Schutzfunktion für Südtirol wurde betont

Auch Kurz will neue italienische Regierung “an ihren Taten messen”

Freitag, 01. Juni 2018 | 17:10 Uhr

Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hält sich in seiner Reaktion auf die neue italienische Regierung an das bisherige “wording” seines Kabinetts: “Die neue Regierung ist an ihren Taten zu messen”, erklärte Kurz am Freitag zur Angelobung des Koalitionskabinetts in Rom.

Bereits Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) hatten mit diesen Worten auf die vielfach misstrauisch beäugte Paarung aus der rechten Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung reagiert. Kurz meinte in einer der APA übermittelten Stellungnahme darüber hinaus: “Weder die EU noch Österreich, sondern die Italiener haben bei der letzten Parlamentswahl eine Entscheidung getroffen. Diese Entscheidung und das Ergebnis der Regierungsverhandlungen sind zu respektieren.”

Er hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit der neuen italienischen Regierung, meinte Kurz – um zu ergänzen: “Wir werden zudem unsere besondere Verantwortung in Hinblick auf die Schutzfunktion für Südtirol weiterhin wahrnehmen.” Vor allem beim Kampf gegen illegale Migration – “einer Priorität des österreichischen EU-Ratsvorsitzes” – will er noch enger mit Rom zusammenarbeiten, wichtig sei aber auch”eine proeuropäische Ausrichtung der Regierung in Rom”, fügte der Bundeskanzler an: “Ich hoffe daher insbesondere auf Verlässlichkeit was den Euro sowie die Einhaltung der Fiskal- und Defizit-Kriterien betrifft.”

Von: apa

Bezirk: Bozen

Kommentare

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14 Kommentare auf "Auch Kurz will neue italienische Regierung “an ihren Taten messen”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
nobody
nobody
Tratscher
22 Tage 12 h

Warum mischt er sich überall ein? Soll seine Österreichpolitik machen dann hat er zu tun im Überfluss!

enkedu
enkedu
Kinig
22 Tage 9 h

wir sagen ihm nächsten mal soll er dich fragen bevor er sich äussert. 😂😂

adler147
adler147
Grünschnabel
22 Tage 12 h

Bravo Kurz ein Politiker wie kaum ein zweiter, kein Vergleich zu den Einmischversuchen seitens Eu oder Berlin. Hut ab und weiter so.👍👍👍👍

Guri
Guri
Tratscher
22 Tage 12 h

Kurtz ist einer der wenigen Politiker in Europa die was weiter bringen

anonymous
anonymous
Superredner
22 Tage 12 h

Los von Rom,dann brauchen wir keine Schutzfunktion

KASPERLE
KASPERLE
Grünschnabel
22 Tage 9 h

Ohne Italien kann uns gar ein Kanton der Schweiz überrennen…

Orschgeige
Orschgeige
Superredner
22 Tage 13 h

WO  ISCH  MEI  DOPPLPOSS ???

enkedu
enkedu
Kinig
22 Tage 9 h

do muss zuerst die PD Freunde im Herbst strigln, sonst wird das nichts.

jack
jack
Superredner
22 Tage 33 Min

orschgeig
du terfschn in Munta in Wien holn .und zugleich für immer da bleiben

Tabernakel
21 Tage 17 h

Auf Wolke 7

Aurelius
Aurelius
Superredner
22 Tage 10 h

Kurz soll sich raushalten. Bei den Deutschen hat man sich auch aufgeregt. Jeder soll mal zuerst vor seiner eigenen Haustür kehren

Obelix
Obelix
Superredner
22 Tage 9 h

Recht hat we, der Kurz. Sag ich doch: warten wir so ca. 6 bis 12 Monate ab. Schauen was von den Wahlversprechen am Ende übrig bleibt. Würde mich nicht im Mindesten wundern wenn es uns ginge wie mit Beelusconis Contratto bei Bruno Vespa.

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
21 Tage 23 h

Er hat ja recht. So wie die Österreicher und die Amis solte man auch die italienischen Regenten an ihren Taten messen und nicht an dem, was sie versprechen oder gegen wen sie wettern.

Tabernakel
21 Tage 17 h

Hat Kurz schon was bewegt?

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