Raggi sagt Nein zu Olympia und Ja zur Fußball-EM

Raggi nach Olympia-Absage: EM 2020 “eine Ehre”

Donnerstag, 22. September 2016 | 16:10 Uhr

Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi hat die Rolle der “Ewigen Stadt” als Mit-Gastgeber der Fußball-EM 2020 einen Tag nach ihrem Veto gegen die Olympia-Bewerbung 2024 als “eine Ehre” bezeichnet. “Wir freuen uns, Gastgeber für so ein wichtiges Sportereignis zu sein”, sagte sie am Donnerstag in Rom bei der Vorstellung des Logos der Hauptstadt für das Turnier in vier Jahren.

Raggi hatte am Mittwoch erklärt, dass sie Roms Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 nicht unterstütze. Die Fußball-EM 2020 findet in 13 verschiedenen Städten statt, in Rom werden drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausgetragen. Das Logo zeigt neben dem offiziellen EM-Logo die Engelsbrücke als Symbol für die Verbindungen zwischen den verschiedenen Gastgeber-Städten.

Der neue UEFA-Präsident Aleksander Ceferin verteidigte die EM 2020 gegen Kritik an den hohen Reisekosten für die Fußball-Anhänger: “Die Fans werden vermutlich nur dorthin reisen, wo ihr Team spielen wird. Kein Team wird heute in Baku und morgen in Bilbao spielen”, betonte der Slowene.

Von: APA/dpa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Raggi nach Olympia-Absage: EM 2020 “eine Ehre”"


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MickyMouse
Tratscher
7 Tage 18 h

Bravo Raggi,wir haben schon Milliardenschulden genug in Italien.Übrigens wer nimmt denn die UEFA noch ernst nach ihren Korruptionsskandalen???? Dort geht es zu wie bei der SVP!

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