Bei letzter Wahl hatte SVP-Chef noch 94,87 Prozent erhalten

Achammer als SVP-Obmann bestätigt, Kompatscher lässt weiter warten

Samstag, 03. September 2022 | 14:35 Uhr

Meran – Die Südtiroler Volkspartei (SVP) hat am Samstag im Kursaal in Meran ihre 65. ordentliche Landesversammlung unter dem Motto “Uns verbindet Südtirol” abgehalten. Im Mittelpunkt stand dabei die Wiederwahl der Parteiführung. Obmann Philipp Achammer wurde mit 89,16 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Bei der letzten Wahl waren es noch 94,87 Prozent gewesen. LH Arno Kompatscher äußerte sich weiter nicht, ob er bei der Landtagswahl 2023 wieder antritt oder nicht.

Die sonstige Parteiführung wurde indes erneuert: Erstmals sind auf Vorschlag des Obmannes mit Waltraud Deeg (38,27 Prozent) und Verena Tröger (55,16 Prozent) zwei Frauen ins Präsidium eingezogen. Landesrat Daniel Alfreider wurde als ladinischer Kandidat bestätigt.

SVP-Landessekretär Stefan Premstaller eröffnete gemeinsam mit Moderator Markus Frings die 65. SVP-Landesversammlung im bis auf den letzten Platz besetzten Meraner Kursaal. Diese stand unter dem Motto „Uns verbindet Südtirol“. Delegierte aus dem ganzen Land waren gekommen.

„Wir müssen den Schalter umlegen“

Achammer ging in seiner Rede kritisch mit den Ereignissen der letzten Monate um, die unter anderem die sogenannte “SAD-Affäre” rund um diverse Abhörprotokolle brachten. Er forderte eine Richtungsänderung und Zusammenhalt. Die Stärke der SVP sei, dass sie die verschiedenen Kräfte vereine. Achammer nahm auch zum möglichen Wahlsieg der Rechten in Rom Stellung. “Wer unsere Minderheit nicht respektiert, den respektieren wir auch nicht”, sagte er wörtlich. Der Obmann betonte auch, dass “unsere Autonomie nie eine inneritalienische Angelegenheit wird”. Zudem unterstrich er, dass die SVP die Autonomiepartei sei.

„Wir müssen den Schalter umlegen.“ Mit klaren Worten wandte sich Philipp Achammer an die SVP-Landesversammlung: „Das gemeinsame Ganze muss wieder vor die persönlichen Differenzen gestellt werden.“ Es brauche eine neue Bereitschaft zum Kompromiss, auch von den Verbänden. Innerhalb der Partei sei eine neue Debattenkultur nötig. Und vor allem von der ersten Reihe fordere er absolute Integrität. Mit 89,16 Prozent wurde er zum dritten Mal zum SVP-Obmann gewählt. Als Stellvertreter stehen ihm weiterhin Daniel Alfreider (bestätigt) sowie neu Waltraud Deeg (38,7 Prozent) und Verena Tröger (55,6 Prozent) zur Seite. Im Zuge einer Statuten-Änderung wurde dem Obmann u.a. die Möglichkeit eingeräumt, bei parteischädigendem Verhalten direkt Sanktionen auszusprechen. Neu ist auch, dass die Parteispitze künftig geschlechterparitätisch besetzt werden muss.

SVP-Obmann Philipp Achammer sprach in seiner Rede offen an, dass die Südtiroler Volkspartei jüngst oft „das Bild eines zersprengten Haufens“ gebe: „Ich entschuldige mich bei allen, die wir enttäuscht haben – das ist nicht unser Anspruch.“ Für schwieriger werdende Zeiten forderte er eine neue Bescheidenheit, eine neue Kompromissbereitschaft und ein neues Miteinander: „Erinnern wir uns daran, dass unser Land durch Geschlossenheit groß geworden ist.“ Die gemeinsame Klammer sei weiterhin die Autonomie. „Wir müssen uns dem Wettbewerb der Ideen stellen – und Entscheidungen treffen, zu denen wir auch stehen.“

„Interne Konflikte, welche der Partei schaden, sind aufzuarbeiten“, meinte Philipp Achammer. Dabei dürfe es keine Vorverurteilungen geben. Diesbezüglich hat er von der Landesversammlung, auf seinen Vorschlag hin, die statutarische Möglichkeit erhalten, direkte Sanktionen zu verhängen. Diese müssen dann innerhalb von 30 Tagen von der SVP-Leitung ratifiziert werden. Der SVP-Obmann ging auch auf die anstehenden Parlamentswahlen ein: „Für unsere politische Arbeit in Rom gibt es eine rote Linie: Wer Autonomie nicht schätzt und respektiert, den schätzen und respektieren wir auch nicht!“ Den SVP-Kandidaten wünschte er viel Glück, dem scheidenden Albrecht Plangger dankte er für neun Jahr parlamentarische Arbeit.

