Sieben tote Migranten gefunden

Rund 900 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer vor Libyen gerettet

Donnerstag, 02. November 2017 | 07:10 Uhr

Die italienische Küstenwache hat im Rahmen der EU-Marine-Mission “Sophia” rund 900 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Bei den acht Rettungseinsätzen vor der libyschen Küste wurden in einem der Schlauchboote zudem sieben tote Migranten gefunden, wie die Küstenwache am Mittwoch mitteilte. Die Nationalität der Toten war zunächst unklar. Sie wurden an Bord eines Schiffs der Marine gebracht.

Die Zahl der im Zuge der Einsätze zwischen Juli und November nach Italien gebrachten Flüchtlinge hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 70 Prozent verringert. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) kamen fast 150.000 Menschen zwischen Jänner und Oktober über das Mittelmeer nach Europa; mindestens 2.826 starben auf der Überfahrt oder sind vermisst.

Von: APA/ag.

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1 Kommentar auf "Rund 900 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer vor Libyen gerettet"


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Universalgelehrter
19 Tage 8 h
Die Zahl der Flüchtlinge hat sich verringert. Trotzdem ist es notwendig die Fluchtursachen zu bekämpfen und extraterritoriales Flüchtlingsmanagement zu betreiben, um diesen Menschen in ihrer Heimat – also dort wo ihre Familie und Freunde sind – ein wirklich menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Damit das gelingt, sind neben wirtschaftlichen Maßnahmen wohl auch viele Schutzmissionen in den Herkunftsländern notwendig, damit diese Menschen nicht der Willkür und brutalen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind. Dem grausamen Schleppermarkt würde das Handwerk gelegt und deren Einnahmequelle unterbunden, wenn die Menschen vor Ort unter menschenwürdigen Lebensbedingungen leben könnten. Es ist nicht nur Krieg der zur Flucht veranlasst. Wie der… Weiterlesen »
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