Mehr als 2.000 Züge kontrolliert

Italiens Bahnpolizei zieht Bilanz über “trinationale” Streifen

Freitag, 04. Januar 2019 | 10:40 Uhr

Brenner – Die italienische Bahnpolizei hat am Freitag Bilanz über die sogenannten “trinationalen Streifen”, die seit November 2014 Züge zwischen Trient und dem Brenner kontrollieren, gezogen. Diese Streifen setzen sich aus Exekutivbeamten aus Österreich, Italien und Deutschland zusammen und vollziehen Kontrollen im Sinne der Schengen-Ausgleichsmaßnahmen (AGM).

2018 gingen die Streifen in Italien an Bord von 851 Zügen, hieß es in einer Presseaussendung der italienischen Bahnpolizei. Dabei wurden 30.216 Personen identifiziert, darunter 168 Migranten, die sich illegal – also ohne gültige Papiere – im Land aufhielten. In Österreich wurden 1.257 Züge kontrolliert und 844 Personen identifiziert. 454 davon hatten keine gültigen Dokumente.

Die Streifen sind im Rahmen des EU-Bahnpolizeinetzwerks Railpol im Einsatz, das darauf abzielt, die Kooperation zwischen den Mitgliedsstaaten dank Informationsaustausch und der Planung gemeinsamer Kontrollen zu verbessern.

Von: apa

Bezirk: Wipptal