„Auf die Südtiroler Volkspartei kann man sich seit gut sieben Jahrzehnten im italienischen Parlament verlassen“, betonte Philipp Achammer. „Wir haben unsere Kandidaten basisdemokratisch über unsere Ortsgruppen nominiert. Wir sind weiterhin das beste politische Angebot für die Leute in unserem Land.“ Der einzige Autonomie-Garant heiße Südtiroler Volkspartei. Der SVP-Obmann vergas nicht, seinen beiden bisherigen Stellvertretern zu danken: Angelika Wiedmer und Karl Zeller. Letzterer erinnerte daran, dass die SVP-Handschlagqualität gepaart mit klaren Strategien stets der Schlüssel zum Erfolg gewesen sei. Die „interne Opposition“ bezeichnete er als eine Bereicherung.

Zeller: „Nadelstiche gegen Kompatscher“

Der scheidende Obmannstellvertreter, Karl Zeller, kritisierte in seiner Wortmeldung, dass immer wieder versucht werde, mit Nadelstichen Landeshauptmann Kompatscher zum Aufgeben zu bewegen.

Er brachte auch den Vorschlag ins Gespräch, die Ämter des Landeshauptmannes und des Parteiobmannes zusammenzulegen. Indirekt warf er Achammer vor, sich nicht ausreichend hinter den Landeshauptmann gestellt zu haben.

Kompatscher verweist auf gesellschaftliche Bruchlinien

Kompatscher selbst zeigte sich in seiner Rede zur aktuellen Situation besorgt darüber, dass nach den Krisen der letzten Jahre, die Gesellschaft immer weiter auseinanderbricht. Dabei würden gerade jetzt große Reformen anstehen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Nachhaltigkeit müsse drei Punkte berücksichtigen, die Umwelt, das Soziale und die Wirtschaft. Die Autonomie biete viele Instrumente, den Herausforderungen zu begegnen, könne aber nicht alles lösen. Er ging auch auf die Rolle der Politik ein. Diese müsse optimale Rahmenbedingungen für die Gemeinschaft schaffen und nicht die Interessen eines jeden Einzelnen befriedigen.

Entgegen den Erwartungen gab der seit dem Jahr 2014 amtierende Landeschef keine Auskunft darüber, ob er im Herbst kommenden Jahres erneut als Spitzenkandidat ins Rennen geht. Er hat immer verlangt, dass bestimmte Voraussetzungen gegeben sein müssten, um seine Politik leichter umsetzen zu können.

Landeshauptmann Arno Kompatscher ging in seinem Redebeitrag unter anderem auf die Autonomie als Erfolgsgeschichte ein, die Sicherheit und Wohlstand gebracht habe. Derzeit seien aber gesellschaftliche Bruchlinien zu sehen: „Viele haben Sorge und Angst, die sich oft in Aggression niederschlagen.“ Aufgabe der Politik müsse es weiterhin sein, dem Allgemeininteresse zu dienen: „Wir müssen das auch ganz klar sagen: Es können nicht mehr alle Wünsche erfüllt werden – und es muss auch gesellschaftliche Eigenverantwortung eingefordert werden.“ Vorgestellt wurde bei der Landesversammlung auch das „Team Autonomie“, die sechs SVP-Kandidaten, die sich bei der Wahl am 25. September um einen Sitz im italienischen Parlament bewerben: Julia Unterberger, Manfred Mayr, Renate Gebhard, Dieter Steger, Meinhard Durnwalder und Manfred Schullian.

Statutenänderung genehmigt

Der scheidende Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) überbrachte Grußworte. Trotz des Wahlkampfauftaktes der Tiroler ÖVP in Galtür sei er nach Meran gekommen, da ihm Südtirol und die SVP ein Herzensanliegen sei. Unter den Ehrengästen befanden sich u.a. der österreichische Generalkonsul Clemens Mantl und der bayerische EU-Abgeordnete Markus Ferber.

