Rettungseinsatz im Atlantik

86 Migranten und Baby auf Boot vor Kanaren gerettet

Freitag, 14. Februar 2020 | 17:25 Uhr

Bei einem Rettungseinsatz im Atlantik sind 87 afrikanische Migranten gerettet worden, darunter ein auf dem Boot geborenes Baby. Mutter und Kind seien wohlauf, erklärte eine Sprecherin der spanischen Seenotrettungsorganisation Salvamento Marítimo am Freitag. Die Migranten waren mit drei Booten unterwegs und wurden südlich der Insel Gran Canaria aufgegriffen.

Unter den Geretteten waren den Angaben zufolge 30 Frauen, sechs Babys und vier weitere Kinder. Sie wurden nach Arguineguín im Süden Gran Canarias gebracht.

Anfang Jänner war ein Neugeborenes an Bord eines Flüchtlingsboots gestorben. Das Schlauchboot mit 43 Menschen an Bord war nahe der Kanaren-Insel Lanzarote entdeckt worden. Für das Neugeborene kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Auf den Kanarischen Inseln kamen im Jänner nach Regierungsangaben 708 Migranten an – 18 mal so viele wie im Vorjahresmonat. Seit Marokko strikt gegen illegale Einwanderung vorgeht, versuchen immer mehr Menschen per Boot die Kanarischen Inseln von Mauretanien aus zu erreichen.

Von: APA/ag.

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