Gegen den 39-jährigen Usbeken erging Haftbefehl

39-jähriger Usbeke gestand Lkw-Anschlag in Stockholm

Dienstag, 11. April 2017 | 12:20 Uhr

Nach dem Terroranschlag in Stockholm ist Haftbefehl gegen den festgenommenen Usbeken ergangen. Das berichtete der schwedische Fernsehsender SVT am Dienstag. Zuvor hatte Rachmat Akilow die Tat vor dem Haftrichter gestanden. Ihm werden Terrorismus und Mord vorgeworfen.

Rachmat Akilow habe “zugegeben, eine terroristische Tat begangen zu haben und akzeptiert, in Untersuchungshaft genommen zu werden”, sagte der Pflichtverteidiger Johan Eriksson vor einem Haftrichter in Stockholm. Der Verdächtige selbst äußerte sich bei dem Gerichtstermin nicht. Er hatte am Montag laut einem Gerichtsdokument verlangt, seinen Pflichtverteidiger durch einen Anwalt sunnitischen Glaubens zu ersetzen.

Der Usbeke hatte am Freitag in Stockholm einen Lastwagen in einer der wichtigsten Einkaufsstraße der schwedischen Hauptstadt zunächst in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gesteuert. Bei dem Anschlag wurden vier Menschen – ein Engländer, eine Belgierin und zwei Schwedinnen getötet. 15 Menschen wurden verletzt.

Akilow, nach Berichten schwedischer Medien vierfacher Familienvater, hatte 2014 einen Antrag auf Aufenthaltsrecht in Schweden gestellt. Zwei Jahre später war dieser abgelehnt worden. Der Aufforderung, das Land zu verlassen, war der Mann aber nicht nachgekommen – er tauchte unter.

Der Polizei war er seit dem vergangenen Jahr bekannt. Nach Angaben der Ermittler hegt der Verdächtige Sympathien für extremistische Organisationen wie die Terrororganisation “Islamischer Staat” (IS).

Am Sonntag nahm die Polizei eine weitere Person fest. Diese werde aber nur in “geringerem Grad” verdächtigt. Angaben zu Alter und Geschlecht der Person machten die Ermittler deshalb nicht. Welche Verbindung es zwischen den beiden Männern gibt, blieb zunächst offen.

Von: APA/dpa/ag.

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1 Kommentar auf "39-jähriger Usbeke gestand Lkw-Anschlag in Stockholm"


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zombie1969
zombie1969
Superredner
18 Tage 23 h

Warum sind nur die Muslime zum tagtäglichen Dauerthema geworden? Buddhisten, Atheisten, Hindus etc. sind nicht ständig beleidigt, fordern keine Sonderrechte, haben allesamt eine gute Bildung, sind auf dem Sozialamt sehr selten anzutreffen und treten weder durch Terrortaten noch mit Gewaltübergriffen auf Bürger hervor. Rundum, sie machen keine Probleme, sind integriert und stellen eine enorme Bereicherung der Gesellschaft dar. Hier sollte man jetzt die politische Korrektheit fallen lassen und die Sache genau analysieren. 

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