Genehmigt wurden bei der Landesversammlung auch Änderungen am Statut. Die Senioren heißen in Zukunft Generation 60+, Parteigremien sollen paritätisch besetzt werden, Änderungen gibt es bei der Kür der Landtagskandidaten und es soll ein Ehrenkodex ausgearbeitet werden.

Von: apa

Bezirk: Bozen

Kommentare

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57 Kommentare auf "Achammer als SVP-Obmann bestätigt, Kompatscher lässt weiter warten"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Anja
Anja
Universalgelehrter
29 Tage 21 h

so gibs halt noch weniger und weniger Stimmen für die SVP! Schon mal dran gedacht, dass wir einfach keine Fans von Philipp und Co sind? Dass wir dezent die Schnauze voll haben von den letzten Jahren? von einem Skandal nach dem anderen? und einem Obmann der nur … alles schön reden kann?

Doolin
Doolin
Kinig
29 Tage 21 h

…Bauern und Hoteliere werden schon die Treue halten…damit hat sich’s…
🤪

OrB
OrB
Kinig
29 Tage 20 h

@Doolin
Wahrscheinlich wirds so sein, aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

Kinig
29 Tage 20 h

bravo anja du sprichst ein problem an, welches sehr zur verunsicherung beiträgt, der obmann ist viel zu schwach, um unter anderem voll hinter dem landeshauptmann zu stehen, er steht nämlich zwischen diesem, dem liberalen moderaten westlichen flügel und seinen konservativen pusterer parteifreunden und lobbisten

leolee
leolee
Tratscher
29 Tage 18 h

@Doolin
ja,da hast du recht.
aber welche partei wäre im Stande dieses Land zu führen?
sag es uns.

PhilGrill
PhilGrill
Grünschnabel
29 Tage 15 h

@ doolin nur mit Bauern und Hotellerie bleibt die SVP aber nicht an der Macht. wenn die Arbeitnehmer endlich checken, dass die SVP rein garnichts für sie tut sind sie weg vom Fenster

Savonarola
29 Tage 14 h

@leolee

es muss nicht unbedingt immer nur eine Partei alleine dieses Land (an der Nase herum)führen

TirolerSued
TirolerSued
Tratscher
29 Tage 11 h

@PhilGrill Hoffen wirs, Zeit wäre es schon lange

Blitz
Blitz
Universalgelehrter
29 Tage 5 h

@Doolin Mit Achammer gibts x-Prozent
weniger, für die SVP .

pingoballino1955
pingoballino1955
Superredner
29 Tage 4 h

Eben,deshalb gibt es Alternativen dazu: TEAM K. Alleinherrschaft der Svp ist schon lange sofort zu ändern!

Reinhard_Bauer
29 Tage 1 h

Bei der Landesversammlung wurde alles andere als “alles schön geredet”. In seiner Ansprache fand er deutliche Worte was in der Partei falsch läuft. Die “Skandale” stören in allererster Linie uns ehrenamtlich Tätigen Mitglieder der SVP auf lokaler Ebene. Phillip Achammer weiß das natürlich und ist bemüht, damit aufzuräumen. Man sollte ihm auch die Gelegenheit dazu geben.

monia
monia
Tratscher
29 Tage 18 h

Alle hauen hier auf die SVP drauf! Aber sagt mir bitte doch eins: Wen wählt ihr dann? Die Freiheitlichen??? Das Team-K??? Die roten Grünen??? Die Südtiroler Freiheit???

Bei all diesen Alternativen kann man nur den Kopf schütteln und wie immer das Edelweiss ankreuzen!

Ischjolougisch
Ischjolougisch
Grünschnabel
29 Tage 16 h

@monia
Alles andere ist besser als eine Mehrheitspartei zu wählen.
Das muss einem mit Hausverstand doch einleuchten. Eine Minderheitspartei zu wählen stärkt die Demokratie und das Vertrauen in die Politik. Egal wen man dabei wählt.
Den Kopf schütteln muss man wenn jemand wie ein Lemming handelt.

