Südtirol wird weiter Projekte unterstützen

Außenministerin der tibetischen Exilregierung trifft Kompatscher

Montag, 03. Oktober 2022 | 17:30 Uhr

Bozen – Drei Frauen, in Vertretung der tibetischen Gemeinschaft im Exil, haben Landeshauptmann Arno Kompatscher am heutigen Montag einen Besuch abgestattet. Außenministerin Kalon Norzin Dolma, Thinlay Chukki, die Vertreterin der Exiltibeter in Genf, und Tseten Longhini, Präsidentin der Vereinigung der Exiltibeter in Italien, haben sich mit Kompatscher ausgetauscht.

Viele Tibeterinnen und Tibeter haben ihre Heimat infolge chinesischer Unterdrückung verlassen und leben im Exil, die größte Gruppe im indischen Dharamsala. Dort hat auch die tibetische Exilregierung ihren Sitz. Etwa 25.000 Menschen aus dem Tibet leben auch in Europa, rund die Hälfte in der Schweiz und Frankreich, in Südtirol leben einige Familien. Auch wenn die Gruppe hierzulande klein ist, hat das politische Südtirol stets die Tibet-Frage im Auge behalten und die ranghöchsten Vertreter waren regelmäßig Gäste im Land. So stellte sich Arno Kompatscher sofort auf die Seite seiner Gäste, als Kalon Norzin Dolma berichtete, dass China im Zuge der Coronatests von etwa einer Million Tibeterinnen und Tibetern DNA-Daten erfasst habe. “Es ist noch nicht abzusehen, was mit den Daten passiert”, sagt Kompatscher und verurteilt dieses Vorgehen Chinas. Ebenso nicht akzeptabel sei das Vorhaben Chinas, sich in die Wahl des nächsten religiösen Oberhaupts der Tibeter, des Dalai Lama, einmischen zu wollen.

Südtirol hat zwar keine außenpolitischen Zuständigkeiten, im Rahmen des Möglichen soll Tibet aber unterstützt werden. So wird das Land Projekte prüfen, die die Exiltibeter planen, um sie auch mit finanziellen Mitteln zu unterstützen. Konkret ins Auge gefasst wird ein Wohnprojekt in Dharamsala in Indien. Insgesamt sollen 1900 Familien eine Wohnung finden. Das Land Südtirol hat in Aussicht gestellt, nach Überprüfung der entsprechenden Unterlagen einen Beitrag dazu zu leisten. Ebenso sollen Tibetisch-Lehrende ausgebildet werden, um Sprache und Kultur auch in kleinen, verstreuten Gemeinschaften  in der Welt zu erhalten. Zudem soll ein Projekt der Eurac weitergeführt werden: Verwalter der tibetischen Exilregierung werden in Bozen aus- und fortgebildet.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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oliveti
oliveti
Grünschnabel
2 Monate 4 Tage

Wahnsinn was alles Unterstützt wird, und bei uns wissen viele nicht wie sie ihre Rechnungen zahlen sollen, trotz Arbeit.

mair2
mair2
Grünschnabel
2 Monate 4 Tage

Sell interessiert den groasn Herrn net…

Holz Michl
Holz Michl
Tratscher
2 Monate 4 Tage

Gscheider wars Südtiroler Familien in Südtirol zu unterstützen de wegen der Lebensunterholtungskostn nimmer ibor die Runden kemmen. Es gib Pensionisten de mit a poor 100€ im Monat auskemmen miasn nor tat i amol die sem unterstützen

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Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

@Holz Michl @ oliveti
Unser Wohlstand beruht auf der Ausbeutung anderer Völker und auch wir haben uns nicht beschwert,als in den Nachkriegszeiten sowohl finanzielle als auch politische Hilfe von anderen Ländern gekommen ist.Es ist also nur opportun, dass wir etwas an Länder zurückgeben, denen es wirtschaftlich nicht so gut geht und deren kulturelle Eigenständigkeit in Gefahr.Denn eines ist klar, auch wenn wir unseren Lebensstandart etwas zurückschrauben müssen, so wird bei uns niemand verhungern und auch unsere Kultur können wir beibehalten.Daher wäre ein bisschen weniger Egoismus angebracht. Ps: Likes haben verstanden, Dislikes bestätigen mich in meiner Meinung.

