Schaden befürchtet

Italiens Frächter gegen Tiroler Blockabfertigung

Dienstag, 13. Februar 2018 | 14:30 Uhr

Italiens Frächter reagieren besorgt auf die sogenannte Lkw-Blockabfertigung, die den Schwerlastverkehr von Deutschland kommend durch Tirol auf 250 bis 300 Fahrzeuge pro Stunde dosieren soll. Der italienische Frächterverband Conftrasporto hat in einem Schreiben die Regierung in Rom zu Druck auf Österreich aufgerufen, damit Tirol auf die Lkw-Blockabfertigung verzichtet.

Die Lkw-Blockabfertigung drohe der italienischen Wirtschaft schwer zu schaden, hieß es im Scheiben am Dienstag. Sollte Österreich einseitig diese Maßnahme einführen ohne die Beschlüsse des Brenner-Treffens in München zu respektieren, würde sich dies durchaus negativ auf den Verkehr und die Umwelt in Italien und Deutschland auswirken, hieß es im Schreiben von Conftrasporto-Präsidenten Paolo Ugge. Dieser rief den italienischen Verkehrsminister Graziano Delrio auf, Druck auf Österreich auszuüben, damit es auf die Lkw-Blockabfertigung verzichte.

Von: apa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Italiens Frächter gegen Tiroler Blockabfertigung"


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Ralph
Ralph
Superredner
9 Tage 22 h

PKWs sollten das doppelte zahlen müssen, dann wäre auch weniger Verkehr. 3/4 der Autfahrer fahren umsonst durch die Gegend.

Spitzpassauf
Spitzpassauf
Grünschnabel
9 Tage 19 h

@ralph, ich denke das ist keine gute Idee da die PKW dann auf die Landstrasse ausweichen würden und dort alles verstopfen. Aber die LKW könnten doch am Brenner auf die RoLa ausweichen fährt jede Stunde. Das hat man damals auch so gemacht als die Autobahnbrücke in Kufstein kaputt war und es hat super funktioniert.Hätte auch viele Vorteile,besser für die Umwelt weniger Verkehr und die Strassen halten länger.

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