Rudolfo
Rudolfo
Tratscher
29 Tage 14 h
@Ischjolougisch…also ich weiß nicht. Mit Mehr- oder Vielparteien Regierungen hat gerade Italien in den zurückliegenden gut 70 !! Jahren nun wirklich nicht die besten Erfahrungen gemacht. Jede 5% 🌬Partei kann eine Regierung zu Fall bringen, wenn es ihr beliebt. Auch mein Geburtsland 🇩🇪 ist gerade dabei festzustellen, dass so viele Parteiinteressen nicht oder nur unter schweren “Geburtswehen” unter einen (Regierungs) 🎩 zu bringen sind. Wenn ich mir die “Ergebnisse” der erst zu Ende gegangenen Regierungsklausur in Meseberg anschaue, dann buona notte. Zur Entlastung wegen weiter steigender Preise und der Energiekrise versprach Finanzminister Lindner (FDP) ein Zitat:”wuchtiges Paket📦”. Da sollten Alle… Weiterlesen »
meilenstein
meilenstein
Tratscher
29 Tage 7 h

Man solte auch einer anderen Partei mal eine Chance geben was hat den die Svp die letzten jahre fürs Volk getan??

So ist das
29 Tage 5 h

Bei solchen Gedanken ist es kein Wunder, dass die Freunde im Edelweiß leichted Spiel haben 🤔

pingoballino1955
pingoballino1955
Superredner
29 Tage 4 h

monia haben sie TOMATEN auf den Augen und sind sie überhaupt informiert welche Svp Dauerskandale in Südtirol rumschwirren:Valazza,Sadskandal ,SEL usw.

MartP
MartP
Grünschnabel
29 Tage 1 h

du sagst allen ernstes dass man Inkompetenz wählen soll. lol, nein, mann muss die RICHTIGEN in der svp wählen

MartP
MartP
Grünschnabel
29 Tage 1 h

tausend sachen. viele gute sachen und auch einige schlechte sind dabei. der bettenstopp ist ein guter anfang zum beispiel

MartP
MartP
Grünschnabel
29 Tage 1 h

das ist nicht ganze svp sondern einige davon. die TOMATEN haben sie auf den augen. man soll nicht alle verurteilen

TirolerSued
TirolerSued
Tratscher
29 Tage 28 Min

@meilenstein sehr sehr wenig, wie denn auch,war sie ja andauernd damit beschäftigt ihren ganzen internen Sch… auszubaden bzw. unter den Teppich zu kehren

So ist das
29 Tage 20 h

Hören sich Politiker eigentlich selbst zu?
Eine seit langer Zeit von Skandalen beherrschte und während das Land unter zunehmender Armut leidet mit sich selbst beschäftigte Partei spricht von „Uns verbindet Südtirol“ und ein unbegreiflicherweise immer noch eingeladener und hofierter Altmandatar von „Demut und Dankbarkeit“.
Von Erneuerung immer noch keine Spur, denn die alte Garde mischt noch mit und die neuen Gesichter haben sich in Machtkämpfen verzettelt.
🤔🤔🤔

N. G.
N. G.
Kinig
29 Tage 19 h

Zunehmende Armut sehe ich nicht! In dem Punkt sieht die Politik die Umstände hierzulande realistischer als das Wähler Volk denn die sehen ausnahmslos zu wenig und würde man die Kommentare hier als Maßstab nehmen, wären wir Dritte Welt Land!

So ist das
29 Tage 5 h

@N. G.
Wenn man mit Scheuklappen durchs Land geht wie unsere Politiker, die sich rückwirkend ihre Gehälter erhöhen, dann sicher nicht.
Aber das sehen Mindestrentner, viele Arbeitnehmer und zunehmend die Mittelschicht sicher anders.

Chicco
Chicco
Tratscher
29 Tage 17 h

Beim Reden ist die SVP mit Achammer Weltmeister , ansonsten ist mit dieser Partei nicht mehr viel los , auser Eigeninteressen und Vetternwirtschaft !!

diskret
diskret
Superredner
29 Tage 16 h

Das stimmt 1000% .Das geht alles den Bach hinunter mit den nur grosse worte sonst wird alles vertuscht

Doolin
Doolin
Kinig
29 Tage 15 h

@diskret
…jo der Achammer redet und redet und redet, aber wenn man nachdenkt was er eigentlich gesagt hat, kommt man nicht drauf…
😜

Lebe
Lebe
Neuling
29 Tage 19 h

SVP nein Danke!!!

