Tajani will in Libyen investieren

Tajani befürwortet EU-Flüchtlingsdeal mit Libyen

Sonntag, 10. September 2017 | 08:36 Uhr

Der Präsident des EU-Parlaments befürwortet einen Flüchtlingsdeal mit Libyen nach türkischem Vorbild. “Es ist richtig, in Libyen zu investieren. Und ich glaube, man muss die gleiche Summe, die wir in der Türkei investiert haben, um die Balkanroute zu schließen, ausgeben, um die Route über das Mittelmeer zu schließen”, sagte der Italiener Antonio Tajani in Rom.

So sollen weniger Migranten nach Europa kommen. Dieser Deal müsse auch Länder wie Niger und Tschad einbeziehen. Im Rahmen des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei hat die EU der Türkei sechs Milliarden Euro bis 2018 zugesagt. Dafür werden Migranten in der Türkei gehalten. Allerdings seien im Bürgerkriegsland Libyen mehr Kontrollen notwendig, so Tajani. Die Flüchtlingslager in dem Land dürften nicht mehr “Konzentrationslagern” gleichen. Vielmehr müssten die Menschenrechte respektiert werden. “Wir verschenken kein Geld, als wäre es ein Fest”, erklärte Tajani gegenüber der Deutschen Presse-Agentur

Libyen ist seit Jahren in Chaos versunken und hat keine funktionsfähige Regierung. Aus dem nordafrikanischen Land legen derzeit die meisten Migranten in Richtung Italien ab. Menschenrechtsorganisationen prangern immer wieder schreckliche Zustände in den Lagern und schwerste Misshandlungen von Migranten an.

Zuletzt hatte die italienische Regierung Vereinbarungen unter anderem mit der libyschen Küstenwache gemacht, damit die Flüchtlinge nicht mehr nach Italien kommen. Die Zahl war jüngst auch drastisch gefallen. Das Migrationsproblem sei aber bei weitem nicht gelöst, so Tajani. “Wir sind am Anfang einer neuen Phase. Es reicht nicht, was nun gemacht wurde.” Wenn man eine Route schließe, ohne die Probleme in Afrika zu lösen, öffneten sich woanders “zwei, drei, vier neue Routen”.

Von: APA/dpa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

23 Kommentare auf "Tajani befürwortet EU-Flüchtlingsdeal mit Libyen"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
traktor
traktor
Superredner
13 Tage 5 h

wir realisten haben so einen schritt seit jahren gefordert! warum passiert erst jezt etwas ??

gapra
gapra
Tratscher
13 Tage 4 h

Realist????

Staenkerer
13 Tage 3 h

jo, genau! sem, bold mir des gsog hobn worn mir de nazi, de sein jetz de retter europas!
wenn man des vor jahren gemocht hat, war in viele des geld der schlepper u. de fohrt in den seetot ersport gebliebn u. viele warn von dahoam gor nit weg!

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
13 Tage 2 h

@gapra unser Satiretraktor 😂

Lingustar
Lingustar
Superredner
13 Tage 2 h

Wenn dein Hals ein Gewinde hätte, dann würdest du jetzt ohne Kopf umherlaufen!

Staenkerer
13 Tage 2 Min

@gapra jo, realisten!! jene de verläugnen das des von viele gsog wurde, sein genau de, de domols scheinheilig merkels nazikeule schwingen gholfn hobn! u. de, de heit no nit zuagebn das de massnahme sinnfoll isch sein de dep.. de wegn ihrer jahrelangen vogelstraußposition in kopf vom bodn nimmer außerderziechn!

nobody
nobody
Grünschnabel
13 Tage 5 h

Wie wieviel Zeit musste vergehn und vieviele Milliarden mussten “investiert” werden bis endlich einer auf die Idee kommt in den Heimatsländern der Flüchtlinge zu investieren??? Aber die ganze Flüchtlingspolitik hat laut der deutschen Bundeskanzlerin ( Gutmensch) ja auch seine guten Seiten….€€€€ $$$$

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
13 Tage 4 h

Was soll da gut sein wenn man Handlanger der Schlepper spielt, Menschen in einer für sie fremden Kultur integrieren will und eigene Werte in Frage stellt, Sicherheitsprobleme schafft und letztendlich selbst die Wähler nach rechts drängt? Was soll da gut sein? Pecunia? ok. das schon

Staenkerer
13 Tage 3 h

@enkedu geld!!! sehr viel geld des dunkle kanale gfundn hot u. no findet, für wienige de de fadn ziechn!
um menschen dieseits u. jenseits des mittelmeers geats do schun long nimmer! deren schiksal isch uninteresant, haubsoch de goldoder werd nit verschüttet!

vitus
vitus
Neuling
13 Tage 3 h

@enkedu
… wos werd do integriert???

