700.000 Passagiere wurden 2018 auf der Achse Verona-Innsbruck-München befördert

ÖBB und Deutsche Bahn feiern zehntes Jubiläum ihres Italien-Einstiegs

Dienstag, 19. März 2019 | 13:55 Uhr

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und die Deutsche Bahn feiern das zehnte Jubiläum ihres gemeinsamen Einstiegs in Italien. 2009 haben die ersten DB-ÖBB EuroCity-Züge begonnen auf der Achse Verona, Brenner, Innsbruck und München zu fahren. Die Zahl der Passagiere ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

Im vergangenen Jahr wurden fast 700.000 Passagiere auf dieser Strecke befördert. Im ersten Betriebsjahr 2010 wurden noch 380.000 Reisende gezählt. Die ÖBB hatte zusammen mit der DB und dem italienischen Partner TreNord das Monopol der italienischen Staatsbahnen im Passagierbereich gebrochen. Ungefähr 150 neue Arbeitsplätze wurden seitdem geschaffen. Kooperationen wurden mit ortsansässigen Tourismusämtern insbesondere in Südtirol initiiert.

“Italiener haben hohe Standards in Sachen Design und legen wie wir Österreicher großen Wert auf Komfort. Für die Kunden dieses für uns strategischen Markts wollen wir bald komplett neue Züge anbieten”, so Kurt Bauer, Leiter des ÖBB-Fernverkehrs im Gespräch mit der APA.

ÖBB und Deutsche Bahn rüsten sich für die neue touristische Saison und wollen die Passagierzahlen heuer weiter steigern. “Was vor zehn Jahren noch als eine sehr schwierige Herausforderung erschien, ist heute Wirklichkeit. Dank der Pünktlichkeit und der Zuverlässigkeit unserer Züge, sowie unseres kundenorientierten Service wollen wir weiterhin wachsen und neue Projekte verwirklichen”, so Marco Kampp, CEO von DB Bahn Italia Srl.

Von: apa

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