Das BAMF steht wieder einmal in der Kritik

Aktenfehler verhinderte Abschiebung in Chemnitz

Sonntag, 09. September 2018 | 09:08 Uhr

Die Abschiebung eines tatverdächtigen Asylbewerbers im Chemnitzer Tötungsfall ist einem Medienbericht zufolge an einem Aktenfehler in der dortigen Ausländerbehörde gescheitert. Die Behörde habe zwar im Mai 2016 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) einen Brief mit einer Abschiebefrist bis November erhalten, berichtete die “Bild am Sonntag” unter Berufung auf einen Behördensprecher.

Diese Frist sei aber “nicht in die Akte übertragen” worden. In der Behörde sei man deswegen davon ausgegangen, nur bis August Zeit zu haben. Weil dies als zu kurzfristig eingeschätzt worden sei, seien im Juli 2016 alle Abschiebevorbereitungen eingestellt worden.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte zuletzt das BAMF für die erfolglose Abschiebung verantwortlich gemacht. Nach der Tötung eines Deutschen vor knapp zwei Wochen war es im ostdeutschen Chemnitz zu Straßenprotesten und Aufmärschen rechter Gruppen gekommen. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen. Wegen der Tat sitzen zwei Asylbewerber in Untersuchungshaft. Nach einem dritten Tatverdächtigen, einem Iraker, wird gefahndet.

Von: APA/ag.

Kommentare

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16 Kommentare auf "Aktenfehler verhinderte Abschiebung in Chemnitz"


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zockl
zockl
Superredner
11 Tage 9 h

es ist zutiefst unfair die von ihrer Regierung überforderten Beamten zu Schuldigen zu machen, schuld ist wer das Chaos angerichtet hat – ohne Parlamentsbeschluß (!) diese Merkel, die ist schuld und niemand sonst

hundeseele
hundeseele
Grünschnabel
11 Tage 8 h

..voll deiner Meinung!

Blitz
Blitz
Universalgelehrter
11 Tage 9 h

Aktenfehler verhindert Abschiebung!……oaner fa tausende !!
…….Die Willkommennspolitik rächt sich !

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
11 Tage 6 h

Das ist vor Gericht auch nicht anders. Deshalb sag ich ja immer, dass man sich – vor allem auch was die ganze Ausländerolitik angeht – penibel an jeden Punkt und jedes Komma halten muss. Voreilige ‘sie dürfen nicht an Land’ oder ähnlich schwachsinnige Aktionen sind auf lange Sicht immer kontraproduktiv. Die Gesetze sind nunmal einzuhalten, wenn man rechtlich etwas erreichen will.

Staenkerer
11 Tage 9 h

wie traurig und überaus bitter wenn a junger mensch wegn a schlomperei sein lebn verliert!
wem wundrats wenn jetz no mehr protste kamen!

aristoteles
aristoteles
Tratscher
11 Tage 9 h

und zack, wieder a demo

Staenkerer
11 Tage 6 h

de man wieder mit der nazikeule niederknüppelt, denn wenn nit müßte merkel zuagebn das der absolute fehler schun 2015 femocht wurde!
tjo, amoll a tröpfl aufkemmen, wie groß der teich isch der bis jetz vertuscht wurde und vertuscht werd, werd woll nie aufkemmen, wie a, mitn nazischimpf und de rassismusdrohung konn man jo olle einschüchtern und ruhigholtn …. bis jetz no. ..

oldenauer
oldenauer
Tratscher
11 Tage 8 h

Ein Aktenfehler verhinderte die Abschiebung?
Falsch!
Eine politische Fehlentscheidung sorgte dafür, daß solche Verbrecher hier sind!

kaiser
kaiser
Grünschnabel
11 Tage 8 h

Aha, EIN Fehler ist passiert.
Februar 2018 – Mord Abgelehnter Asylbewerber aus Afghanistan hätte
abgeschoben werden müssen
September 2017 – Mord an der Schlossverwalterin Susanne F. in Berlin, Asylbewerber hätte…
August 2017 – Messerangriff in Hamburg: Frist verpasst: Ahmad A. hätte…
………………………………………………………………………………………………………………….

Staenkerer
11 Tage 6 Min

de und viele, viele ondre hat man nie in de eu lossn gederft!
und des sein lei de vergehen de aufkemmen, vieles verd vertusch, der teppich unter den gekehrt werd isch schun a hügel, ober ollm no oispieln und schönredn!
chemnitz werd koan oanzelfoll des aufschreis bleibn!

AnWin
AnWin
Tratscher
11 Tage 8 h

…hat sicher schon x mal gegen seine Abschiebung geklagt!!!

geh mir net
geh mir net
Grünschnabel
11 Tage 5 h
Man will uns also suggerieren, dass Daniel H., so wie viele andere Opfer auch, einfach nur Pech hatte. Das tödliche Pech eines „zufälligen“ Irrtums in den Akten (Amri und sonstige „versäumte“ Abschiebungen lassen grüßen). Man ist eher bereit den Angehörigen und dem Publikum „einzugestehen“, dass viele Tote und Verletzte einfach nur das Pech hatten, Opfer von Behördenschlamperei zu sein – „kommt nun mal vor und ist ansonsten zumeist völlig harmlos!“ – , als den offensichtlichen Zusammenhang von Opfern rasant zunehmender Gewaltkriminalität mit der gesetzeswidrigen Grenzöffnung und dem unkontrolliertem Hereinlassen von Illegalen zuzugeben. Man ist also wiederholt (!!) bereit, sich in… Weiterlesen »
Staenkerer
10 Tage 23 h

supper gschriebn! leider gild des nit lei für deutschlond!
de länder de von unfong un den wahn nit mitgmocht hobn, (ungarn) und de, de jetz umdenkn, wern ollm no alsmenschenrechtsverachtend hingstellt, ohne zu bedenkn das vielen der einheimischen, de attackiert, bedroht, sexuell missbraucht oder belästig, beraubt usw wurden des a zuastand, de ober mit fade ausflüchte obgspeißt werden!

m69
m69
Universalgelehrter
11 Tage 7 h

Zitat Fr. Dr. Merkel Käsner

…. Wir schaffen Das!…. 😄

knoflheiner
knoflheiner
Universalgelehrter
11 Tage 35 Min

die merkl, wou an der gonzen soch schuld isch, kärat schun long mit obgschoubm.

traktor
traktor
Universalgelehrter
10 Tage 23 h

wer hat den fehler gemacht?
wegen eines firmfehkers darf man potentielle mörder nicht abschieben??
daidai

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