Marco schwarz
Marco schwarz
Superredner
29 Tage 20 h

Was sollen diese Spielereien vom LH? Gerade bei der Landesversammlung wäre ein guter Zeitpunkt gewesen, Stärke zu zeigen und zu sagen, dass er kandidiert. Aber er spielt auf Zeit… wie immer eigentlich… Und kann tun, was er will. Braucht Südtirol so einen unberechenbaren ersten Bürger, dem die eigenen Entscheidungen sooo schwer fallen? Entweder ich kandidiere, oder ich kandidiere nicht. Was fällt ihm da so schwer? Eine Watsche für jedes zahlende SVP Mitglied

Rudolfo
Rudolfo
Tratscher
29 Tage 14 h

@Marco….man sollte tunlichst Eines nicht machen. Den LH zu unterschätzen. Das ist Kalkül und ihm geht es, übrigens nicht erst jetzt, um seine Karriere und weniger um Südtirol und seine Menschen. Da er bis 2024 gewählt ist, kann er ganz bequem abwarten, was die Wahlen am 25. September bringen und wie in der Folge die politische Gemengenlage in Italien und der “Wert” Südtirols im Staatsgefüge sein wird. Auch hat er, wenn er clever ist, bestimmt schon seine Fühler in die freie Wirtschaft ausgestreckt. Politikerfahrene mit Netzwerk sind als Lobbyisten gut bezahlte “Berater” und Türöffner.

MartP
MartP
Grünschnabel
29 Tage 1 h

ich denke er will zuerst dass der obmann aufräumt. macht ja sinn

Marco schwarz
Marco schwarz
Superredner
29 Tage 1 h
@Rudolfo : den LH unterschätze ich seit Jahren nicht mehr, geht gar nicht. Denn wenn jemand in seiner Position Versprechen abgibt, die er nicht halten kann, wie soll man den dann noch unterschätzen? Es sind bald 10 Jahre vergangen, als er gesagt hat, der Vertrag zur Autobahnkonzession ist auf der Zielgeraden… Bis heute noch nicht unter Dach und Fach. Weiters “Wir holen den Strom heim”… und? Wo ist er? Saftige Stromrechnungen für den Normalbürger, während die Alperia Gewinne schreibt, und diese die Löcher im Landeshaushalt stopfen, die produziert werden! Tja, recht viel zu unterschätzen finde ich nicht, ausser dass er… Weiterlesen »
Rudolfo
Rudolfo
Tratscher
28 Tage 22 h

@Marco schwarz…ich gebe Dir vollkommen recht. Ich verfolge italienische und Südtiroler Politik, als Einer “nicht von hier”, jetzt schon fast 50 Jahren. Und mir hat es schon zu Zeiten z B. Berlusconis und des Südtiroler “Schutzheiligen” Luis D. regelmäßig die Nackenhaare aufgestellt. Darum habe ich auch nicht über die Politik des LH geschrieben, sondern darüber, wie ich ihn persönlich und seine Zukunft einschätze….

Peterlustig
Peterlustig
Neuling
29 Tage 19 h

Haben wir diesen Sch…. nicht schon vor 4 Jahren gehört. Hört endlich auf 😡

Mauler
Mauler
Superredner
29 Tage 19 h

Kasperletheater für Erwachsene…

Ludwig11
Ludwig11
Tratscher
29 Tage 19 h

Der Obmann täte gut daran, den Rat von Professor Roland Riz anzunehmen: Ein paar Jahre die Politik sein zu lassen, und das abgebrochene Jura-Studium abzuschließen. Ein Jurist hat nämlich, laut Riz, eine andere Sicht der Dinge.😊

jochgeier
jochgeier
Universalgelehrter
29 Tage 20 h

die wähler die das um den brei herum gerede, die erneuerung dies nur als wort gibt, die unter den tisch kerhrer politik satt haben werden von mal zu mal mehr.
da hilft kein wir müssen einig und stark in die zukunft blicken ohne uns gehts nicht gepredige.
neuanfang und schalter umlegen mit den ständig gleichen absahnern geht nicht.
das werden auch die eingefleischtesten irgendwann einsehen.

puppetma
puppetma
Grünschnabel
29 Tage 19 h

LH sollte austreten und eine neue Partei gründen, für den Normalo-Südtiroler und mal nicht für die ganzen Verbände. Entsprechende Stimmen würde er bekommen, dann kann der stockkonservative Rest in die Röhre gucken und alte “neue” Namen aus dem Hut zaubern.

