Friedensvertrag von Saint-Germain am 10. September 1919

100 Jahre Südtirol – Von der Abtrennung zur autonomen Provinz

Dienstag, 10. September 2019 | 05:05 Uhr

100 Jahre Friedensvertrag von Saint-Germain – das bewegt vor allem auch in Südtirol. Wurde doch die mittlerweile autonome Provinz heute vor 100 Jahren, am 10. September 1919, von Österreich abgetrennt und kam zu Italien. Ebenso wie das Trentino (das damalige Welschtirol). Diese besondere, mitunter leidvolle Geschichte prägt Gesellschaft und Politik südlich des Brenners bis heute.

Die Konstituierende Nationalversammlung Deutsch-Österreichs ratifizierte den Vertrag schließlich am 21. Oktober 1919. Völkerrechtlich trat er am 16. Juli 1920 in Kraft. Daraufhin erfolgte am 10. Oktober 1920 auch formal die Angliederung Südtirols an Italien.

Mit der Machtübernahme der Faschisten unter Benito Mussolini wurden dann ab 1922 massenhaft Italiener in Südtirol angesiedelt. Die ortsansässige österreichische Bevölkerung fürchtete mehr und mehr um ihre nationale Identität. Mit dem “Hitler-Mussolini-Pakt” wurden die Südtiroler 1939 vor die Wahl gestellt, sich als Italiener zu bekennen oder nach Deutschland auszuwandern.

Das erste Autonomiestatut erhielten die Südtiroler im Jahr 1948, nachdem es auf Drängen der Westmächte am 5. September 1946 zum Abschluss eines Schutzvertrages gekommen war, der von den Außenministern Karl Gruber und Alcide De Gasperi unterzeichnet (“Gruber/De Gasperi-Abkommen” oder “Pariser Vertrag”, Anm.) wurde. Allerdings wurde Südtirol auf Initiative De Gasperis mit dem Trentino in eine Region zusammengefasst. In dieser hatte die italienische Bevölkerung die Mehrheit.

Nach Ende der Besatzungszeit intervenierte Österreich erstmals wegen Südtirol in Rom. Verhandlungen wurden von italienischer Seite aber abgewiesen. Am 17. November 1957 rief der spätere, legendäre Landeshauptmann Silvius Magnago (SVP) vor rund 35.000 Südtirolern auf Schloss Sigmundskron südlich von Bozen das legendäre “Los von Trient!” aus. Der damalige österreichische Außenminister Bruno Kreisky brachte den Südtirol-Streit schließlich im Jahr 1960 erstmals vor die UNO.

Im Jahr 1961 erreichten die Anschläge des Befreiungsausschusses Südtirol (BAS) schließlich ihren Höhepunkt und mündeten in der sogenannten “Feuernacht”, in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni. 37 Hochspannungsmasten wurden unter anderem in dieser Nacht gesprengt, um die Weltöffentlichkeit auf die Unterdrückung der deutschsprachigen Minderheit in Südtirol aufmerksam zu machen.

Am 20. Jänner 1972 trat schließlich das neue Autonomiestatut für Südtirol in Kraft. Alle Durchführungsbestimmungen hätten bis 1974 erlassen werden müssen. Gegen Ende der 1970er-Jahre verlangsamte sich das Tempo aber immer mehr. Die Verhandlungen dauerten schließlich bis zum Jänner 1992.

Am 30. Jänner des selben Jahres gab dann der italienische Ministerpräsident Giulio Andreotti vor dem römischen Parlament die Erklärung ab, dass seine Regierung das Paket für erfüllt halte. Im April übergab Italien Österreich eine diplomatische Note, in der die Autonomie für erfüllt erklärt wurde. Am 11. Juni folgte der formelle Abschluss der Südtirol-Verhandlungen. Am 19. Juni 1992 legten Österreich und Italien schließlich den Streit vor der UNO in New York bei. Österreich betonte, dass die auf dem Gruber/De Gasperi-Abkommen fußende Schutzmachtfunktion aufrecht bleibe.

