Rabl-Stadler überglücklich

Salzburger Festspielpräsidentin erhielt italienischen Orden

Samstag, 13. August 2016 | 17:55 Uhr

Die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler, ist am Samstag mit einem Orden der Republik Italien ausgezeichnet worden. Sie nahm den “Grande Ufficiale dell’ordine della Stella d’Italia” in Anwesenheit von Maestro Riccardo Muti nach seinem Konzert mit den Wiener Philharmonikern entgegen.

Überreicht wurde der Orden vom Botschafter der Republik Italien in Wien, Giorgio Marrapodi. Rabl-Stadler sei eine herausragende Persönlichkeit der österreichischen Kulturszene. Ihr gelte Wertschätzung nicht nur aufgrund ihrer künstlerischen Erfahrung, auch dank ihrer hervorragenden Fähigkeiten als Managerin, begründete Marrapodi die Auszeichnung.

Rabl-Stadler habe wesentlich zum Prestige dieses weltweit angesehenen Festivals beigetragen, das eine gelungene Mischung zwischen Tradition und Modernität widerspiegle. “Dank Ihrer Tätigkeit sind Sie in engstem Kontakt mit den bedeutendsten Musikern Italiens und haben sich stets für die Förderung der Kunst eingesetzt. Damit haben Sie wesentlich zur Vertiefung der Freundschaft zwischen Österreich und Italien beigetragen”, sagte der Botschafter und steckte der Präsidentin den Orden an.

“Es ist mir eine große Ehre und Freude, eine offizielle Auszeichnung meines geliebten Landes Italiens zu erhalten”, freute sich die Festspielpräsidentin. Sie bedankte sich zuerst bei Muti für das “wunderbare Konzert” mit den Wiener Philharmonikern. “Seit 1971 ist Riccardo Muti unser Fixstern, der den Festspielhimmel erhellt. Morgen wird es sein 250. Auftritt in Salzburg sein – das macht ihm keiner mehr nach”, sagte sie. “Für mich persönlich ist es am schönsten, wenn er unsere Wiener Philharmoniker dirigiert. Denn ich werde nicht müde zu sagen, ohne die Wiener Philharmoniker gäbe es zwar Festspiele in Salzburg, aber nicht die Salzburger Festspiele.”

Die Festspielpräsidentin erläuterte noch, warum sie dieser Orden besonders glücklich macht: “Meine Liebe zu Italien ist, glaube ich, ist genetisch: Ich bin am 2. Juni 1948 geboren, am selben Tag wie die italienische Verfassung. Ich liebe dieses Land, die Menschen, die Pasta, den Vino, aber vor allem die Kunst und Kultur. Für mich ist Italien neben meiner Heimat das beste Stück Europa. Dieser Orden ist Ansporn, mich weiter um die Präsenz italienischer Künstlerinnen und Künstler in Österreich stark zu machen.”

Von: apa

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