Auch bei uns ist die Wahlbeteiligung gesunken

Rund 62 Prozent der Wahlberechtigten schritten in Südtirol zur Urne

Montag, 26. September 2022 | 00:50 Uhr

Bozen – Den Daten des Innenministeriums zufolge ist die Wahlbeteiligung auch in Südtirol im Vergleich zu den letzten italienischen Parlamentswahlen im Jahr 2018 gesunken.

Demnach sind im Land rund 62,23 Prozent der Wählerinnen und Wähler bis 23.00 Uhr zur Urne geschritten und haben abgestimmt. Im Jahr 2018 beteiligten sich noch 68,98 Prozent für die Abgeordnetenkammer bzw. 70,21 Prozent für den Senat an der Wahl.

In Brixen erreichte die Wahlbeteiligung bis zuletzt 64,17 Prozent, während es im Jahr 2018 insgesamt 69,37 Prozent bzw. 71,04 Prozent für den Senat waren.

In Bruneck wählten 61,56 Prozent einen Vertreter für Kammer und Senat im Vergleich zu 67,37 bzw. 71,04 Prozent im Jahr 2018.

In Meran haben insgesamt 60,06 Prozent einen Kammerabgeordneten und einen Kandidaten für den Senat gewählt, während es bei der letzten Parlamentswahl 68,11 bzw. 69,26 Prozent waren.

In Bozen sank die Wahlbeteiligung von rund 74 Prozent im Jahr 2018 auf 66,6 Prozent.

Bekanntermaßen ist das neue Parlament um ein Drittel kleiner. In der Abgeordnetenkammer gibt es nur mehr 400 Sitze und im Senat nur mehr 200 Sitze. Es war zugleich auch die erste Parlamentswahl, bei der das Wahlalter für den Senat von 25 auf 18 Jahren gesenkt wurde. Somit bekamen auch die jungen Wähler zwei Stimmzettel.

Der Senat wurde mit dem gelben Stimmzettel gewählt. Die Stimmzettel für die Abgeordnetenkammer waren rosa.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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So ist das
2 Monate 12 Tage

Die geringe Wahlbeteiligung ist Schuld der Parteien, vor allem der SVP, da sie mit sich selbst beschäftigt waren und ein Skandal den anderen folgte.

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
2 Monate 12 Tage

@So ist das ….Schuld der SVP, ach bitte! Was für ein Schwachsinn! …die geringe Wahlbeteiligung ist Schuld von denen, die nicht wählen gehen! …. und meinen es den “Politikern” zu zeigen. Aber genau Nichtwählen begünstigt extreme politische Kräfte! Und das ist jetzt der Salat. Meloni hatte z.B. schon angekündigt, Energie zur nationalen Sache zu erklären. Anstatt Gratisstrom, ital. Strom und die ganzen Gewinne gehen nach Rom…

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 12 Tage

Die geringe Wahlbeteiligung zeigt nur wie dumm das Wähler Volk ist. Es fordert mehr Demokratie aber nimmt dessen Werkzeuge nicht in die Hand.

Guri
Guri
Superredner
2 Monate 12 Tage

400 sein noch zu viel von denen die wenig bis gar nichts leisten

kaisernero
kaisernero
Superredner
2 Monate 12 Tage

daiddai, des sein a poor prozentlen weniger……wia 2018…..

Daktari
Daktari
Tratscher
2 Monate 12 Tage

Kein Wunder dass die Leute so gewählt und auch nicht zur Wahl gegangen sind …dass Fass ist Voll und erdrückt die Leute von taten der jetzt noch Regierenden

ahjo
ahjo
Tratscher
2 Monate 12 Tage

wieso wählen gien wenn sowieso koane Regierung in Italien je die volle Legislaturperiode durchkolten hot? negstes johr werd e widdo gewählt

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
2 Monate 12 Tage

Wahnsinn, 6% haben angeblich Novax in Südtirol gewählt! Wie absurd, dass es Leute gibt, deren grösste Priorität das “gegen das Impfen” ist…. als ob man in der heutigen Zeit gegen Dampflokomotiven wäre…

einervonvielen
einervonvielen
Universalgelehrter
2 Monate 12 Tage

Traurig

anonymous
anonymous
Kinig
2 Monate 12 Tage

Was zu befürchten war in eingetreten,jetzt kann Arno U seine Hirten zeigen was er kann oder nicht kann
Jahre lang versäumt sich von Italien zu verabschieden

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Universalgelehrter
2 Monate 12 Tage

Gratuliere!

Es haben die Nichtwähler gewonnen!

denn sie, die Nichtwähler sind die größte Gruppe, nicht jene von SVP/Meloni/Letta/Conte oder Salvini!

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