Forscher seit 2011 auf der Suche

Sensationsfund: Überreste der “echten” Mona Lisa entdeckt

Freitag, 25. September 2015 | 10:17 Uhr

Florenz – Wissenschaftler haben in Florenz mit hoher Wahrscheinlichkeit die sterblichen Überreste von Lisa Gherardini entdeckt, die für das berühmte Gemälde der „Mona Lisa“ Modell gestanden hat.

Zwar hatte man gehofft, in dem Grab den Schädel von Gherardini zu finden, doch es wurden lediglich Knochensplitter ausgegraben. Die Forscher sind aber der festen Überzeugung, dass die 1479 geborene Italienerin das Modell für das berühmte "Mona Lisa"-Gemälde von Leonardo da Vinci war.

Sie wollten über den Schädel das Gesicht rekonstruieren und so den Beweis für ihre These erbringen, berichtet buzz.at.

Seit 2011 suchten die Forscher nach den Überresten von Lisa Gherardini: Sie war mit dem Händler Francesco del Giocondo verheiratet, der als Auftraggeber für das Gemälde gilt.

Nach seinem Tod lebte die Witwe in einem religiösen Konvent der Stadt, in dem sie im Jahr 1542 auch beigesetzt worden sein soll.

Aufgrund der Altersbestimmung konnten andere auch teils gut erhaltene menschliche Überreste ausgeschlossen werden. Einzig einige Knochensplitter kamen aufgrund der Zeitberechnung für die Forscher infrage: "Diese Überreste sind wahrscheinlich die von Gherardini", sagte Forschungsleiter Silvano Vinceti.

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