Lingustar
Lingustar
Superredner
13 Tage 2 h

@enkedu mal ne Frage…: Hat Dich jemand auf den richtigen Weg geführt?? ( Ich sage ganz bewusst nicht auf “den rechten…”)
Na hoffentlich lesen das Ivo815 und Taberlackel nicht….

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
13 Tage 1 h

@Lingustar die können das gerne lesen.

was linke von rechten unterscheidet ist, dass sie unverbesserlich und überheblich sind. das macht sie nicht ungefährlicher. beides für mich zu banal.

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
13 Tage 7 h

die Lösungen für Afrikaner liegen in Afrika, nicht in Europa.

Es hat zu lange gedauert, bis das anfängt durchzusickern.

PuggaNagga
PuggaNagga
Superredner
13 Tage 1 h

Und die Verantwortung bei der Umsetzung liegt bei den Afrikanern.
Ich glaube nicht dass es im Interesse eines afrikanischen Landes ist wenn ein Großteil der Mittelschicht nach Europa auswandert. Die Armen kommen nicht, die haben andere Probleme und nicht das Geld für die Reise, die müssen schauen dass genug zu essen ist.

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
12 Tage 18 h

@PuggaNagga Das ist differenzierter zu sehen. das ist eher die arme Schich von max. 10 Staaten.

dort gibt es aber auch einige wunderschöne, sehenswerte. zum glück.

und dann einige wenige, da verhungern sie. die kommen auch nicht. für schlepper und ihre helfershelfer uninteressant.

berthu
berthu
Tratscher
13 Tage 4 h

Daß diese Südlichen Länder sich entwickeln, wie langsam oder schnell, liegt nicht nur in Menschenhand. Es braucht viel Zeit.
Wer aber das Chaos, die jetztigen unmenschlichen Zustände dort seit Jahrhunderten verursacht, das sind wir Kolonialisten!
Leider sind nun auch die vielen Geld-Einsätze dort nur weitere scheinheilig verdeckte Kolonialgeschäfte mit Waffen und Resourcen.
Bevor diese Waffen nicht überall eingesammelt und vernichtet sind, ist immer Krieg.

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
13 Tage 2 h

Wahre Worte

Lingustar
Lingustar
Superredner
13 Tage 2 h

in wessen Händen denn? Außer in Menschenhand??

PuggaNagga
PuggaNagga
Superredner
13 Tage 1 h

@berthu
Glaubst du mit den Waffen nehmen ist es getan?
Die Afrikaner sind keine Kinder die nach der Bestrafung dann Ruhe geben. Dann beschaffen sie sich halt neue Waffen von anderen. In den Köpfen muss der Wille sein in Frieden zu leben, keine Kriege zu führen und langsam und mit harter Arbeit sich Fortschritt und Entwicklung aufzubauen. Das geht nicht in 10 Jahren, aber in 20-30 Jahren könnte es mit etwas Glück Realität werden.
Europa sollte nicht mit Geldspenden helfen sondern mit sinnvollen Investitionen wie Hilfe beim Gründen von Unternehmen welche Arbeitsplätze schaffen oder dem Aufbau einer Infrastruktur.

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
12 Tage 18 h

@PuggaNagga Da liegst wohl du richtiger. Hörst bei den meisten Kommentaren das Sendungsbewusstsein raus? immer noch! Typisch. Wir wissen was für einen anderen Kontinent gut ist.

Schwachsinn. Das wissen sie besser. Lasst sie machen. Wir bieten dorz Hilfe an, wenn gewünscht . Basta.

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
13 Tage 2 h

Bleibt die Frage offen, mit welcher der fünf Terrorgruppen man denn in Lybien verhandeln will und welcher man diese Unsummen zukommen lassen will.

Lingustar
Lingustar
Superredner
13 Tage 2 h
Das ist mein Reden seit Langem. Die Probleme müssen in Afrika gelöst werden. Die menschen müssen dort vernünftig versorgt werden und zumindest einigermaßen sicher sein! Dann müssen sie dort Asylanträge bzw. Einreiseanträge stellen können, um legal in die EU zu kommen. Alle abgelehnten -aus welchen Gründen auch immer- müssen dort bleiben oder zurück in ihre Heimatländer. Leute ohne gültige Dokumente dürfen von vornherein keine Möglichkeit haben, denn die haben auch in 99% der fälle “etwas zu verbergen”. Und DASSELBE muss auch für bereits in der EU befindliche gelten. Ohne Papiere = solange kasernieren, bis gültige Papiere vorhanden sind oder aber… Weiterlesen »
NigeriaJohn
NigeriaJohn
Neuling
12 Tage 2 h

Wahre Worte!
Ist sofort umzusetzen!

wpDiscuz