Trump könnte laut Biden geheime Informationen ausplaudern

Biden: Keine Geheimdienstinformationen mehr für Trump

Samstag, 06. Februar 2021 | 05:23 Uhr

Der neue US-Präsident Joe Biden will seinem Vorgänger Donald Trump nicht wie üblich weiterhin Zugang zu vertraulichen Geheimdienstinformationen geben. Trump habe ein “erratisches Verhalten” an den Tag gelegt und könnte geheime Informationen ausplaudern, sagte Biden in einem am Freitagabend (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit dem TV-Sender CBS. Er wolle nicht spekulieren, was passieren könnte, aber Trump brauche die Informationen schlicht nicht mehr, so Biden.

Der Präsident betonte, seine Einschätzung sei unabhängig von Trumps Rolle bei der Erstürmung des Kapitols durch dessen Anhänger Anfang Jänner. “Was bringen ihm die Geheimdienstinformationen, welchen Einfluss hat er überhaupt, außer der Tatsache, dass er sich vertun und etwas sagen könnte?”, fragte Biden. Sein Interview mit dem Sender CBS soll im Vorfeld zum Super Bowl am Sonntag ausgestrahlt werden, dem wohl wichtigsten Spiel des Jahres im American Football.

Frühere US-Präsidenten bekommen normalerweise weiterhin vertrauliche Briefings der Geheimdienste. Bevor Trump diese bekommen kann, muss Biden aber zustimmen. Kritiker hatten Trump vorgeworfen, als Präsident mehrere Male geheime Informationen preisgegeben zu haben. Zudem soll er nach übereinstimmenden US-Medienberichten während seiner Amtszeit nur geringes Interesse an den dicht mit Informationen gespickten Briefings der Geheimdienste gezeigt haben. Die Unterrichtungen waren zuletzt nur noch selten auf seinem öffentlichen Terminkalender vermerkt, bei Biden sind sie es fast täglich.

Von: APA/dpa

Kommentare

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21 Kommentare auf "Biden: Keine Geheimdienstinformationen mehr für Trump"


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sophie
sophie
Universalgelehrter
20 Tage 15 h

Sell isch woll zu hoffen dass Trump keine Geiheiminformationen erhält, er ist keine Vertrauensperson

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
20 Tage 15 h

President Biden hat wohl recht.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
20 Tage 14 h

Herr Trump ist so ein Mensch, dem man “Geheimnisse” erzählt und sich zu 100% sicher sein kann: das bleibt nicht geheim.

nikname
nikname
Superredner
20 Tage 14 h

gut so!

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Tratscher
20 Tage 14 h

Was das überhaupt soll, wäre vom Kongress/Senat grundsätzlich zu hinterfragen, egal wer der oder die ehemalige Präsident/in ist.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

@Offline
Stimmt. Ich war überrascht, dass Ex-Präsidenten Geheimdienstinformationen erhalten. Das wäre ein Klopper, wenn “Hol-mir-mal-ne-Flasche-Bier-Schröder”…

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Tratscher
20 Tage 10 h

@Hustinettenbaer..genau. Nur hat der in diesem speziellen Fall ja seinen Männerfreund Vladimir I. Der ist ja als ehemaliger Mitarbeiter von “Schlapphut und Lodenmantel” ein absoluter “Fachmann” und weiß wahrscheinlich mehr als Kanzler/in, nationaler Sicherheitsrat, BND, Verfassungsschutz ua. zusammen.

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
19 Tage 12 h

@Offline
Im US-System haben Presidenten, auch ehemalige, eine besondere Stellung. Versteht vielleicht nicht jeder.
In Deutschland werden ehemalige Bundespräsidenten ja aiuch noch mit “Herr Bundespräsident” angeredet.

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
19 Tage 12 h

@Hustinettenbaer
ich war nicht überrascht. Wusste es halt.

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Tratscher
19 Tage 11 h

@pfaelzerwald..ich wusste das, aber ich verstehe es trotzdem nicht. Dass du es als Insider und Kenner der nordamerikanischen Politik besser verstehst, ist ok. Jedoch die Anrede für die “Altbundespräsidenten” mit dem Zugang für “Nichtmehrpräsidenten” zu höchsten Sicherheitsstufen zu vergleichen, ist für mich schon sehr weit hergeholt. Werden in den USA die Ex-Präsidenten nicht auch lebenslang mit “Mr. President” angesprochen ? War zumindest vergangene Woche in einem ZDF-Interview von Claus Kleber mit Barack Obama so.

Zugspitze947
19 Tage 11 h

Ja >Schröder darf leider bei Putin plaudern………. 🙁

Zugspitze947
19 Tage 11 h

heisst aber mit Zusatz : a D. !!! 🙂

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Tratscher
19 Tage 8 h

@Zugspitze947…in der Schriftform ja, aber nicht bei der persönlichen Anrede.

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Tratscher
20 Tage 7 h

Vielleicht war Trump nicht so an das Briefing der Geheimdienste interessiert wie seine Vorgänger, da er wusste, dass dss nur zu neuen Kriegen führen würde!
Wer weiß, wieviel Kriege im Namen der Demokratie (=Öl&Gas&MACHTerhalt) nun von Beiden in Zukunft geführt werden.
Lassen wir uns überraschen 😭😭😭

ArminiusGermanicus
ArminiusGermanicus
Grünschnabel
20 Tage 3 h

von
welchen Beiden?

Missx
Missx
Kinig
19 Tage 18 h

@arminius
Warum das Gestänkere?
Jeder mit minimalem Textverständnis versteht hier Biden.

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
19 Tage 12 h

@Missx
Hätte wohl ein Witz sein sollen. Ist aber missglückt.

Zugspitze947
19 Tage 11 h

Biden wird wohl kaum irgendwelche Kriege führen sondern versuchen sein Land bzw seine Bürger vor dem Bankrott zu retten in den TRUMPL es geführt hat 🙂

Ratziputz
Ratziputz
Tratscher
20 Tage 3 h

Dem Tramp Infos des Geheimdienstes zu geben, das fehlte noch!
Der gehört eingesperrt, dieser populistische, narzisstische Ignorant😞👎

Und jetzt fest 👎 drückn,

Zugspitze947
19 Tage 11 h

Ratziputz: ja für mindestens 20 Jahre bei Wasser und BRot 🙂

Zugspitze947
19 Tage 11 h

Sehr klug von Biden so eine Regelung ,denn dem verlogenen TRUMPL kann NIEMAND trauen ! Der würde sogar seine Großmutter verpfänden…….. 🙁

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