„Angriff darf nicht vom Menschen provoziert worden sein“

Trentino: Tierschützer offen fürs Einfangen von Problembären

Dienstag, 23. Juni 2015 | 18:46 Uhr

Trient – Umweltschutzvereinigungen im Trentino haben zu den jüngsten Fällen von Bärenattacken Stellung genommen. WWF, Pan Eppaa, Lipu und Legambiente räumten ein, dass Problembären, die auf Menschen losgehen, eingefangen werden sollten.

Voraussetzung sei allerdings, dass der Angriff nicht von Menschen provoziert worden sei. Laut den Tierschützern sei dies in Cadine der Fall gewesen.

Dass die Bären in einen Käfig landen, wird von den Tierschützern strikt abgelehnt. Zu den Problemen, die in Zusammenhang mit dem Bärenprojekt aufgetaucht sind, machten die Tierschützer die Provinz Trient verantwortlich, da diese zuständig sei.

Adriano Pellegrini, der Präsident von Pan Eppaa, erklärte, dass von Bären grundsätzlich keine Gefahr ausgehe.

Von: ©mk