Venedig steht nach heftigen Regengüssen unter Wasser

Unwetter in Italien forderten Tote und Verletzte

Montag, 29. Oktober 2018 | 22:30 Uhr

Die Bilanz der schweren Unwetter mit Starkregen und Sturmböen, die weite Teile Italiens betroffen haben, hat sich weiter verschlimmert. Mindestens sieben Personen wurden von Bäumen erschlagen, weitere Dutzende Personen wurden verletzt. Schon am Sonntag waren mindestens fünf Menschen gestorben.

In der Provinz Frosinone südlich von Rom kamen am Montag zwei Menschen ums Leben, als ein Baum auf ihr Auto stürzte, berichteten italienische Medien. In Terracina in der Region Latium, in Neapel und in Savona in Ligurien starben insgesamt vier Menschen. Eine weitere Person kam in Feltre in der Dolomiten-Provinz Belluno ums Leben.

In den Provinzen Belluno und Treviso kam es zu Stromausfällen. 160.000 Haushalte waren betroffen. Überschwemmungen und Erdrutsche wurden auch in Kärntens Nachbarregion Friaul Julisch Venetien gemeldet.

Die Schlechtwetterfront lähmte das Land von Nord bis Süd. Schulen und Kindergärten blieben in vielen Regionen geschlossen, darunter in Venetien, in Ligurien, in ganz Rom und in Teilen der Toskana. Auch am Dienstag sollten sie in vielen Orten, darunter in Rom, geschlossen bleiben.

Von: APA/dpa