„Italien nicht mehr Problemkind der EU“

Renzi bestätigt für 2016 Steuersenkungen

Sonntag, 06. September 2015 | 08:32 Uhr

Como – Ministerpräsident Matteo Renzi erklärte gestern in seiner Rede im Rahmen des Forum Ambrosetti in Cernobbio, dass Italien nicht mehr das wirtschaftliche Problem Europas sei. Umso weniger sei Italien noch ein Problem auf weltwirtschaftlicher Ebene. Aus diesem Grund sei es möglich, im nächsten Jahr die Gemeindesteuern Imu bzw. Tasi wieder abzuschaffen, sowie die Basis für eine Senkung der Einkommensteuern Irap und Irpef zu setzen.

Laut Renzi verfüge Italien über eine außergewöhnliche Klasse von kleinen und mittelgroßen Unternehmen, welche den Krisenjahren und auch den ungünstigen politischen Bedingungen getrotzt haben. „Was die Einstellung zur Politik und seine Spielregeln betrifft, zeichnet sich seit ein paar Monaten ab, wie eine neue Generation heranwächst. Ob im Guten oder im Schlechten, wird sich bei den nächsten Wahlen zeigen“, fügt Renzi hinzu. Der Premier zerstörte außerdem die Illusionen auf eine Rückkehr zu den Zeiten der so gennanten „salotti buoni“ – man müsse sich im Klaren sein, welchen Schaden die Gewerkschaftsabkommen in der Vergangenheit angerichtet haben.

Von: ©mh