Landwirtschaftsverband in Italien beklagt Schäden in Millionenhöhe

193 Personen vom Stilserjoch evakuiert

Mittwoch, 31. Oktober 2018 | 10:45 Uhr

193 Personen, die seit Samstag am Stilfserjoch in Italien festsaßen, sind am Mittwoch vom Zivilschutz evakuiert worden. An Bord von drei Armee-Hubschraubern und mit Fahrzeugen der Feuerwehr konnten die Menschen den Pass in den Ortler-Alpen zwischen der Lombardei und Südtirol verlassen, berichteten italienische Medien. Unter den in Sicherheit gebrachten Personen waren Touristen und Hotelpersonal.

Wegen heftigen Schneefalls waren alle drei Zugangsstraßen zum Pass mit einer Höhe von 2.757 Meter tagelang unterbrochen. Das Stilfserjoch ist der höchste Gebirgspass in Italien und der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen. Es verbindet Bormio im Veltlin (Lombardei) mit Prad im Vinschgau (Südtirol). Im Veltlin kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Erdrutschen.

Der Bauernverband Coldiretti beklagte unterdessen Schäden in der Landwirtschaft in Höhe von 150 Millionen Euro wegen der Unwetter der vergangenen Tage. Umweltschutzverbände riefen die Regierung in Rom zu entschiedenen Maßnahmen auf, um die Auswirkungen des Klimawandels auf Italien zu verringern. Die Zahl der Todesopfer bei den schweren Unwetter in Italien stieg inzwischen auf zwölf.

Von: apa

Bezirk: Vinschgau

Kommentare

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6 Kommentare auf "193 Personen vom Stilserjoch evakuiert"


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oli.
oli.
Universalgelehrter
16 Tage 5 h

Welcher normaler Mensch geht trotz UNWETTERWARNUNG auf einen Pass mit mehr als 2700 Meter .
Zum Glück ist nix schlimmes passiert , aber denen würde ich die Rettungskosten in Rechnung stellen.

pusteblume
pusteblume
Grünschnabel
16 Tage 4 h

genau deiner Meinung.
des weart sicher der stuierzohler zohln, wos i nit richtig find, vor ollem weil des ereignis vorhergesagt war.

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
15 Tage 21 h

@pusteblume
Was seid denn ihr für Jammerer. So heftig war es nicht zu erwarten und wenn den Menschen geholfen werden muss, soll ihnen geholfen werden.
Seid ihr hier wirklich alles solche Hungerleider, welche keinen anderen etwas gönnen?

Storch24
Storch24
Superredner
15 Tage 21 h

Trotz unwetterwarnung war es den Hotelbesitzern und Gästen egal! Hauptsache feiern, aber danach heulen und gerettet werden wollen. Ich hätt sie oben gelassen.

sepp2
sepp2
Tratscher
16 Tage 4 h

Total fahrlässig dass das Hotel geschlossen hat. Das Unwetter war bereits eine Woche vorher bekannt

amazone
amazone
Neuling
14 Tage 21 h

und im Gegensatz zu den großen Raubtieren können die Bauern das Wetter nicht abknallen – darum geschieht es denen irgendwie recht

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