In den darauffolgenden Jahren wurde die Südtirol-Autonomie schrittweise erweitert. Unter anderem erfolgte die Errichtung eines eigenen Oberlandesgerichtes in Bozen. Die deutsche Sprache wurde bei Polizei und Gericht gleichgestellt. Nach dem österreichischen EU-Beitritt und dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens wurde an den Übergängen zu Nord- und Osttirol der Wegfall der Grenzbarrieren gefeiert.

Bis heute drehen sich die politischen Debatten in Südtirol indes um die Erweiterung der erstrittenen Autonomie. Immer wieder ist dabei auch von der, von Alt-LH Luis Durnwalder (SVP) geprägten, Formulierung der “dynamischen Autonomie” die Rede. Die deutschsprachigen rechten Oppositionsparteien lancieren hingegen immer wieder Ideen, die von der Loslösung von Rom und einer Rückkehr zu Österreich bis hin zur Idee eines Freistaates reichen. Auch die Diskussion um die von der türkis-blauen Regierung geplanten, und mittlerweile wieder etwas in der Versenkung verschwundenen, Doppelstaatsbürgerschaft ist im Lichte der besonderen Südtiroler Geschichte zu sehen, die am 10. September 1919 ihren prägenden Tag hatte.

Die Bestimmungen des Friedensvertrages von St. Germain

Der Vertrag von St. Germain vom 10. September 1919 war ein Instrument von 381 Artikeln und zahlreichen umfangreichen Annexen zur Regelung der vielen, sich aus der Auflösung der Donaumonarchie ergebenen Streitfragen politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Natur. In der Folge die wichtigsten, die österreichische Reichshälfte betreffenden Bestimmungen:

– An die neugegründete Tschechoslowakei, bestehend aus Böhmen, Mähren und Österreichisch Schlesien, der Slowakei und Karpato-Ukraine gehen einige Gemeinden Niederösterreichs, so Feldsberg (Valtice), der Bahnhof Gmünd und andere Orte. Den deutschsprachigen Gebieten Böhmens und Mährens wurde das “Selbstbestimmungsrecht der Völker” verweigert.

– Italien erhält Südtirol, das Trentino und das Kanaltal, sowie Istrien samt Triest.

– Polen erhält Galizien.

– Rumänien erhält die Bukowina.

– Das neu gegründete Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (ab 1929 Jugoslawien genannt) erhält die Untersteiermark und das Kärntner Mießtal.

– In Südkärnten findet eine Volksabstimmung über die Zugehörigkeit zu Österreich oder zum Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen statt.

– Deutsch-Westungarn geht an Österreich, es erhält den Namen Burgenland. Der Name stammt von der deutschen Bezeichnung der Komitate Wieselburg, Ödenburg und Eisenburg (ungarisch Moson, Sopron und Vas), von denen Teilgebiete zum neuen Bundesland vereinigt wurden.

– Die Verwendung von “Deutschösterreich” als Staatsname wird verboten, die künftige Bezeichnung lautet “Republik Österreich”.

– Der Anschluss an das Deutsche Reich wird Österreich untersagt.

– Österreich wird zu Reparationszahlungen verpflichtet, deren Höhe von einer eigens eingesetzten Kommission festgelegt wird.

– Die allgemeine Wehrpflicht wird untersagt. Österreich wird nur ein Berufsheer von 30.000 Mann gestattet. Rüstungsfabriken und Waffen müssen zerstört werden.

– Der Vertrag enthält auch Artikel über die Gründung des Völkerbundes und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

– Die Donau wird internationalisiert.

Mit dem Inkrafttreten des Vertrages am 16. Juli 1920 gilt die Österreichisch-Ungarische Monarchie auch völkerrechtlich als aufgelöst.

