Zigtausend Migranten sind in Griechenland "gestrandet"

Athen pocht auf EU-weite Verteilung von Migranten

Dienstag, 23. August 2016 | 20:43 Uhr

Die griechische Regierung pocht bei den anderen EU-Staaten auf die Verteilung von Flüchtlingen und Migranten. Migrationsminister Yannis Mouzalas sagte am Dienstag, im Moment könnten 7.000 Menschen umgesiedelt werden. Die EU-Staaten, die zur Aufnahme verpflichtet seien, hätten aber nicht auf Anfragen geantwortet.

Mouzalas kündigte eine Reise in andere EU-Staaten im September an. Dabei werde er darauf dringen, dass die Vereinbarungen eingehalten würden.

Der EU-Ministerrat hatte im Herbst gegen den Widerstand mehrerer Staaten beschlossen, 160.000 Neuankömmlinge innerhalb von zwei Jahren in der Gemeinschaft zu verteilen, um die Mittelmeeranrainer Griechenland und Italien zu entlasten. Davon sind jedoch erst 4.000 in andere Länder gebracht worden.

Im Moment leben in Griechenland 58.000 Flüchtlinge und Migranten. Fast alle wollen in nordeuropäische Länder weiterreisen. Sie stecken aber in Griechenland fest, weil viele Länder entlang der Balkanroute ihre Grenzen geschlossen haben.

Von: APA/ag.

Kommentare

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3 Kommentare auf "Athen pocht auf EU-weite Verteilung von Migranten"


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raunzer
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

Der beste Flüchtling ist der, der gar nicht kommt.

( Viktor Orbàn)

maria zwei
Tratscher
1 Monat 5 Tage

An unsre Politiker: Aussengrenzen schliesssssssen und diejenigen welche um Asyl ansuchen genauestens kontrollieren….dann kann man über Verteilung reden…und nur dann…..

zombie1969
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

Sachleistungen sind die einzige Lösung, gepaart mit der Ankündigung, hier weder eine Arbeitserlaubnis noch Sozialhilfegelder zu erhalten, noch irgendwas anderes als das Flüchtlingscamp irgendwann mal als Wohnung zu besitzen.
Und schon suchen sich die angeblichen “Flüchtlinge” ein anderes Land, wo sie sich sicher fühlen.

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