Erster Teil der südlichen Zulaufstrecke geht in Ausführungsplanung

BBT: Südtirols Gemeinden sollen in Zulauf-Planung einbezogen werden

Mittwoch, 15. März 2017 | 06:55 Uhr

Rom und Bozen wollen beim Brennerbasistunnel (BBT) auch in Zukunft an einem Strang ziehen. Das bekräftigte der Sekretär des interministeriellen Komitees für Wirtschaftsplanung CIPE, Sportminister Luca Lotti (PD) bei seinem Besuch bei Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) am Dienstag in Südtirols Landeshauptstadt. Lotti bezeichnete den BBT als “wichtige Infrastruktur für Italien und ganz Europa”.

Das Komitee hatte Anfang März grünes Licht für die Zulaufstrecke zwischen Franzensfeste und Waidbruck gegeben. Im Rahmen seines zweitägigen Südtirol-Besuchs traf der Minister auch mit den Bürgermeistern jener südtiroler Gemeinden zusammen, die an den BBT angrenzen.

Kompatscher und Lotti betonten unisono, dass die Zusammenarbeit mit den Lokalkörperschaften “ausgezeichnet” sei und man “dieses positive Klima” auch weiterhin pflegen wolle. Südtirols Landeschef unterstrich, dass Anregungen der Bürgermeister berücksichtigt würden. Sie sollen verpflichtend in die nun beginnende Ausführungsplanung eingebaut werden. Die nächsten Schritte seien dann die Ausschreibung der Arbeiten und der Bau.

Die Bauzeit für die Zulaufstrecke werde rund sieben Jahre in Anspruch nehmen. Sie könnte demnach zeitgleich mit der geplanten Fertigstellung des BBT im Jahr 2026 eröffnet werden.

Von: apa

Bezirk: Bozen