Biden stellt sich erstmals Reportern im Presseraum des Weißen Hauses

Biden gibt seine erste Pressekonferenz als Präsident

Donnerstag, 25. März 2021 | 04:32 Uhr

US-Präsident Joe Biden wird sich am Donnerstag bei der ersten formellen Pressekonferenz seiner Amtszeit den Fragen von Journalisten stellen. Die Begegnung ist für den Nachmittag (Ortszeit) geplant. Wegen der Corona-Pandemie wird die Zahl der anwesenden Journalisten begrenzt. Nach Angaben des Weißen Hauses sollen 30 Reporter zugelassen werden, sowie einige Fotografen und Kameraleute.

In US-Medien war zuletzt immer wieder thematisiert worden, dass sich Biden so viel Zeit ließ bis zu seiner ersten Pressekonferenz. Der Demokrat hat seit dem Beginn seiner Amtszeit am 20. Jänner zwar viele Male Fragen einzelner Journalisten am Rande von Auftritten beantwortet, bisher aber noch keine volle Pressekonferenz abgehalten, bei dem ihm Reporter ausführlich Fragen stellen können. Der Präsident hat mit seinem Amtsantritt allerdings die Tradition eines täglichen Medienbriefings im Weißen Haus wiederbelebt, bei dem seine Sprecherin Jen Psaki für Reporterfragen zur Verfügung steht.

Bidens Vorgänger Donald Trump hatte einen anderen Ansatz verfolgt. Trumps Sprecher hielten über lange Strecken kaum Pressekonferenzen ab, allerdings stellte sich Trump selbst häufig ausführlich den Journalisten. Der Republikaner warf Medien, die kritisch über ihn und seine Politik berichteten, zugleich regelmäßig vor, “Fake News” zu verbreiten, und beschimpfte sie als “Feinde des Volkes”.

Von: APA/dpa

Kommentare

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5 Kommentare auf "Biden gibt seine erste Pressekonferenz als Präsident"


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6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
19 Tage 18 h

Liest er dann die Antworten vom Teleprompter ?😜

Doolin
Doolin
Superredner
19 Tage 17 h

…ja so lustig wie beim orangen Dodel wird’s kaum werden…
😝

Zugspitze947
19 Tage 16 h

Herr Biden macht bisher eine sehr erfolgreiche Arbeit und es gibt KEINEN GRund ihn zu verspotten 🙁

Kingu
Kingu
Tratscher
19 Tage 15 h

Sehr gute Arbeit? Also an der Praxis, wie man mit Einwanderer umgeht hat sich ja nichts geändert, obwohl der Präsident mit Sofortdekrete sehr wohl eingreifen könnte. Vor der Wahl sehr viel heiße Luft, aber die Feindbilder bleiben nämlich China, Russland und Südamerikaner. Da hilft in den Medien zu sagen: “Rassismus ist schlimm” nicht viel.

Wiesodenn
Wiesodenn
Neuling
19 Tage 14 h

Der neue Herr aus Amerika ist wohl etwas grantig unterwegs, kekst alle wichtigen Personen an, oder

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