Der Machtkampf rund um Laschet (im Bild) und Söder dauert an

CDU-Bundesvorstand für Laschet als Kanzlerkandidaten

Dienstag, 20. April 2021 | 09:23 Uhr

Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet soll nach dem Willen des Bundesvorstandes seiner Partei Kanzlerkandidat der deutschen Union werden. Das hat das Führungsgremium in der Nacht auf Dienstag in einer digitalen Sondersitzung entschieden. Nach mehr als sechsstündigen Beratungen stimmten 31 Vorstandsmitglieder für Laschet und neun für seinen Kontrahenten, CSU-Chef Markus Söder. Es gab sechs Enthaltungen, wie ein Parteisprecher mitteilte.

Damit ist der tagelange nervenaufreibende Machtkampf um den Spitzenposten für die Bundestagswahl im September voraussichtlich entschieden, weil die CSU diese Frage zuvor in die Hand der CDU gelegt hatte. Dies entscheide die CDU jetzt “souverän”, sagte der CSU-Vorsitzende Markus Söder in München. “Wir als CSU und auch ich respektieren jede Entscheidung.”

Die CDU errechnete aus den Stimmen ein Ergebnis von 77,5 Prozent für Laschet und von 22,5 Prozent für Söder. Laschet hatte zum Auftakt des Online-Sondertreffens seine Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur bekräftigt. “Es geht um die besten Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen. Und ich bin bereit, für uns die Kandidatur zu übernehmen”, sagte er nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. “Wir sind heute in der Verantwortung, ein Zeichen zu setzen, wo der Wahlkampf hingeht.” Viele Mitglieder hätten ihm in den vergangenen Tagen gesagt, er müsse “stehen”, und ihn unterstützt.

Der Ministerpräsident von Nordhrein-Westfalen betonte demnach, er wolle jeden ermutigen, in der Runde offen seine Meinung zu sagen. Laschet wurde mit den Worten zitiert: “Nur wenn wir offen, ganz transparent sind, haben wir eine Chance, gestärkt in die nächsten Wochen und in den Wahlkampf zu gehen.”

Laschet plädierte für eine Entscheidung noch in der laufenden Vorstandssitzung. Nachdem der Berliner CDU-Chef Kai Wegner dafür geworben hatte, die Entscheidung zu verschieben und ein Votum der Bundestagsfraktion und der Kreisvorsitzenden herbeizuführen, betonte Laschet nach Teilnehmerangaben: “Wir sollten heute entscheiden, wie wir es uns am Anfang vorgenommen haben.” Die Berliner CDU hatte sich klar für Söder positioniert.

Eine schnelle Entscheidung verlangten auch die frühere Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Beide stellten sich Teilnehmern zufolge hinter Laschet. Der Vorstand habe sich vor einer Woche aus guten Gründen für ihn ausgesprochen, das müsse gelten, sagte Günther. Kramp-Karrenbauer warf Söder den Angaben zufolge vor, sich nicht an die Zusage gehalten zu haben, das Votum der CDU vom vergangenen Montag zu akzeptieren. Vieles in den vergangenen Tagen sei ruinös gewesen.

Ostdeutsche CDU-Politiker lieferten sich eine konträre Debatte über die Stimmung in ihren Ländern. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff wies nach Angaben aus Teilnehmerkreisen auf eine große Unterstützung der Parteibasis für CSU-Chef Söder im Osten hin. Er nehme dort eine Präferenz für diesen wahr, sagte Haseloff, der aber persönlich kein Votum für Söder abgegeben soll.

Der CDU-Fraktionschef im Landtag von Brandenburg, Jan Redmann, habe sich daraufhin klar für Laschet eingesetzt, wurde berichtet. Er wurde mit den Worten zitiert: “Ich widerspreche Reiner Haseloff ausdrücklich. Im Osten gibt es ein gemischtes Bild.” So gebe es im Präsidium der CDU Brandenburg klare Mehrheiten für Laschet.

Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin und Vize-Bundesvorsitzende Julia Klöckner berichtete von einem eindeutigen Meinungsbild für Söder bei einer Sitzung der Landespartei am Montagnachmittag. Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß sprach nach Teilnehmerangaben von einem “gemischten Stimmungsbild” in seinem Landesverband.