100 Jahre Vertrag von St. Germain zur Auflösung der Monarchie

Vor 100 Jahren, am 10. September 1919, erlebte Österreichs damaliger Staatskanzler Karl Renner die schwerste Stunde seiner politischen Karriere bis dahin: Er musste im Namen der Republik Österreich, wie das Land statt “Deutschösterreich” fortan zu heißen hatte, im Schloss von Saint-Germain bei Paris seine Unterschrift unter den dem Land im Ersten Weltkrieg aufgezwungenen Friedensvertrag setzen.

Für Österreich war es ein “Staatsvertrag”, weil sich die neugegründete Republik im Gegensatz zu den “Alliierten und Assoziierten Mächten” nicht als Rechtsnachfolger der untergegangenen Donaumonarchie ansah.

Die Zerschlagung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie war nicht die ursprüngliche Absicht der Entente-Staaten. Erst nach dem Scheitern von Bemühungen, Österreich-Ungarn von seinem deutschen Verbündeten zu trennen, besonders nach der berüchtigten Sixtus-Affäre, widmeten die Weltkriegs-Alliierten dem Widerstand der Völker der Donaumonarchie gegen die Wiener Zentralmacht größere Aufmerksamkeit. Am 3. November 1918 unterzeichnete Österreich in der Villa Giusti bei Padua einen Waffenstillstand mit der Entente, Ungarn nach der staatsrechtlichen Trennung von Österreich am 13. November einen eigenen in Belgrad.

Bei der am 18. Jänner 1919 zunächst ohne die besiegten Mächte begonnenen Pariser Friedenskonferenz widmete man sich zunächst der geplanten Gründung eines Völkerbundes und dem Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich. Die von US-Präsident Thomas Woodrow Wilson proklamierten 14 Punkte mit der Forderung nach Selbstbestimmung der Völker traten in der Folge immer mehr hinter die in Geheimverträgen beschlossenen Kriegsziele der Entente zurück, es setzte sich die vom französischen Ministerpräsidenten Georges Clemenceau verfochtene harte Linie gegenüber den besiegten Mittelmächten durch.

Österreich und Ungarn wurden als Feindmächte und als Rechtsnachfolger der Donaumonarchie und nicht als auf dem Boden der Monarchie “neu entstandene” Staaten betrachtet. Lange bestand unter den “Großen Vier” der Friedenskonferenz (Wilson, Frankreichs Premier Georges Clemenceau, der britische Regierungschef David Lloyd George und Italiens Premierminister Vittorio Orlando) Uneinigkeit, in welcher Form man Deutschösterreich behandeln sollte. Noch Ende Mai 1919 gab es Auseinandersetzungen über seine staats- und völkerrechtliche Stellung.

Am 22. Februar 1919 hatte sich der Rat der Zehn (Regierungschefs und Außenminister der USA, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Japans) erstmals mit dem Problem Deutschösterreich auseinandergesetzt, als es zu entscheiden galt, ob man den Vertrag mit dem Deutschen Reich allein vorantreiben oder gleichzeitig mit allen anderen besiegten Ländern koppeln sollte. Man war sich über die Schwierigkeit der Frage der Verträge mit Österreich und Ungarn einig, da die ehemalige Feindmacht Österreich-Ungarn in eine Reihe von Staaten zerfallen war.

So wurde es an diesem Tag in einer Resolution als wünschenswert bezeichnet, unverzüglich mit den Beratungen über die vorläufigen Friedensbedingungen mit Österreich-Ungarn zu beginnen und die nötigen Untersuchungen möglichst rasch durchzuführen – die Resolution sprach von Österreich-Ungarn und nicht von den getrennten Staaten Österreich und Ungarn. Weil die staats- und völkerrechtliche Stellung der auf dem Gebiet der Donaumonarchie entstandenen Staaten noch nicht definiert war und der Rat der Zehn kein Präjudiz schaffen wollte, begnügte man sich damit, sich auf den früheren Gesamtstaat zu beziehen.

Erst im Mai 1919, nach Abschluss der Beratungen über die Friedensbedingungen für das Deutsche Reich, wandten sich der Rat der (Großen) Vier, der Rat der Zehn und der Rat der Außenminister der österreichischen Frage zu. Deutschösterreich war sehr bemüht, auf den Gang dieser Beratungen einzuwirken. Wie schwierig sie waren, zeigte sich, dass immer wieder kleinere Details angeschnitten werden mussten.

