Schau in 3D

“Viva Vivaldi”: Schau für “roten Priester” in Venedig

Dienstag, 25. Juli 2017 | 10:35 Uhr

Vor 276 Jahren – am 28. Juli 1741 – verstarb in Wien der legendäre Violinist und Komponist Antonio Vivaldi im Alter von 63 Jahren. Seine Geburtsstadt Venedig gedenkt Vivaldi nun mit einer Ausstellung, die mittels Installationen und innovativen Technologien den Besucher in die Welt des Barockgenies führt.

“Viva Vivaldi -The Four Seasons Mystery” heißt die Ausstellung und Show im Diözesanmuseum unweit der Markuskirche, die bis Ende 2018 besichtigt werden kann. Sie wirbt mit einer 40 Minuten langen Schau in 3D, die mit hochauflösenden Projektionen und multidirektionalem Sound und Geruchseffekten den Besucher in eine Symphonie aus Noten, Farben und Formen hüllt. Die Ausstellung – eine Hommage an den “roten Priester” – punktet mit auf den Raum angepassten Videobildern, in die man eintaucht, um das Werk des barocken Meisters mit allen Sinnen zu entdecken. Dabei wird auf eine Kombination verschiedener medialer Techniken gesetzt.

Entwickelt wurde das Konzept vom künstlerischen Direktor Davide Rondoni, wobei der Komponist Cristian Carrara als musikalischer Ratgeber fungierte. “Zum ersten Mal in Italien werden neue Bild- und Tontechniken angewandt, um von einem Musiker zu erzählen, der zur Geschichte Venedigs und der Welt gehört”, so Gianpiero Perri, Manager von “Emotional Experiences”, jener Firma, die die Schau entwickelt und produziert hat.

“Vivaldi hat die Komponisten, die nach ihm kamen, zutiefst beeinflusst. Er war ein extrem geheimnisvoller und faszinierender Mann. Er war sowohl ein besonderer Priester, durchdrungen von einer tiefgründigen Spiritualität, als auch ein Impresario, der seine Zeit geprägt hat und ein einzigartiger Komponist. Bis heute gelingt es ihm, das Publikum zu fesseln”, betont der Komponist Carrara.

Von: apa

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