Airbus-Chef Tom Anders

Airbus dementiert Widersprüche rund um Austro-Gegengeschäfte

Samstag, 21. Oktober 2017 | 14:00 Uhr

Der Eurofighter-Hersteller Airbus dementiert kolportierte Widersprüche von Airbus-Chef Tom Enders rund um eine mögliche britische Schmiergeldfirma, die auch mit dem Kampfjetverkauf an die Republik Österreich zu tun hatte. Airbus reagierte damit am Samstag auf einen “Spiegel”-Bericht, der entsprechendes nahegelegt hatte.

“In den zugrunde liegenden Artikeln wird tatsächlich nicht der geringste Widerspruch aufgezeigt, man konstruiert und insinuiert ihn nur. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen”, erklärte Airbus-Sprecher Rainer Ohler.

Enders hatte in der Vergangenheit erklärt, nichts mit der Firma zu tun gehabt zu haben, die in Gegengeschäfte mit Österreich rund um den Eurofighter-Deal involviert war. Die Londoner Firma hatte den offiziellen Auftrag, nach Geschäften für die österreichische Wirtschaft zu suchen, um den Verkauf der 18 Eurofighter an Österreich zu unterstützen. Die Staatsanwaltschaft München vermutet dagegen, dass sie vor allem Schmiergeld an Entscheidungsträger in Österreich durchleiten sollte, was Airbus bestreitet. “Der Spiegel” berichtete am Wochenende, dass der Airbus-Chef in die Gründung der Firma einbezogen war.

Von: apa