "Italien stellt Bedingungen für Milliardenkredit für Fiat"


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Dublin
Dublin
Kinig
11 Tage 13 h

…ohne Geldspritzen vom Steuerzahler wäre FIAT schon vor Jahrzehnten pleite gegangen…soll sich Geld nun in Holland besorgen, wo sie Sitz haben…
😆

ex-Moechteg.Lhptm.
ex-Moechteg.Lhptm.
Superredner
11 Tage 12 h

das hat noch jede Firma versprochen und tags darauf war es “aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation” nicht nehr möglich..

Wenn Fiat fast keine Modelle mehr anbietet, brauchen sie auch keine Hilfen…

und wenn Italien schon unbedingt helfen will, dann kauft doch einfach deren Kisten für die öffentliche Ämter…. nicht mal mehr Polizei oder Militär haben italienische Fabrikate …..

Elmarchi
Elmarchi
Grünschnabel
11 Tage 11 h

Bitte nicht unsere Steuergelder an eine niederländische Firma verschenken!

berthu
berthu
Superredner
11 Tage 13 h

Arbeitsplätze sicher… diee Leier!

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
11 Tage 8 h

Erst mal den Firmensitz zurück nach Italien verlegen und dort Steuern zahlen, dann reden wir weiter…

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
11 Tage 8 h

Die Neuinvestitionen in den italienischen Werken werden dann, soweit sie überhaupt durchgeführt werden, nach 3 Jahren wegen mangelnder wirtschaftlicher Perspektive abgebaut und in F, NL oder PL wiederverwendet. Eine Investition in die Zukunft

Blackadder
Blackadder
Grünschnabel
11 Tage 6 h

Wer noch in Italien investiert ist entweder mit einer rosa Brille bestückt oder geistig verwirrt. Oder beides.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
11 Tage 4 h

@Blackadder…..genau…….solche Leute braucht Italien / Südtirol überhaupt nicht.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
11 Tage 4 h

@Blackadder……sollte Leute WIE DICH heißen

Blackadder
Blackadder
Grünschnabel
11 Tage 12 h

Herrlich, all diese Wirtschaftsbosse die 40 Jahre lang gerufen haben dass der Staat Mist ist, liegen nun allerwertestenleckend auf den Treppen der, Parlaments. Europaweit.
Erbaermliche Leute, die bei Erbaermlichen Pleittiers um Geld betteln.
Meine Ururururgrossvater loesten das intelligenter. Die eroberten einfach ein Paar Kolonien und brachten den Einheimischen gute Maniere wie Sklavenhandel und Tee trinken bei. Und die Welt war in Ordnung.

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
11 Tage 7 h

na  bitte und steuern solln se   a  in italien bezohlen.

was ist italien für ein witzland ,die einen bezahlen die steuergelder , die andren bekommen sie.
wann werden wir uns dagegen wehren

nuisnix
nuisnix
Superredner
11 Tage 6 h

Ich hätte den FIAT-Verantwortlichen geraten, sie sollten sich wegen eines Beitrags an die niederländische Regierung wenden!
Dort die “geringen” Steuersätze ausnutzen und hier um Beitrag betteln – wenn sie nur Traktoren für die Landwirtschaft produzieren und verkaufen würden, könnte man es noch verstehen…

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