Ohne Migration schrumpfen wir bis 2050 auf 7,9 Millionen Einwohner

Bevölkerung wächst dank Migration

Mittwoch, 31. August 2016 | 09:39 Uhr

Ohne Zuwanderung würde die österreichische Bevölkerung bis zum Jahr 2050 von 8,6 Millionen auf 7,9 Millionen Einwohner schrumpfen. Dank Migration aber wächst die heimische Population auf 10,5 Mio. Menschen, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Prognose des Instituts für angewandte Systemanalysen in Laxenburg bei Wien hervorgeht. In Osteuropa hingegen schrumpft die Bevölkerung teils massiv.

Relativ gesehen wird die Einwohnerzahl Österreichs laut dem “European Demographic Data Sheet 2016”, das das Internationale Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Zusammenarbeit mit dem Vienna Institute of Demography der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erstellte, um 22 Prozent ansteigen. Die Forscher errechneten dafür jene Werte, die komplett ohne Migration zustande kämen und stellten sie den de facto zu erwartenden Zahlen gegenüber. In einem Szenario völlig ohne Migration würde Österreichs Bevölkerung bis 2050 um 7,9 Prozent zurückgehen.

Insgesamt soll die Bevölkerung in den 28 EU-Mitgliedsstaaten laut den Berechnungen bis 2050 um mehr als 30 Millionen auf knapp 540 Millionen Einwohner anwachsen. Das wäre ein Plus von 6,6 Prozent. Ohne Zuwanderung würde auch hier die Bevölkerung schrumpfen (minus 5,4 Prozent).

Den größten Rückgang hätten die osteuropäischen Staaten und hier allen voran die Baltenstaaten zu verzeichnen: Die lettische Bevölkerung schrumpft laut Studie um 30, die litauische sogar um 35,6 Prozent. In Kroatien ginge die Bevölkerung um 21,6 Prozent zurück, in Bulgarien um fast 25 Prozent, in Moldawien gar um 42,7 Prozent, in der Ukraine um rund 19 Prozent. Auch in Griechenland würden demnach bis 2050 weniger Menschen leben (minus 14,5 Prozent).

Vor allem der Norden Europas wächst indes kräftig: Schwedens Bevölkerung legt demnach um 40 Prozent zu, jene in Norwegen um fast 54 Prozent – beide Male großteils auf Zuwanderung zurückzuführen. Island und Irland (plus 25,2 Prozent bzw. 27,6 Prozent) dürften sich über einen Zuwachs freuen – fast gänzlich unabhängig von Migration.

Wachsen würde die Bevölkerung auch in Teilen Zentraleuropas, beispielsweise in der Schweiz (38,5 Prozent) und in Luxemburg, wobei hier der größte Zuwachs (90 Prozent) zu verbuchen ist. Überraschend: Trotz bevorstehendem Brexit weist die Studie einen Bevölkerungszuwachs im Vereinigten Königreich um fast 25 Prozent aus. In der Türkei beträgt er 25,6 Prozent.

Von: apa

Kommentare

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6 Kommentare auf "Bevölkerung wächst dank Migration"


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Lana77
Grünschnabel
29 Tage 4 h

Schun wenn i sette Meldungen sig, kriag i es groasse Kotzn !
Jeder normale Orbeiter konn sich högstens lai mear 2 Kinder “leisten”. (Logisch konn inser LH sich mear erlabn bei setten Geholt 😜) Mir miassn insre Kinder selber dorholtn und sie solln a guate Ausbildung kriagn. De gonzn “Migrantn” hobn olle 5 bis 6 Kinder de mir groassteils zomp der gonzn Sippschoft mit insre Stuiern dorholtn terfn. Super Entwicklung !!

Jo73
Neuling
29 Tage 4 h
Na und? Dann schrumpfen wir halt. Uns wird immer suggeriert, dass wir zwingend Zuwanderung brauchen….Ich jedenfalls sage: ich brauche diese Zuwanderung, wie sie derzeit stattfindet defintiv nicht! Anstatt gut ausgebildete Leute gezielt auszusuchen geht man den Weg der Masseneinwanderung aus arabischen Staaten, wo das Frauenbild ein grausames ist, wo die Leute größtenteils Analphabeten sind, wo die Leute von einer Religion zugehören, die mit unseren christlichen Werten nichts zu tun haben will, wo die Leute aus einer komplett anderen Kultur kommen. ich jedenfalls will diese Zuwanderung nicht und ich bin mir sicher, dass die Mehrzahl der Menschen das auch so sieht.… Weiterlesen »
maria zwei
Tratscher
28 Tage 4 h

Jo73…..super kommentiert!!!!

vernunft
vernunft
Grünschnabel
29 Tage 3 h

Frog amol WISO di leit koane kinder mear hobm… Es genies…

speckbrot
Grünschnabel
29 Tage 3 h

Wer zwischen die Zeilen lest, woaß, dass insere Kinder und Enkel a Minderheit in an islamischen Lond sein.

speckbrot
Grünschnabel
29 Tage 3 h

Diese erzwungene Freude am Austausch durch mohamedaner, die von den Einheimischen verlangt wird, ist nur durch tagtägliche und massivste Gehirnwäsche möglich.
In anderen Ländern wären solche Politiker schon längst zum Teufel gejagt worden samt Rückgabe des ganzen Geldes, das sie sich eingesteckt haben.

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