Biden liegt in den Umfragen weiterhin vor Trump

Biden gewinnt Einschaltquoten-Duell gegen Trump

Samstag, 29. August 2020 | 07:12 Uhr

Die Parteitagsrede von US-Präsident Donald Trump am Donnerstag haben deutlich weniger Zuschauer verfolgt als die Wahl seines Herausforderers Joe Biden zum Kandidaten der Demokraten in der Vorwoche. Rund 21,6 Millionen Zuschauer sahen sich die Berichterstattung über Trumps Ansprache in neun Kabel- und Rundfunknetzen an.

Das meldete der Sender “CNN” unter Berufung auf vorläufige Daten des Marktforschungsunternehmens. Bei Biden wurden 24,6 Millionen Zuschauer geschätzt. Zuschauer, die die Berichterstattung online verfolgten, wurden nicht mitgezählt. Die Präsidentenwahl in den USA findet am 3. November statt. In Umfragen liegt der 77-jährige Biden, der unter Obama Vize-Präsident war, vor Trump.

Von: APA/ag.

Kommentare

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7 Kommentare auf "Biden gewinnt Einschaltquoten-Duell gegen Trump"


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Tratscher
1 Monat 2 Tage

Das Wahlsystem macht es möglich mit einer satten Minderheit zu gewinnen.
Bush Jr. und Trump sind Beispiele. Auch haben bereits im 19.jh.einige Präsidenten das Amt bekleidet obwohl sie in absoluten Zahlen gemessen verloren hatten.
Nach mehr als 200 Jahren ist es vielleicht mal Zeit das System zu überdenken.

M_Kofler
M_Kofler
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

schlimmstes Wahlsystem aller Zeiten. da kann man sich nur auf den Kopf greifen.

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@M_Kofler…Zwei sehr kompetente Wahlrechtsexperten haben gesprochen. How…… Vorschläge für ein Besseres bitte…….

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 2 Tage
@ Ars Vivendi. Einfach: Abschaffen der Wahlmänner. Alle Staaten gleich gewichten oder besser noch: Alle Wähler gleich gewichten. Auf diese Weise würde der Präsident, der mehr Stimmen erhält. Die Idee der Wahlmänner ist antiquiert und heutzutage nicht mehr sinnvoll. Gedacht war sie so, dass jeder Staat Vertreter (Wahlmänner) schickt, die dann den Präsidenten bestimmen. Dass die Staaten dabei unterschiedlich gewichtet wurden, ist natürlich schon der erste Fehler, der damals gemacht wurde, aber noch halbwegs verständlich (je nach Bevölkerung / Reichtum usw.). Allerdings sind die Wahlmänner heute nur noch Strohmänner. Sie stimmen nicht mehr ab, treffen kein Entscheidung. Alle Wahlmänner eines… Weiterlesen »
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Das bestehende Wahlmännersystem muss weg. Pro Staat Gewichtung nach wahren Stimmenzahl. Aber das würde den Republikaner schaden, die werden sich ewig querlegen.

M_Kofler
M_Kofler
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

@Ars Vivendi 
was Neumi sagt …. aber danke, dass du mich als Experte siehst, so ein Kompliment nimmt man gerne an … vor allem auch noch kompetent, da fühlt man sich geschmeichelt.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Tratscher
1 Monat 1 Tag
Die Wurzel des Übels der amerikanischen Demokratie (und daran sind beide Parteien schuld) ist auch das strategische Zuschneiden von Wahlkreisen: “Gerrymandering ist nicht nur, aber besonders im Mehrheitswahlrecht effektiv, das, wie auch beim Trump-Sieg deutlich wurde, nicht derjenige gewinnt, der am meisten Stimmen erzielt, sondern derjenige, die die meisten Wahlmänner oder -frauen erhält. Eine Methode ist beispielsweise, der gegnerischen Partei möglichst viele Stimmen in möglichst wenigen Wahlbezirken zu überlassen, um die favorisierte Partei in möglichst vielen Wahlbezirken zum Gewinn zu verhelfen, der auch ganz knapp ausfallen kann. Das nennt man “Packing”. Umgekehrt geht es auch, also dass die Anhänger der… Weiterlesen »
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