tomsn
tomsn
Superredner
29 Tage 18 h

Auf dem Foto ist das Abschiedskonzert der SVP zu sehen.

puppetma
puppetma
Grünschnabel
29 Tage 19 h

Kompatscher hat es wohl kapiert. Die SVP wird es wohl erst zu spät verstehen.

puppetma
puppetma
Grünschnabel
29 Tage 19 h

Wann spaltet sich der soziale und liberale Fluegel ab und gründet eine neue Bewegung?

cilli72
cilli72
Grünschnabel
29 Tage 19 h

Achhammer sieht seine Hände gebunden und kriegt die Vollmacht für direkte innerparteilichen Sanktionen.
Flucht nach vorn und schlau eingefädelt..
Wer von seinen Gegnern wohl bald fliegt? 😜

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
29 Tage 15 h

Warum werden in der Partei immer wieder die Gleichen gewählt? Komisch, nicht wahr?

pingoballino1955
pingoballino1955
Superredner
29 Tage 4 h

Weil die Delegierten Angst haben,etwas falsches zu wählen,denn dann rollt der “EURO” nicht mehr,brav sein und still sein,dann klingelt die Svp Kasse!

Savonarola
29 Tage 18 h

einige haben sich sogar getraut, in Tracht zu erscheinen.

brutus
brutus
Superredner
29 Tage 16 h

Achammer hat den LH aufgefordert sich endlich zu entscheiden!
…keine Aufforderung weiter zu machen!
…ein Schelm der Böses dabei denkt!

ChemtrailPilot1
29 Tage 15 h

Eine Wahl mit nur einem Kandidaten ist keine Wahl

faif
faif
Superredner
29 Tage 16 h

…wenn der herr landeshauptman Arno Kompatscher nicht weitermacht, kann die SVP die nächsten wahlen gleich abhaken, denn dem möchtegern nachfolger achammer will niemand mehr zuhören!!

Nichname
Nichname
Superredner
29 Tage 20 h

Die Worte hör ich wohl, allein …

gutergeist
gutergeist
Tratscher
29 Tage 16 h

Alles beim Alten…viel bla bla bla, und weiter geht’s wie immer. Waren da Erwachsene auch bei dieser Möchtegernpolitikparty?

Savonarola
29 Tage 14 h

mögen die Arbeitnehmer getrost aus dieser Partei austreten und mit den Stimmen der Landesbediensteten die Macht ergreifen, dann können wir endlich den Leistungslohn in voller Höhe heimholen!

PhilGrill
PhilGrill
Grünschnabel
29 Tage 15 h

“Er hat immer verlangt, dass bestimmte Voraussetzungen gegeben sein müssten” ,😂😂😂 klingt nach Putin. Wenn der Kompatscher nicht mehr antritt wechsle ich zu den Grünen

MartP
MartP
Grünschnabel
29 Tage 1 h

wenn man die kommentare so lest hier sieht man schon wie schlimm es dem land geht. jeder glaubt er kann es besser. viel hass und dummheit hier.

marc16
marc16
Tratscher
28 Tage 23 h

sprichst du von dir selbst 🤔?

bislhausverstond
bislhausverstond
Superredner
29 Tage 4 h
Es brauch an führungswechsl!! es brauch uan vorne, der effektiv fürs volk agiert und net für seine und die brieftasche va die kollegn, net uan, ders duldet, dasses ba ihnen dauernd erhöhungen gib, während die ondere bevölkerung kam no woass, wia die olltäglichn spesn zu zohln….es brauch so uan wia in magnago, des wor do letzte, dem is wohl des volkes übor olles gongen isch, der olm afn bodn bliebn isch, a finanziell und is wohl van volk vor seinigs und des seiner kollegn gstellt hot. Selchn wermo obor woll leider kuan mehr findn, wer heint in do politik isch,… Weiterlesen »
Savonarola
29 Tage 2 h

das Gepredige vom Zusammenhalten hört man alle 5 Jahre. Aber wer in dieser Partei hält zu mir als männlichen Arbeitnehmer? Die Bauern? Die Hoteliers, Handwerker, Kaufleute, Unternehmer, AnwältInnen oder die Frauenbewegung, die den Arbeitnehmerflügel so gut wie monopolisiert hat?

Zugspitze947
28 Tage 23 h

Also mit 38 % sollte FRau DEEG die Wahl nicht annehmen=das ist peinlich 😋😢👍

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