Die Zahl der Migranten soll reduziert werden

Mehr Flüchtlingsrücknahmen in Nordafrika werden erwartet

Samstag, 05. August 2017 | 12:29 Uhr

Die Gespräche deutscher und anderer europäischer Politiker mit Staaten in Nordafrika zeigen offenbar Wirkung. “Die Rücknahmebereitschaft der nordafrikanischen Staaten hat sich dank unseres Engagements seit Mitte 2016 deutlich verbessert”, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Berliner Innenministerium, Günter Krings (CDU), dem Magazin “Focus”.

“Wenn auch unsere Bundesländer bei dem Thema dranbleiben, erwarten wir für das zweite Halbjahr 2017 daher eine deutliche Steigerung der Rückführungszahlen.” Krings kritisierte zugleich das Verhalten einiger afrikanischer Staaten südlich der Sahara. “Hier erwarten wir deutlich mehr Kooperationsbereitschaft und werden mehr Druck machen.”

Die deutsche Regierung verhandelt dem “Focus”-Bericht zufolge auch weiter mit Algerien. “In letzter Zeit hat es mit Algerien Gespräche zu Migrationsfragen auf hoher Beamtenebene gegeben, sowohl vonseiten Deutschlands als auch vonseiten der EU”, sagte ein Sprecher der Bundesregierung dem Magazin. Ein Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika war im Februar an dessen Gesundheitszustand gescheitert.

Der CSU-Innenpolitiker Stephan Mayer drängte unterdessen darauf, dass die Europäische Union mittelfristig mit Libyen “ein ähnliches Flüchtlingsabkommen hinbekommt wie mit der Türkei”. Ein wichtiges Ziel sei es, die humanitären Bedingungen in Lagern in Libyen zu verbessern, sagte er. Menschen sollten von der Flucht abgehalten werden.

Das Anfang des Jahres von der deutschen Bundesregierung gestartete Rückkehrerprogramm, mit dem Asylbewerbern ohne Bleibeperspektive in Deutschland Anreize zur freiwilligen Rückkehr in ihre Heimatländer gegeben werden sollen, läuft nur schleppend an. Erst vier der elf geplanten Beratungszentren im Balkan und in Afrika haben ihren Dienst aufgenommen, wie das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) mitteilte. Neu eröffnet wurde dabei lediglich ein Beratungszentrum in Tunesien.

Bis Ende Juni seien in Tunesien 330 Menschen beraten worden. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sagte bei der Eröffnung des Zentrums im März, dass bis Jahresende 2.000 Menschen beraten werden sollten. In den kommenden Monaten sollen auch ähnliche Zentren in Marokko, Nigeria, Ghana und Senegal eröffnen.

Die Linke im Bundestag kritisierte die Zentren als “PR-Initiative”. “Wie man damit der hohen Jugendarbeitslosigkeit, die viele zur Flucht zwingt, entgegenwirken will, ist für mich nicht nachvollziehbar”, sagte die entwicklungspolitische Sprecherin der Linken, Heike Hänsel. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte im vergangenen Jahr 150 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung gestellt.

Von: APA/ag.

Kommentare

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24 Kommentare auf "Mehr Flüchtlingsrücknahmen in Nordafrika werden erwartet"


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Tabernakel
ivo815
ivo815
Universalgelehrter
11 Tage 1 h

@speckbrot wie wäre es mit richtigen Nachrichten, statt Fake? Russische Medien zitieren gern westliche Internetzeitungen, die in Deutschland Extremisten mit Vorurteilen beliefern. Politically Incorrect zählt dazu, Compact oder die obskure Bundesdeutsche Zeitung . Wenn dein Hamster Herzrhythmusstörungen hat, informierst du dich auch im Tageblatt der Metzgerinnung?
http://www.zeit.de/2017/04/fake-news-beamte-europa-kampf

tom
tom
Tratscher
10 Tage 14 h

So ne Statiastik hab ich auf einem ORF-Sender auch schon mal gesehen. Da gings aber um die Einwanderer von vor 10-15 Jahren, die ARBEITEN, nicht um die, die JETZT kommen. Noch kosten die uns jede Menge Geld. Italien rechent für 2017 mit “Flüchtlings”kosten von bis zu 4,5 Milliarden €

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
10 Tage 14 h

@tom wie viel „die” uns im Endeffekt kosten, hängt ganz davon ab, wie viel wir gewillt sind, in deren Integration zu investieren.