So zum Beispiel das Problem der Südbahngesellschaft, deren Bahnnetz nun auf vier Staaten verteilt war, oder Vorwürfe aus Wien, dass man in Paris rücksichtslos österreichisches Kulturgut verschachern wolle. Besonders Präsident Wilson wandte sich energisch gegen verschiedene, bis in das 18. Jahrhundert zurückreichende Forderungen Italiens nach in Österreich befindlichen Kulturgütern. Auch die katastrophale Wirtschafts- und Ernährungslage in Österreich und ganz Mitteleuropa stand zur Debatte, vor allem aus Furcht vor einem Übergreifen des Bolschewismus auf diese Länder.

Seitens der “befreiten” Staaten bestand eine starke Ablehnung gegenüber Wien, sie versuchten auch, sich von aus der Vergangenheit entspringenden Verpflichtungen wirtschaftlicher und finanzieller Art auf Kosten Österreichs und Ungarns zu lösen. Schon in den Tagen des Umsturzes 1918 hatte sich abgezeichnet, dass jene Staaten, die seit Jahrzehnten mit dem Schlagwort der nationalen Selbstbestimmung ihre Freiheit zu erlangen versuchten, nun zu Vertretern historischer Grenzen wurden (etwa die Tschechoslowakei), während die deutschösterreichischen Politiker, die bis 1918 die historische Einheit des Gesamtstaates schützen wollten, nun das Prinzip der nationalen Selbstbestimmung zur Grundlage der Friedensregelung erhoben wissen wollten.

Der Wunsch der Deutschösterreicher, Bestandteil Deutschlands zu werden, stieß in Paris und Prag, dann auch in London, Rom und Belgrad auf scharfe Ablehnung, da sie Gegner einer Stärkung Deutschlands waren. Diese Ablehnung wurde in der Folge mit der Drohung unterstrichen, Lebensmittel- und Kohlelieferungen an Deutschösterreich einzustellen. Erfolge in nationalen Belangen sollte Österreich nur in der Kärntner und in der Burgenland-Frage erzielen, dank italienischer Unterstützung, da Rom seine Donauraum-Politik unter Umgehung des Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen (ab 1929 Jugoslawien genannt) nur über Österreich verfolgen konnte.

Am 6. April 1919 kamen die Mächte überein, die Untersteiermark einschließlich der Region Marburg (Maribor) dem SKS-Königreich zu überlassen. Am 22. April herrschte Einigkeit darüber, das Deutsche Reich zur Anerkennung der Unabhängigkeit Österreichs zu verpflichten. Dieses “Anschlussverbot” wurde im Artikel 80 des Versailler Friedensvertrages niedergelegt. Damit war die Anschluss-Politik des österreichischen sozialistischen Staatssekretärs für Auswärtige Angelegenheiten, Otto Bauer, der noch Anfang 1919 mit seinem deutschen Amtskollegen in Berlin darüber verhandelt hatte, gescheitert. Südtirol war de facto verloren, denn Italien bestand auf der Erfüllung der alliierten Versprechungen im Londoner Geheimvertrag von 1915, wo ihm die Brennergrenze zugesichert worden war. Am 24. April 1919 sprach Wilson das Gebiet südlich des Brenner definitiv Italien zu.

