Papst Franziskus bei der Chrisammesse im Petersdom

Papst Franziskus startet mit Osterfeierlichkeiten

Donnerstag, 01. April 2021 | 11:00 Uhr

Papst Franziskus hat am Gründonnerstag die Chrisammesse im Petersdom mit Bischöfen und Kardinälen der vatikanischen Kurie gefeiert. Die Chrisammesse bildet den Auftakt zu den großen liturgischen Feiern rund um Ostern. Für das katholische Kirchenoberhaupt ist es das zweite Ostern in Folge, das wegen der Corona-Pandemie nur in eingeschränkter Form begangen werden kann.

Bei der Chrisammesse wurden die heiligen Öle geweiht, die bei der Spendung von Taufe, Firmung, Krankensalbung sowie bei Weihen verwendet werden. Zugleich erneuerten im Petersdom die Geistlichen die Versprechen, die sie bei ihrer Weihe gegeben hatten.

Papst Franziskus verzichtet angesichts der Coronavirus-Pandemie zum zweiten Jahr in Folge auf die traditionelle Fußwaschung am Gründonnerstag. Die Fußwaschung erinnert an eine Geste, die Jesus als Zeichen der Liebe gegenüber seinen Jüngern beim Letzten Abendmahl vollzog. Sie hat in der katholischen Liturgie ihren Platz im Gottesdienst am Gründonnerstagabend, ist aber nicht vorgeschrieben. Papst Franziskus feierte seine Gründonnerstagsmessen vor der Pandemie meist mit Häftlingen in römischen Gefängnissen, aber auch in einer Behinderteneinrichtung oder einem Flüchtlingsheim.

Am morgigen Karfreitag wird der Papst im Petersdom an Leiden und Sterben Christi erinnern. Der traditionelle Kreuzweg findet wie vergangenes Jahr auf dem Petersplatz in sehr kleiner Form statt, nicht wie sonst üblich am Kolosseum.

Die Osternachtsfeier, den längsten und feierlichsten Gottesdienst des Kirchenjahres, wird der 84-jährige Franziskus am Samstagabend im Petersdom zelebrieren. Dann folgen am Sonntag die Ostermesse und der Segen “Urbi et orbi” (“Für die Stadt und den Erdkreis”).

Von: apa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Papst Franziskus startet mit Osterfeierlichkeiten"


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Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
20 Tage 4 h

Hallo zum Gründonnerstag,

die Amtskirche hat ihre Traditionen dem Zeitgeist hinterhergeworfen und sich zum Büttel des Wahnsinns gemacht.
Selbst Weihwasserbecken sind leer geräumt als wäre es der Putzeimer von einem Schweinestall und die Gläubigen standen für einsame Andacht in ihrer Kirche vor verschlossenen Pforten.

Der Mesner von Latzfons hätte was zu schreiben gewusst zu diesem Treiben, ewig schade um die erloschene Leserbrief-Stimme.

Mein Respekt den Dorfgeistlichen welche sich nachts zu Sterbenskranken und Unfallopfern rausklingeln lassen,Hände halten,Trost spenden.
Berg-und Hirtenmessen, die dörflichen Strukturen der Kirchgänger mit den Prozessionen sind noch wahrer und ehrlicher Glauben, der Rest ist “Ministerium für korrekte Staatskirche”

Auf Wiedersehen in Südtirol

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Superredner
19 Tage 16 h

Was ist mit unserem Glauben passiert? In der Zeiten der Pandemie müssten Bittprozessionen unternommen werden, doch das Gegenteil ist der Fall. Das Beten in der Gemeinschaft wurde verboten. Dass die Pandemie kein Ende nimmt, darf demnach nicht verwundern.

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