Staenkerer
10 Tage 1 h

@ivo815 moansch nit “sie” wern a müaßn viel guten willen zoagn ihren toal dazua beitrogn das “integriern” funktioniert, schließlich sein se aus außschließlich eigener entscheidung kemmen!
sunscht werds woll ban (erzwungenen) “aufgenummen wern”! bleibn

Lingustar
Lingustar
Tratscher
9 Tage 11 h

Das stimmt zu 100% !!!  Zuwanderer, die ein ordentliches Visum und einen Arbeitsvertrag in Deutschland haben, retten die Sozialkassen tatsächlich, die von illegalen Eindringlingen völlig geplündert werden.

Tabernakel
9 Tage 10 h

@Lingustar
Und du kommst soeben von der Nachtschicht. Hahahaha…

Tabernakel
9 Tage 10 h

@speckbrot
Das rechte Hetzblatt? Wenn Du so etwas glaubst dann zweifel ich an Deinem Verstand.
http://m.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/239620/der-rechte-rand-publikationen

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
9 Tage 4 h

@tom …………….dr Kompatscher behauptet jo die Migrantn bringen mear und zohln mear,als sie ins kostn??????????Des soll er a mol in Zohln ausdruckn.Das sind FAKES!!

Staenkerer
11 Tage 10 h

wer gab werd selig …

tom
tom
Tratscher
10 Tage 17 h

Die Hoffnung stirbt zuletzt

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
10 Tage 14 h

@tom und vorher jede Menge Flüchtende

Pat
Pat
Neuling
11 Tage 8 h

haha das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Einwanderung aus Nordafrika muss komplett gestopppt werden! Und jeder Migrant der nicht aus Kriegsgebiet kommt und hier keine Arbeit hat wieder zurückgeführt, allen voran die Vorbestraften. Ansonsten goodbye Europa.

sakrihittn
sakrihittn
Tratscher
11 Tage 7 h

Man muss endlich aufhören ihnen alles zu versprechen und vor allem zu geben…i-phone, Taschengeld ecc…der Sozialstaat in der Form gehört abgeschafft. Gebt ihnen nur das zum Leben notwendigste und sie gehen wieder von ganz alleine. Kein Händy, kein Taschengeld, keine Hotelunterkunft,keine Markenklamotten.

Dagobert
Dagobert
Tratscher
11 Tage 9 h

So ein Schmarrn, die stecken die Eu Gelder ein und lassen die “Flüchtlinge” schön weiter nach Europa reisen.

maria zwei
maria zwei
Superredner
11 Tage 9 h

des stinkt gewaltig noch Wahlpropaganda.
Noch de Wohln (Deutschland, Österreich, Italien) geats munter weiter……..

zombie1969
zombie1969
Superredner
10 Tage 5 h
Italien erklärt sich für überfordert, beschlagnahmt Boote und schickt Kriegsschiffe. Frankreich macht seit zwei Jahren die Grenzen dicht, lobt Deutschlands Willkommenskultur aber eigentlich will man keine angeblichen “Flüchtlinge”. Schweden kontrolliert die Grenzen, man drückt sich davor zu sagen “Das Boot ist voll!”, aber eigentlich will man auch keine weiteren angebliche “Flüchtlinge”. Dänemark hat temporär die Grenzen geschlossen, wird es wohl wieder tun, sobald merkbare Flüchtlingszahlen über die deutsch-dänische Grenze kommen. Finnland schickt konsequent nach Russland zurück. Österreich schickt wohl Soldaten an den Brenner. Ungarn hat einen netten neuen Zaun. Überhaupt alle osteuropäischen Staaten wollen keine muslimischen Migranten aufnehmen. Die muslimischen… Weiterlesen »
ivo815
ivo815
Universalgelehrter
10 Tage 4 h

Vom Neid zerfressen?

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
9 Tage 4 h

zombie1969……………….und dr Kompatscher woa nit wos kochn und grinst in die Kamera,SUPER!

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
11 Tage 7 h
Lingustar
Lingustar
Tratscher
9 Tage 11 h

Allein schon die Überschrift ist ein Witz. Ich erwarte auch mehr Geld zu verdienen, was sich aber mit Sicherheit nicht realisieren lassen wird. Laut UN-Charta ist jeder Staat für seine Bevölkerung bzw. jeden einzelnen Bürger -zumindest- zuständig. Und wenn jemand diese Kaschperl-Vereinigung überhaupt noch ernst nehmen könnte, dann würde es solche Zustände wie jetzt erst gar nicht geben. Noch Fragen?

Tabernakel
9 Tage 11 h
MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
9 Tage 4 h

Iatz geat dr Konzlerin die Pump vor die Wohln muass sie no schnell epas positives erreichn,jeder woas ober dass sie dei gwesn isch dei gsogg hot “wir schaffen das”,sel glab i schun,wenn mir in Italien olle hängen hobn! GO HOME MERKEL!!!!!!!!!!!!!!!😡😡😡

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