Von: apa

Bezirk: Bozen

Kommentare

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48 Kommentare auf "100 Jahre Südtirol – Von der Abtrennung zur autonomen Provinz"


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MayerSepp
MayerSepp
Tratscher
10 Tage 3 h

100 Jahre Unrecht schaffen keinen Tag Recht.100 Jahre lang befindet sich somit Südtirol unter einer fremden Fahne. Ohne Volksabstimmung und gegen den Wunsch der Bevölkerung kam das Land zwischen dem Brennerpass und der Salurner Klause zu Italien. In einem freien Europa souveräner Völker ist es daher an der Zeit, dem Selbstbestimmungsrecht der Völker endlich genüge zu tun, und Tirol wieder zu vereinigen.

falschauer
10 Tage 2 h

was würde wohl deiner meinung nach eine volksbefragung österreich beizutreten ergeben….???.

tschonwehn
tschonwehn
Tratscher
10 Tage 2 h

@MayerSepp Ganz ist Europa keine Gemeinschaft souveräner Staaten. Deutschland z.B. ist kein souveräner Staat.

algunder
algunder
Superredner
10 Tage 56 Min

Sepp
Do hosch 100% recht

Don Bass
Don Bass
Neuling
10 Tage 43 Min

Die Seitentäler haben sich 100 Jahre lang gut gehalten.
Wenn man sich Bozen und Leifers anschaut könnte einem schlecht werden ….

Tanne
Tanne
Tratscher
9 Tage 23 h

@falschauer
Als Demokrat respektiert man eine Mehrheit.

Staenkerer
9 Tage 23 h

@falschauer 😂🤣😃 warum moansch das es koane umfrage gib …🤗

algunder
algunder
Superredner
9 Tage 21 h

Don bass
I orbet in bozn in mitte von “italienern”
Obor a lederhos hot olm plotz🤣🤣
Und lei von kuan sufn sock gian lossn

falschauer
9 Tage 21 h

@Tanne das weiß ich, diese gäbe es aber ganz sicher nicht!!!

falschauer
9 Tage 21 h

@Tanne. sei ein guter demokrat und kein träumer

MayerSepp
MayerSepp
Tratscher
9 Tage 1 h

Die Antwort liegt auf der Hand, genau deswegen gibt’s diese Befragung ja auch nicht……

aleris97
aleris97
Neuling
8 Tage 20 h

1. es sind nur wenige die zu Österreich wollen… also zieht doch dort hin und lasst die anderen in ruhe!… 2. Österreich will Südtirol nicht!! aber das versteht ihr ja nicht.

Misanthrop
Misanthrop
Grünschnabel
10 Tage 4 h

Eigentlich miaßat man am heutigen Tog schworz trogn😔😔

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
10 Tage 2 h

Ja um zu trauern und nicht den Schwarzhemden zu imponieren!

algunder
algunder
Superredner
10 Tage 56 Min

Lederhos und roat weisses leibele tians a !!!! 👍🏻

Staenkerer
9 Tage 23 h

@algunder de weißn stutzn der burggräfler schützn hob se jo a longe gfuchst, vor ollem in de 60er johr!

Misanthrop
Misanthrop
Grünschnabel
9 Tage 21 h

@Dagobert auf alle Fälle Dagobert, nicht dass mein Kommentar am Ende noch missverstanden wird

Lana77
Lana77
Superredner
10 Tage 3 h

I muass olm a bissl grinsn wenn Italiener behauptn durch welche ruhmreichn Kämpfe sie zu insern Lond kemmen sein, wieviele ital. Heldn gstorbn sein um inser Lond zu erobern.
Fakt isch dass sie an Verbündetn, mit den sie an Nichtangriffspakt ghop hobn, feige in Rückn gfolln sein. Bis zum Brenner seinse lai kemmen weil der Kriag offiziell schun fertig wor. Italien isch lai durch Feigheit und Betrug zu insern Lond kemmen.

Popeye
Popeye
Superredner
10 Tage 2 h

Ignoranz ist in Italien ein Institut. Ebenso wie Verdrängung und Verharmlosung in der deutschsprachigen Welt bez. WK 2.

