Scala ist immer mehr auf Einnahmen aus dem Ticketverkauf angewiesen

Mailänder Scala ist teuerstes Opernhaus der Welt

Samstag, 08. April 2017 | 08:59 Uhr

Die Mailänder Scala ist das teuerste Opernhaus der Welt. Die Eintrittskarten für das Theater unter der Leitung des Intendanten Alexander Pereira seien in zehn Jahren um 47 Prozent gestiegen, ergab eine Studie des Fachmagazins für klassische Music, “Classic Voice”. Eine im Internet erworbene Eintrittskarte für eine neue Aufführung an der Scala koste bis zu 300 Euro.

Wegen der Kürzungen staatlicher Beiträge sei die Scala immer mehr auf Privatsponsoren sowie auf die Einnahmen aus dem Ticketverkauf angewiesen, so das Magazin. Der Aufsichtsrat der Scala unter der Führung des Mailänder Bürgermeisters Giuseppe Sala hatte Pereira im November zur Einschränkung der Ausgaben aufgerufen. Zwar sei die finanzielle Lage des Opernhauses auch dank der Unterstützung von Privatsponsoren solide, trotzdem bestehe die Gefahr sinkender öffentlicher Beiträge seitens der Regierung, der Region Lombardei und der Gemeinde Mailand, hieß es.

Von: apa

Kommentare

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3 Kommentare auf "Mailänder Scala ist teuerstes Opernhaus der Welt"


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Gredner
Gredner
Tratscher
15 Tage 16 h

Was viele nicht wissen: die Scala hat an die 1000 Angestellten (vom Elektriker bis zum Schneider, von den Pressemitarbeitern bis zu den Künstlern)

santina
santina
Superredner
15 Tage 14 h

Qualität hat halt ihren Preis.

herbstscheich
herbstscheich
Tratscher
14 Tage 6 h

welche  Qualität  ist  den  hier  gemeint???- santina…..(schon mal  in  anderen Opernhäusern gewesen) ???

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