US-Militär auch im Irak im Einsatz

132 tote Zivilisten bei US-Militäreinsätzen 2019

Donnerstag, 07. Mai 2020 | 06:05 Uhr

Im vergangenen Jahr sind nach Schätzungen des US-Verteidigungsministeriums etwa 132 Zivilisten bei Einsätzen des US-Militärs ums Leben gekommen. Zudem wurden 91 Zivilisten bei Einsätzen im Irak, in Syrien, Afghanistan und Somalia verletzt, wie aus einem Pentagon-Bericht hervorgeht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Die meisten zivilen Opfer gab es demnach bei Einsätzen in Afghanistan – dort starben 2019 etwa 108 Zivilisten. Bei Operationen im Jemen und in Libyen habe es keine zivilen Opfer gegeben, hieß es.

Vergangenes Jahr war die Zahl der getöteten Zivilisten für 2018 mit rund 120 angegeben worden. Die Zahl der Verletzten belief sich auf etwa 65. Die Schätzungen setzen sich aus Opferzahlen zusammen, die lokale Behörden, Medien, internationale Organisationen oder Nichtregierungsorganisationen melden und die das Pentagon als “glaubwürdig” einstuft.

Von: APA/dpa

Kommentare

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3 Kommentare auf "132 tote Zivilisten bei US-Militäreinsätzen 2019"


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Don Bass
Don Bass
Superredner
23 Tage 10 h

Der Nachlass des Friedensnobelpreisträgers Obama….
Zum Glück hat Ttump noch keinen Krieg gestartet, Clinton wäre direkt bei Amtsantritt in den Iran einmarschiert…

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
23 Tage 6 h

Irak und Afghanistan sind ja Nachlässe von George W. “God bless America” Bush.

(nicht dass ich das vorgehen von Obama und Clinton verteidigen will)

Don Bass
Don Bass
Superredner
22 Tage 19 h

@6079_Smith_W “Zudem wurden 91 Zivilisten bei Einsätzen im Irak, in Syrien, Afghanistan und Somalia verletzt”
Syrien ist zu 100% in seiner Amtszeit entstanden. Die anderen Konflikte hat er fortgeführt.
Trump hat einen Abzug aller Truppen aus Afghanistan innerhalb eines Jahres angekündigt. Hoffen wir, dass er eine weitere Amtszeot dafür bekommt

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