Staenkerer
9 Tage 23 h

kurz zommgfosst wor inser lond de prwiß fürs mitmochn, egal wer der krieg gewinnt! so gsechn sein mir schlicht verschenkt wortn! o frog mi heit no, wer isch schlimmer: de de ins verschenkt hobn oder de de des geschenk ungenummen hobn …

Martinus
Martinus
Grünschnabel
9 Tage 21 h

@Lana77
Warum Feigheit? Italien hatte im Krieg 600.000 Tote zu beklagen. Der Sieg von Vittorio Veneto hat Österreich damals endgültig in die Knie gezwungen und Österreichs Niederlage besiegelt. Dazu hat Österreich den anschliesenden Waffenstillstand falsch interpretiert. Nichtsdestotrotz, Kriege kennen keine Gewinner…

Lana77
Lana77
Superredner
9 Tage 20 h

@Martinus
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Londoner_Vertrag_(1915)

An Verbündetn in Rückn folln isch feige. Ein hinterfotziges Spiel fe Politiker, de in Sicherheit sein. Italien hat bei den Kriag nia mitmochn gmiast. Erst bol se gsechn hobn wer wahrscheinlich gwinnen wert seinse aktiv gwordn. Typisch Italia.

Slotty
Slotty
Grünschnabel
9 Tage 20 h
Was gibt es hier zu grinsen. Bei Versuch diese Land zu erobern gab es sehr viele blutige Kämpfe und Soldaten die für ihre Heimat in den Herdentot gingen. Genau so auf österreichischer Seite, gab es diese ebenso. Leider wird in unserem Land nicht die gesamte Geschichte gelehrt und erst recht nicht objektiv. Das mit dem “feige in den Rücken fallen” würde ich ein wenig vorsichtiger Formulieren, denn für diese Situation hat sich Österreich einiges selbst zuzuschreiben. Und zwar seiner Arroganz. Denn erstens hat Österreich Italien nicht über eine Kriegserklärung informiert, wie es vertraglich Festgeschrieben war und zweitens hat das Habsburgerreich… Weiterlesen »
Blitz
Blitz
Universalgelehrter
10 Tage 3 h

Nach 100 Jahren; wollen wir zurück wo wir hingehören; also Politiker, bewegt euch .

Pacha
Pacha
Tratscher
10 Tage 3 h

100 Jahre Unrecht ✊

Huisl
Huisl
Grünschnabel
10 Tage 3 h

Ein schwarzer Tag für Südtirol

Mamme
Mamme
Superredner
10 Tage 3 h

Ich habe aber den Eindruck,die Autonomie gilt nur bei den Politikergehälter und Rentengesetzen

traktor
traktor
Universalgelehrter
10 Tage 1 h

bringen wir die geschichte in ordnung und stellen die grenzen wieder richtig her!
JETZT

Bikerboy
Bikerboy
Grünschnabel
10 Tage 2 h

Ein trauriger Jahrtag 😟

Martha
Martha
Superredner
10 Tage 2 h

Los von Rom !!!

Freier
Freier
Grünschnabel
10 Tage 2 h

Unrecht ist und bleibt Unrecht!

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
10 Tage 2 h

ehrlich gsogg hon i unter die italiener olm guat gleb. mir isch bix ogongen. ehender seimer die südtiroler tsch……af die nerven gongen. ausser die bozner

CH-1964
CH-1964
Grünschnabel
8 Tage 23 h

👍👍👍

XXX420
XXX420
Neuling
10 Tage 15 Min

Des isch iats 100 johr he. Schaug noch vorne und it ollm der Vergongenheit noch weinen

Sag mal
Sag mal
Kinig
9 Tage 20 h

xxx…das ist nicht Vergangenheit.Das ist Gegenwart und Zukunft.Die Jungen wollen wieder wo hingehören !!!!!!!Schluss mit Unterdrückung und Hinnehmung🤮

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
9 Tage 4 h

@Sag mal, die jugend hat andere sorgen und wünsche. da hecheln schon eher die alten hinterher.

wellen
wellen
Universalgelehrter
10 Tage 1 h

Interessant der Film gestern auf RAI Bozen. Den deutschsprachigen Böhmen und Mähren ist es gleich gegangen wie den Südtirolern, weil Deutschösterreich als Kriegsverlierer allem zustimmen musste. Diese sind inzwischen total von der Tschechei assimiliert mangels Autonomie.

