Steigende Transportkosten - Auswirkungen auf Endverbraucher

Italienische Wirtschaft sorgt sich vor Grenzkontrollen

Dienstag, 18. Juli 2017 | 18:25 Uhr

Brenner – Grenzkontrollen am Brenner zwischen Südtirol in Italien und Tirol und darüber hinaus würden der italienische Wirtschaft enorme Kosten verursachen. Laut Schätzungen des italienischen Wirtschaftsinstituts CGIA würde die Außerkraftsetzung des Schengen-Abkommens zu Kontrollen von 42 Millionen Tonnen Waren pro Jahr führen. Zwei Drittel davon werden per Lkw, der restliche Anteil per Schiene befördert.

Von den 92 Millionen Tonnen Waren, die von Italien über die Grenzen per Lkw transportiert werden, reisen 30 Millionen Tonnen über den Brenner. 11,7 Millionen Tonnen Waren werden per Schiene befördert. Mit einer Wartezeit an der Grenze von zwei Stunden würde es zu einer Erhöhung der Transportkosten von bis zu zehn Prozent kommen. “Dies hätte Auswirkungen auch auf den Endverbraucher”, kommentierte der Verfasser der Studie Paolo Zabeo.

Die Brenner-Achse sei die meist befahrene Verbindung zwischen Italien und Europa. Grenzkontrollen würden sich für Unternehmen im nord-östlichen Raum Italiens besonders negativ auswirken, die täglich ihre Waren in Richtung Mittel- und Nordeuropa liefern. Wegen der Grenzkontrollen und den damit verbundenen Verspätungen könnten die Unternehmer auch zur Zahlung von Strafen und zum Verlust von Aufträgen führen.

Von: apa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

12 Kommentare auf "Italienische Wirtschaft sorgt sich vor Grenzkontrollen"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
iglabnix
iglabnix
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Seit wann juckt italien der endverbraucher?

peterle
peterle
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Da wird Italien sicher kurzfristig die Mehrwertsteuer senken. Schulden sind sowieso schon vorhanden, also spielt es keine Rolle wenn der normale Bürger die nächsten Lügen erhält.

Schnueffler
Schnueffler
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Guter Einwand! Ich bin gerührt wie man sich um diese kümmert

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
1 Monat 19 h

Lieber Endverbraucher. Italien geht es nicht um dich, sondern um dein Geld, das du nicht ausgeben kannst, wenn gewisse Produkte, durch längere Transportzeiten, teurer werden. Das schadet der Wirtschaft und schlußendlich wieder dir.

traktor
traktor
Superredner
1 Monat 1 Tag

dann italien ist es zeit die häfen zu schliessen und die seegrenzen militärisch zu sichern!

sakrihittn
sakrihittn
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Wenn man die Aussengrenzen schützen würde bräuchte man nicht die Inneren zu kontrollieren…so einfach ist das. Man braucht ja nur zu schauen was die Osterweiterung gebracht hat, wir werden geplündert. Man hat die europäischen Grenzen zu schnell erweitert, wir brauchen keine Völker die nicht für ihr Wohl arbeiten wollen sondern sich das holen was sie wollen indem sie dielen, stehlen ecc…

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
1 Monat 14 h

Immer noch keinen Atlas zuhause? 👎🏾

Dublin
Dublin
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

…des sein jo Piraten…bevor die Grenze überhaupt zu isch, wellen’s schun die Preise erhöhen… 😆

Staenkerer
1 Monat 1 Tag

tjo, liebe italopolitiker, hob es ongst das wieniger geld versickern konn …. jo sem rotat i, an de südlichn häfn u. der außengrenze hondeln u. nit wegn der nördlichen grenze plärrn …

Stadtler
Stadtler
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

“Die Brenner-Achse sei die meist befahrene Verbindung zwischen Italien und Europa. ” Heisst es nicht immer, dass der Verkehr auf der Brennerautobahn zu 80% hausgemacht ist?

So ist das
So ist das
Superredner
1 Monat 1 Tag

Also werden die Preise wohl zur Vorsicht jetzt schon steigen.

gruessgott
gruessgott
Neuling
1 Monat 19 h

exportieren eh nix mehr

wpDiscuz