Holz Michl
Holz Michl
Tratscher
2 Monate 3 Tage

@@ du findesch es also gerecht das Rentner de ihr leben long georbeitet hobn iaz mit 500-600€ im Monat auskemmen miasn und sich iaz bei de Preise in Strom und die Wohnung fost nimmor leistn kennen??? Wenn de a Geholt wia dor LH hättn würden sich niamand beschwärn und de hilfen wärn ungebrochrt obor so isch des lächerlich!!!!!

Welches lond hobn mir ausgebeutet???? Bitte Quellen anführen!!!

Targa
Targa
Superredner
2 Monate 3 Tage

@@ 
Mir Südtiroler hobn niamond ausgebeutet! Südtirol wor nia a Kolonialstoot!

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Universalgelehrter
2 Monate 1 Tag

@Holz Michl
Wie viel Blut klebt z.B
an deinem(meinem)Handy? Oder haben wir die Rohstoffe aus dem Bergwerk am Schneeberg.Einen Vorteil hat der Lesen kann.Ich in habe am geschrieben “Unser Wohlstand beruht auf Ausbeutung…”

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Universalgelehrter
2 Monate 1 Tag

@Targa
Einen Vorteil hat, wer Lesen kann.Ich habe geschrieben:” Unser Wohlstand beruht auf Ausbeutung…” Südtirol hat selbst keine Rohstoffe.

OH
OH
Superredner
2 Monate 4 Tage

Aus dem LH wird nochmal ein richtiger internationaler Politiker !!!! 🙂

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

Oje, eher wird aus Kompatscher ein internationaler Beamter.

obr jetz.
obr jetz.
Tratscher
2 Monate 4 Tage

Ich finde unterstützen gut und recht. Aber es kann nicht sein dass dafür unsere Steuergelder herhalten müssen, solange es bei uns auch Bedürftige gibt. Es ist unser Sozialsystem also für UNS. Wenn sie unterstützen wollen sollen x jedes “Projekt” Spendenkonten eingerichtet werden, dann kann jeder spenden der mag. Also auch die Herrn Politiker, die das Projekt ins Leben rufen. Wie es aussieht steuern wir auf Krisenjahre zu. Da sollte unser Geld einfach mal im Land bleiben und in wichtige Sachen, wie z B in die Sanität invesfiert werden.

Dolomiticus
Dolomiticus
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

Jetzt ist amal genug mit Großtun – wir haben selber genug Probleme, die
schleunigst gelöst werden müssen. Staatsmann und Außenminister spielen
ist jetzt mal nicht mehr…

Orch-idee
Orch-idee
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

Wenn man genug Geld zur Verfügung hat, dann kann man auch Spenden, aber Herr Arno schauen sie bitte auch ins Land. Es gibt auch hier Leute die es nicht so gut geht…

frankyfaz
frankyfaz
Grünschnabel
2 Monate 4 Tage

und von das sie bei ins in die Kinder die Duschen o scholten beim Sport trauts enk wohl net zu berichten.

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

Endlich ist es soweit. Ich wusste es schon immer, dass Kompatscher höher hinaus will. Und nicht bloss höher, was die Meereshöhe betrifft. Allem Anschein nach, vermute ich und vieles lässt das erahnen, will er der erste Landeshauptmann von Tibet werden. Tibetisch soll er bereits gelernt haben, wie manche Kenner meinen; am Chinesischen arbeite er noch.

primetime
primetime
Kinig
2 Monate 4 Tage

Helfen ist sicherlich wichtig, aber erst mal dem EIGENEN Volk welches die Steuern bezahlt und aktuell schwer über die Runden kommt. Danach kann dieses auch außerhalb, mit Maß und Ziel, ausgegeben werden

Madriana
Madriana
Grünschnabel
2 Monate 4 Tage

Die Südtiroler , sein decht still und lossen a des über sich ergion .Bin amol gsponnt no wie longe . Früher hots no Männer gebm dei fürs Lond af die Strosse sein , wo seits des Mando

anonymous
anonymous
Kinig
2 Monate 4 Tage

der barmherzigen Samariter
Die Familien in Südtirol hatten auch nichts dagegen Herr Samariter

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 3 Tage

nicht mal ein halbwegs funktionierendes Gesundheitssystem und Altenheimplatz mit Warteliste und und und…..Schämt Euch!!

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