Valentino Rossi will "so bald wie möglich" wieder auf sein Motorrad

Rossi nach schwerem Sturz erfolgreich am Bein operiert

Freitag, 01. September 2017 | 12:47 Uhr

MotoGP-Superstar Valentino Rossi hat sich beim Enduro-Training am Donnerstagabend Brüche des Schien- und Wadenbeins zugezogen. Der 38-jährige Italiener wurde in der Nacht auf Freitag in Ancona operiert. “Ich will jetzt so bald wie möglich zurück auf mein Bike”, teilte Rossi in einer Mitteilung seines Rennstalls Yamaha mit. Wie lange der neunmalige Motorrad-Weltmeister ausfällt, ist nicht klar.

Rossi zog sich die Verletzung in der Nähe seiner Geburtsstadt Urbino in Mittelitalien zu. Ganz in der Nähe hatte er sich bereits Ende Mai bei einem Trainingssturz am Oberkörper verletzt. Diesmal kam “Il Dottore” allerdings nicht so glimpflich davon: verschobene Brüche des rechten Schien- und Wadenbeins – so lautete die bittere Diagnose, die eine lange Zwangspause nach sich zieht.

Rossi wurde anschließend von Urbino in die Universitätsklinik Ancona gebracht, wo seine Brüche laut Yamaha in einer einstündigen Operation mit einem Metallstift fixiert wurden. Die Prozedur sei “ohne jegliche Komplikationen” über die Bühne gegangen. “Die Operation ist gut verlaufen. Heute in der Früh, als ich aufgewacht bin, habe ich mich schon gut gefühlt”, ließ Rossi wissen. “Ich bedauere den Unfall sehr.”

Er werde sein Bestes tun, um möglichst bald wieder zwischen zwei Rädern zu sitzen, sagte er. Wann das der Fall sein wird, darüber kann derzeit aber nur spekuliert werden. Die Zeitung “Corriere della Sera” berichtete, dass Rossi bis zum Großen Preis von Japan im Oktober genesen sein könnte. Die aktuelle Saison – Rossi liegt nach zwölf von 18 Rennen auf dem vierten WM-Rang – läuft noch bis zum 12. November.

Schon 2010 hatte sich der Fan-Liebling bei einem Sturz im Training für seinen Heim-Grand-Prix in Mugello das rechte Schien- und Wadenbein gebrochen. Nur sechs Wochen später saß Rossi auf dem Sachsenring wieder auf dem Motorrad und fuhr bei seinem Comeback auf den vierten Platz.

Nichtsdestotrotz muss sich das Yamaha-Werksteam nun Gedanken darüber machen, wer den Italiener bis auf Weiteres ersetzen soll. Im Gegensatz zu vielen anderen Rennställen steht Yamaha kein erstklassiger Ersatzmann zu Verfügung, der jederzeit einspringen könnte. Beim österreichischen KTM-Team kam Ersatz Mika Kallio beim Heimrennen in Spielberg auf den zehnten Platz und schnitt damit besser ab als die Stammfahrer Pol Espargaro und Bradley Smith.

Von: apa

Kommentare

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6 Kommentare auf "Rossi nach schwerem Sturz erfolgreich am Bein operiert"


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spinaisl
spinaisl
Grünschnabel
22 Tage 5 h

wieso konn er während dor wm net awia zrugschraufen?

Andreas
Andreas
Tratscher
22 Tage 4 h

um sou long auf den niveau zu fohren wia der muasch von natur aus a selle typ sein de kennen nit zrugschraufen

JvS-105
JvS-105
Neuling
21 Tage 23 h

Um mit 38 noch mit der MotoGP-Weltspitze mithalten zu können, langt Talent alleine nicht mehr. Ständiges Training ist auch für VR wichtig und notwendig – nicht umsonst fährt er ständig Supermoto, Enduro und mit normalen Strassen-Motorrädern auf Rennstrecken und Kartbahnen.
Wo gehobelt wird, fallen halt Späne..

Dagobert
Dagobert
Tratscher
22 Tage 4 h

Hoffendlich bedeutet das nicht sein Karriereende. Bin ein Fan von seinem fahrerischen Können und von seinen Kämpfen die er bei Rennen abliefert.

FC.Bayern
FC.Bayern
Grünschnabel
22 Tage 2 h

irgendwann muss man vielleicht auch mal aufhören können, aber nicht erst nach einer Verletzung !!
Siehe Biaggi , genau das selbe …
ich kenne ihn persönlich , könnte er die Zeit zurück drehen , hätte er schon vor seinem gefährlichen Unfall aufgehört …
die Gesundheit und das Leben mit Frau und Kindern ist wichtiger !!!!

JvS-105
JvS-105
Neuling
21 Tage 23 h

Erfolgreiche Rennfahrer haben das Rennfahren im Blut. Die können nicht so einfach aufhören.. 

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