Die Suche nach einem weiteren Tier läuft

Zweiter Bär nach Angriff auf Carabiniere in Trentino gesucht

Donnerstag, 27. August 2020 | 16:15 Uhr

Nachdem ein Carabiniere am Samstagabend von einem Bären in der Ortschaft Andalo im norditalienischen Trentino attackiert und verletzt worden ist, wird nach einem zweiten Tier gesucht, das laut den Behörden Menschen angreifen könnte. Der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti erließ eine Anordnung, mit der der Bär eingefangen werden soll.

Der Bär, der den Carabiniere angegriffen hatte, wurde am Samstag eingefangen und befindet sich in einem gesicherten Gehege im Tierpflegezentrum Casteller. Das Tier ist zweieinhalb Jahre alt. Der Militärbedienstete wurde in einem Wald unweit eines Campingplatzes angegriffen. Der Mann kam mit Verletzungen an den Schultern davon. Er konnte sich dank eines Freundes retten, der den Bären mit seinen Schreien und Hilferufen abgelenkt hatte, so dass der Carabiniere flüchten konnte.

Braunbären sorgen wieder für Aufregung im Trentino. Ein mit der Kennzeichnung M49 bekannter Problembär war im Juni aus dem Tierpflegezentrums Casteller ausgebrochen. Er wurde am 29. April wieder reingefangen.

Tierschützer protestierten gegen Fugattis Anordnung, den zweiten Bären in Andalo einzufangen. Im Trentino leben rund 90 Bären in freier Wildbahn. Manchmal dringen sie in Wohngebiete ein und attackieren Nutztiere. Im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts waren im Jahr 1999 ein Dutzend Bären aus Slowenien in die Region gebracht und ausgesetzt worden.

Von: apa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

31 Kommentare auf "Zweiter Bär nach Angriff auf Carabiniere in Trentino gesucht"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
1 Monat 6 h

Die Hetzjagd ist eröffnet! Die Bestie Mensch wird den Jagdinstinkt nicht los und wird so lange Jagen bis weitere Tierarten für immer Geschichte sein werden. Grausam, eben so wiedie Menschen sind!

Logiker
Logiker
Neuling
1 Monat 4 h

Friedliches Zusammenleben zwischen Mensch und Tier funktioniert nur wenn es für beide Arten einen Vorteil giebt.
Mit Bär und Wolf kann ich den Voteil für den Menschen nicht sehen!!!

Anduril61
Anduril61
Tratscher
30 Tage 20 h

@Gagarella, Sie können ja versuchen mit einer Bärenabordnung zu verhandeln, vieleicht können Sie js einen Deal aushandeln, die Bären streichen die Mensche und ihre Nutztiere von der Speisekarte, als Gegenleistung liefern wir Menschen das tägliche Bärenfutter….😊😊😊

Piefke-NRW
Piefke-NRW
Tratscher
30 Tage 17 h

Gagarella, Ihre Einlassung trifft im großen und ganzen zwar zu, doch in diesem Fall nicht! Dieses Bärenprojekt kann nur so lange geduldet werden, wie keine Leute gefährdet sind. Nun werden Menschenleben gefährdet und das geht gar nicht. Der nächste Angriff könnte durchaus tödlich enden, und wenn das dann ein Angehöriger von Ihnen wäre, dann würden Sie hier nicht so rumposaunen!

Gustl64
Gustl64
Tratscher
1 Monat 6 h

So wie Hirsche, Rehe und Füchse gejagt werden, so sollen auch Bären und Wölfe kontrolliert zum Abschuss freigegeben werden. Ein Viertel des Bärenbestandes würde ausreichen.

Tanne
Tanne
Superredner
30 Tage 18 h

©Gustl64
Wenn wir mal genug Grossraubtiere haben, brauch der Mensch nicht mehr Rehe, Füchse, und Hirsche regulieren. Dann würde es einen Natürlichen Kreislauf geben, wie von Gott gewollt.

Sag mal
Sag mal
Kinig
30 Tage 17 h

Gustl64 gilt für den Mensch auch.

Akratt
Akratt
Neuling
1 Monat 5 h
Schon immer, seit prähistorischer Zeit wurden Raubtiere gejagt, um Menschen und Nutzvieh zu schütuen. Von den Möchtegerntierschützern heisst es immer, Wölfe und Bären gehen dem Menschen aus dem Weg. Warum sollten sie das, wenn ihnen keine Gefahr droht. Das mag vielleicht in weitläufigen Gebieten funktionieren, obwohl auch dort Menschen Gefahr droht. Mir ist auch kein Gebiet mit einer grösseren Bären oder Wolfspopulation bekannt, wo diese nicht bejagt werden. Nur hier bei uns wird immer gepredigt, wir müssen uns an diese Tiere gewöhnen und mit ihnen zusammenleben wie dazumal. Dieses friedliche Miteinander hat es aber nie, in keiner Kultur, weder in… Weiterlesen »
Frank
Frank
Superredner
1 Monat 4 h

Nicht bekannt heißt nicht, gibt es nicht. Ich lebe inmitten von Deutschlands mit Abstand größter Wolfspopulation und hier werden sie nicht bejagt. Und keiner der Wölfe hat seine natürliche Scheu verloren, Sichtungen durch „Normalbürger“, die sich nicht intensiv mit ihnen beschäftigen, haben Seltenheitswert.

