Ehefrau und Tochter ermordet, Sohn schwer verletzt – VIDEO

Unfassbar: Mann löscht fast seine gesamte Familie aus

Donnerstag, 05. Mai 2022 | 06:50 Uhr

Samarate – Die Kleinstadt Samarate in der Nähe von Mailand ist in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch zum Schauplatz einer schrecklichen Familientragödie geworden.

Der 57-jährige Alessandro Maja ermordete seine 56-jährige Ehefrau Stefania Pivetta und seine 16-jährige Tochter Giulia und verletzte seinen 23-jährigen Sohn Nicolò schwer. Anschließend versuchte der Mann, seinem eigenen Leben ein Ende zu setzen. Als Motiv der Bluttat wird eine von der Frau angebahnte Trennung vermutet.

Es war am Mittwochmorgen gegen 8.00 Uhr, als verdächtige Geräusche die Aufmerksamkeit der Nachbarn der Familie Maja erregten. Als sie nach dem Rechten schauen wollten, sahen sie ihren Nachbarn Alessandro Maja, wie er im Eingangsbereich seiner Einfamilienvilla auf dem Boden lag. „Ich habe sie alle umgebracht“, sagte der 57-Jährige, der aus mehreren Wunden blutete und blutverschmierte Kleider trug. Die zu Tode erschrockenen Nachbarn schlugen sofort Alarm und verständigten die Rettungskräfte.

Facebook/Alessandro Maja

Den wenige Minuten später eingetroffenen Notarzt mit seinem Team und den Carabinieri bot sich ein Bild des Grauens. Im Inneren der kleinen Villa fanden sie die Leichen der 56-jährigen Stefania Pivetta und ihrer 16-jährigen Tochter Giulia. Ihr Sohn, der 23-jährige Nicolò, gab hingegen noch einige Lebenszeichen von sich.

ANSA/FACEBOOK/STEFANIA PIVETTA

Er wurde vom Notarzt und den Rettungskräften erstversorgt und mit einer schweren Kopfverletzung ins Krankenhaus eingeliefert. Alessandro Maja hingegen wurde in Gewahrsam genommen und wegen einiger Schnittwunden an den Hand- und Fußgelenken, die er sich vermutlich selbst zugefügt hatte, ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Strage familiare a Samarate, in provincia di Varese

Strage familiare a Samarate, in provincia di VareseA Samarate, in provincia di Varese, un uomo ha ucciso la moglie e la figlia sedicenne e ha ferito gravemente il figlio. Poi ha tentato il suicidioL'inviato Alvise Losi per il Tg3 delle 19 del 4 maggio 2022

Posted by Tg3 on Wednesday, May 4, 2022

Einer ersten Rekonstruktion durch die Carabinieri zufolge ist Alessandro Maja mit einem Hammer zuerst auf seine, auf dem Divan im Wohnzimmer sitzende Frau Stefania Pivetta losgegangen. Anschließend habe er seine in ihren jeweiligen Zimmern schlafenden Kinder aufgesucht, um sie ebenfalls mit dem gleichen Hammer zu erschlagen. Zuletzt habe er versucht, durch ein Feuer und durch mehrere Schnittwunden seinem eigenen Leben ein schreckliches Ende zu setzen. Vom Sohn, der auf der Intensivstation liegt, erhoffen sich die Ermittler weitere Erkenntnisse zum Tathergang. Da beim 23-Jährigen aber eine schwere Kopfverletzung mit möglichen Gehirnschäden diagnostiziert wurde, gilt es aber nicht als sicher, ob der junge Mann jemals wieder das Bewusstsein erlangen wird.

Am Tag nach der unfassbaren Familientragödie fand niemand in der Kleinstadt eine Erklärung für diese Bluttat. Alessandro Maja war der Inhaber eines gut gehenden Innenarchitekturbüros. Stefania Pivetta hingegen betreute den Haushalt. Nebenher betrieb die 56-Jährige mit Kosmetikprodukten einen kleinen Onlinehandel. Auch die beiden Kinder, die wie viele ihrer Altersgenossen die Oberschule besuchten und an der Universität studierten, führten ein eher unauffälliges Leben. Die Angehörigen und Freunde wussten aber, dass es in der Beziehung zwischen Alessandro Maja und Stefania Pivetta kriselte.

Stefania Pivetta war mit ihrer Ehe nicht mehr glücklich und hatte sich an einen Anwalt gewandt. Die Vermutung liegt nahe, dass das Bekanntwerden der Initiative seiner Frau, die Trennung der Ehe einzuleiten, im 57-Jährigen eine Kurzschlussreaktion ausgelöst haben könnte. Alessandro Maja, der im Krankenhaus liegt und bewacht wird, zog es bisher vor, keine Fragen zu beantworten.

Von: ka

Kommentare

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4 Kommentare auf "Unfassbar: Mann löscht fast seine gesamte Familie aus"


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Tratscher
15 Tage 17 h

Qui uti?
Warum werden solche Berichte veröffentlicht?
Dieser Familie kann nun nicht mehr geholfen werden – und der nächste Fall wird trotzdem passieren.

N. G.
N. G.
Kinig
15 Tage 8 h

Weil Mensche lieber Tragödien und Katastrophen lesen.
Kannst du hier bei SN jeden Tag sehen. Gute Nachrichten werden wenig beachtet und kommentiert, schlechte viel mehr.

Beziehungstaten hat es immer schon gegeben und wirds immer geben!

N. G.
N. G.
Kinig
15 Tage 2 h

@N. G. Tja, wenn ne Frau über die Straße geht, ist das keine Meldung wert. Wird sie überfahren…! Also, schlechte verkaufen sich eben besser!

sophie
sophie
Kinig
15 Tage 17 h

Einfach nicht mehr normal, was sich in vielen, und ( Unscheinbaren) Familien so alles abspielt,
Ein Beziehungsdrama nach dem anderen🙈😢

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