286.126 neue unbefristete Arbeitsverträge im Vergleich zum Vorjahr

Jobs Act zeigt erste Früchte

Sonntag, 13. September 2015 | 10:42 Uhr

Rom – Laut einem Bericht des Sozialversicherungsinstituts Inps hat die Zahl unbefristeter Arbeitsverträge im ersten Halbjahr 2015 um 35,4 Prozent zugenommen. Im Privatsektor wurden demnach von Jänner bis Juli 1.093.584 neue Arbeitsverträge auf unbestimmte Dauer abgeschlossen, 286.126 mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig wurden 953.944 unbefristete Verhältnisse beendet (Zunahme  1,9 Prozent). Insgesamt sind 388.194 zeitlich befristete Verträge in unbefristete umgewandelt worden.

Zu verdanken sei dieser Aufschwung augenscheinlich der im aktuellen Stabilitätsgesetz erlassenen Maßnahme (als Jobs Act bekannt), die Sozialbeiträge unbefristeter Verträge während der ersten drei Jahre stark zu reduzieren. Neben dem Friaul, Umbrien und Marken liegt Trentino-Südtirol (plus 53,3 Prozent) bei den Spitzenreitern dieser Entwicklung, welche eine Stabilisierung der Beschäftigung und einen Rückgang des so genannten Prekariats verheißt.

Von: ©mh