Vater Land
Vater Land
Grünschnabel
9 Tage 16 h

Mal besser informieren. Die meisten wurden nach dem Krieg vertrieben. Der Rest hatte keine Chance mehr auf Wahrung der eigenen Kultur.

Guri
Guri
Superredner
9 Tage 23 h

wir gehören zu Österreich kulturell und geschichtlich . eine Unrechts Grenze seid 100 Jahren , solange unsere Politiker Bezüge genießen wie im Schlaraffenland wird sich nichts ändern .

Septimus
Septimus
Superredner
10 Tage 1 h

Vielleicht werden die Grenzen in Europa neu gezogen…einiges deuted daraufhin… vielleicht gibt es einen Systemwechsel.. es wäre allerhöchste Zeit dafür…🤔🤔..

meister
meister
Grünschnabel
10 Tage 5 Min

Freiheit für Südtirol!
100 Jahre Leid sind genug

josef.t
josef.t
Tratscher
10 Tage 6 Min

Würden die 26 % Italiener unter Österreich, auch so 
viel Freiheit genießen, wie die Deutschsprachigen unter
Italien ? Das große “Unrecht” war sicher der Krieg, mit 
fast 20 Millionen Toten und abertausenden Verletzten, 
der wegen einem Attentat (2 Toten) angefangen wurde ? 
War “man” sich im Kaiserhaus zu sicher, diesen Krieg 
zu gewinnen ? 

Slotty
Slotty
Grünschnabel
9 Tage 20 h

Du sagst es.
Ausserdem gab es vor dem Krieg viele Proteste im Trentino und Veneto und Friaul, vor allem in Triest, wo die Italiener kein Recht auf eigenen (italienischsprachige) Schulen und Universitäten hatten. Im Trentino gab es sogar ein Versuch eine Volksbefragung, für die Rückkehr zu Italien, abzuhalten.

Savonarola
10 Tage 38 Min

Wenn man die Völker laut den Grenzen, anstatt die Grenzen nach den Völkern bilden will, weil man den Interessen der internationalen Politik den Vorrang vor der ethnographischen Landkarte gibt und damit aus nationalistischer, chauvinistischer und imperialistischer Landgier die Grundsätze des Nationalstaates verletzt, dann ladet man eine schwere Hypothek auf sich, wie der zweite Weltkrieg und die Bombenjahre gezeigt haben.
Und danach fehlt immer noch die Größe, sich für dieses Verbrechen zu entschuldigen.
100 Jahre Diebstahl und ethnische Vergewaltigung, die auch durch einen (nur mehr teilweise) goldenen Käfig nicht wieder gutgemacht werden können.

hefe
hefe
Grünschnabel
9 Tage 18 h

Österreich hätte nicht gemusst den Krieg erklären, nur weil sie den Thronfolger erschossen haben…… Und Unsere Geschichte wäre vielleicht eine andere…..

Aber ich persönlich fühle mich in Unsere Heimat wohl auch unter Italien

MarkusKoell
MarkusKoell
Grünschnabel
9 Tage 17 h

Das reicht nicht aus ein Tag schwarz zu tragen .

Flaschenpost
Flaschenpost
Tratscher
9 Tage 16 h

die deutschen Orts-und Flurnamen sind im Alto Adige (ehemals Südtirol) immer noch nur geduldet,
und das scheint die meisten Südtiroler wenig zu stören, solange sie garantiert “echten” Südtiroler Speck und Wein nach Italien verkaufen dürfen. Dort heißt es natürlich, Speck und Wein aus dem Alto Adige …

PS: die ital. Orts- und Flurnamen sind bei den Südtirolern nicht nur geduldet, sondern sogar erwünscht, und die Südtiroler sind bei dem Erfinden von ital. Fantasienamen mindestens so einfallsreich, wie Oberfaschist Ettore Tolomei …mindestens!!

Liebe Grüße an die italophilen Touristiker, die Alto Adige so perfekt verkaufen …

andr
andr
Universalgelehrter
9 Tage 20 h

Wichtig ist das man diese Geschichte nie vergisst

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