Gustl64
Gustl64
Tratscher
30 Tage 18 h

Frank@ Sichtungen durch Normalbürger soll wohl heißen Stadtmenschen. Die sind bei uns auch nicht betroffen, sondern Bauern, die durch ihre Viehwirtschsft ständigen Kontakt mit dem Raubtier haben.

Gustl64
Gustl64
Tratscher
30 Tage 18 h

Gut und richtig gesprochen!

Sag mal
Sag mal
Kinig
30 Tage 16 h

@Frank armselig und gierig der Grossteil hier .Erster Alles haben wollen Was D hatt und dann jagen.Ts….ts…

genau
genau
Kinig
1 Monat 7 h

Nach Angriff auf Carabinieri gesucht.
Normalerweise liest man diesen Satz immer in Zusammenhang mit zweibeinigen Tätern! 😄

Der Bär wird wohl Angezeigt und in den Hausarest überstellt werden! 😁

Oma
Oma
Tratscher
1 Monat 2 h

…. vielleicht auch nur ein paar sozialstunden…

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
30 Tage 17 h

Es isr ihm der Hausarrest zu wünschen.
Aber diese Schlagzeilen werden bis zu den Wahlen täglich aufgebauscht, um Stimmen zu fangen.

Oma
Oma
Tratscher
1 Monat 5 h

Ich mache immer Jagd auf Blaubeeren.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Tratscher
1 Monat 5 h

@Oma
Ohje !

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
1 Monat 5 h

Blaubären!

Oma
Oma
Tratscher
1 Monat 4 h

@Faktenchecker
.. Es gibt auch Schwarzbeeren😜

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
1 Monat 1 h

WElche meinst Du? Maulbeere, Bronbeere oder gar die Johannisbeere?

luzifer
luzifer
Neuling
1 Monat 3 h

bär und wolf haben unsre vorfahren warscheinlich net zu unrecht ausgrottet

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 3 h

zum schämen dieses Land.Ihr habt diese prachtvollen Tiere nicht verdient.

Anduril61
Anduril61
Tratscher
30 Tage 20 h

@Sag mal, Ja da haben Sie wahrscheinlich recht, wäre dafür dass sie uns sofort wieder genommen, und an bessere Völker verschenkt werden, die sie auch verdienen 😟😟😟

lumpi
lumpi
Tratscher
1 Monat 3 h

Nutztiere haben bei den Tierschützern keinen Wert. Wenn ich könnte, würde ich einen Bär und einen Wolf den Raubtierbefürwortern vor der Haustür abstellen, und dann klingeln. Möchte sehen ob er sie willkommen heißt, und ihnen zu fressen gibt.  Ironie aus

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 3 h

ma l asst die Tiere einfach in Ruh.

lumpi
lumpi
Tratscher
30 Tage 15 h

sag mal willst du wirklich einen vor die Tür gesetzt ?

Suedtiroler89
Suedtiroler89
Grünschnabel
1 Monat 4 h

Abschießen und basta!!
Dann endgültig mal Ruhe vom Bär!!

Isch des so kompliziert?
Sunscht fongmern ein und schenken ihn der Regierung als Kuscheltier!

inni
inni
Tratscher
1 Monat 4 h

Früher oder später wird es Menschenopfer geben, weil die Bären durch ihre immer begrenzteren Rückzugs – und Futtersuchgebiete im Dauerstress stehen und dadurch immer aggressiver werden. Uns Menschen empfinden sie immer mehr als Eindringlinge in ihr Gebiet und greifen nicht mehr nur zur Verteidigung ihrer Jungen an.

Tratscher
30 Tage 15 h

Dieser Fugatti ist total inkompetent, auch in dieser Frage. Eine totale politische Nullnummer. 
Man weiss einfach nicht mit der Natur umzugehen, hier liegt das wirkliche Problem. Dies sollten sich in Ländern wo man Problemlos mit Bär und Wolf zusammenlebt mal aufklaeren lassen.
Beispiele Wolf in Nordtirol :  68000 Schafe auf Almen und Wiesen, Ausfall wegen Abstürze, Krankheiten, Kälte, Blitzschlag usw. ca 5000 jährlich. 
Wolfsrisse : 90.  Und darüber wird dann Lärm gemacht. Na Servus dann. 
 

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
1 Monat 1 h

Das ist Sippenhaft, wie….!

marher
marher
Universalgelehrter
30 Tage 18 h

XY ungelöst, ausgebrochener Bär wegen vermutlicher Körperverletzung zur Fahndung ausgeschrieben. Sollte er gesichtet werden so sollte dies den verantwortlichen Politikern gemeldet werden.

wpDiscuz