Schusswechsel mit Sicherheitskräften

Bewaffnete bei “Anti-Terror-Einsatz” im Nordkaukasus getötet

Samstag, 10. Februar 2018 | 15:35 Uhr

Bei einem “Anti-Terror-Einsatz” im russischen Unruhegebiet Nordkaukasus haben Sicherheitskräfte zwei Bewaffnete getötet. Nach einem der Männer sei wegen einer mutmaßlichen Verbindung zur Terrorgruppe “Islamischer Staat” (IS) gefahndet worden, teilte das Nationale Anti-Terror-Komitee am Samstag der Agentur Tass zufolge mit.

Der Vorfall ereignete sich in einer Ortschaft in der Teilrepublik Inguschetien. Die Verdächtigen hätten sich Schusswechsel mit den Sicherheitskräften geliefert. Bei ihnen seien unter anderem Granaten und selbst gebaute Bomben gefunden worden, hieß es. Diese seien an Ort und Stelle zerstört worden.

Im Nordkaukasus kommt es immer wieder zu solchen Einsätzen. In der Region kämpfen kriminelle Banden sowie radikalislamische Gruppen gegen die Zentralregierung. Zahlreiche Menschen sollen sich dem Geheimdienst zufolge dem IS angeschlossen haben.

Von: APA/dpa