Söder hatte zuvor deutlich gemacht, dass Laschet Kanzlerkandidat werde, wenn der CDU-Bundesvorstand dies beschließe. Er versicherte: “Wird es Armin, hat er meine volle Unterstützung und die Rückendeckung der CSU.” Laschet hatte Söder angeboten, an der Sitzung teilzunehmen. “Gerade in diesen Tagen müssen wir sehr viel miteinander reden”, argumentierte er. Söder lehnte dies jedoch ab.

Der bayerische Ministerpräsident betont, er stehe weiter bereit, die Kandidatur zu übernehmen, sofern die CDU dies wolle. Wichtig für den Wahlkampf sei, dass CDU und CSU als Team aufträten. Er werde bei einer Entscheidung der CDU für Laschet keinen “Groll” hegen. “Egal, wie entschieden wird: Da bleibt jedenfalls bei mir und uns nichts hängen. Wir müssen – egal, wie es ausgeht – versöhnen, zusammenführen, zu einer gemeinsamen, großen, schlagkräftigen Einheit in diesem Wahlkampf werden.” Das Präsidium der CSU stellte sich laut Generalsekretär Markus Blume nochmals klar hinter Söder.

Seit vorvergangenem Sonntag hatten sich Laschet (60) und Söder (54) eine zunehmend härter werdende Auseinandersetzung geliefert. Dabei führte Söder immer wieder – auch am Montag – seine erheblich besseren Umfragewerte ins Feld, aus denen er größere Erfolgsaussichten bei der Bundestagswahl am 26. September ableitet. Seinen vorläufigen Höhepunkt fand der Machtkampf in der Nacht zum Montag, als Laschet und Söder in einem Bundestagsgebäude rund dreieinhalb Stunden im kleinen Kreis miteinander verhandelten. Auch dieses Gespräch blieb aber ohne Einigung.

Kurz vor dem Treffen am Sonntagabend hatte sich die Junge Union mit großer Mehrheit hinter Söder gestellt und damit den Druck auf Laschet erhöht.

Söder sieht Laschet auch im Falle von dessen Nicht-Nominierung nicht politisch angeschlagen. “Da sehe ich überhaupt kein Problem, null”, sagte er auf die Frage, ob Laschets Posten als Parteichef gefährdet wäre.

Die Union steht nicht nur wegen der internen Folgen des Streits fünf Monate vor der Bundestagswahl maximal unter Druck. Hinzu kommt, dass die Grünen – nach aktuellen Umfragen stärkste Kraft hinter der Union – Parteichefin Annalena Baerbock als ihre Kanzlerkandidatin präsentierten. Dass für die SPD Olaf Scholz antritt, steht seit längerem fest. Einzig die Union, die mit Angela Merkel seit fast 16 Jahren die Kanzlerin stellt, hat diese Personalie wegen des internen Streits noch nicht entschieden.

Von: APA/dpa

Kommentare

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27 Kommentare auf "CDU-Bundesvorstand für Laschet als Kanzlerkandidaten"


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pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
22 Tage 13 h

Häufig wird in diesem Zusammenhang die Charakterfrage gestellt.
Wie sieht es denn diesbezüglich aus, wenn man auf eine Kandidatur beharrt, und man gleichzeitig ziemlich sicher damit rechnen muss, dass dies bei der nächsten Wahl der eigenen Partei massiv Stimmenverluste beschert.?

Offline
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Universalgelehrter
22 Tage 11 h

@pfaelzerwald…👍diese Frage ist mehr als berechtigt. Dass sich die CDU Granden damit auch (ungern) beschäftigen, ist sicher klar. Aber der Herr Laschet ist ihr gewählter Parteivorsitzender. Diese Frage hätten sie sich schon vor !! dessen Wahl bzw. der Nominierung der Vorsitzkandidaten stellen sollen.

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
22 Tage 11 h

@Offline
Meinung als interessierter Aussenstehender: Ich meine, dass die Tatsache, Parteivorsitzender zu sein, in diesem speziellen Falle Herrn Laachet keine besonders starke Position gibt. Nach meiner Erinnerung, im ersten Wahlgang hatte er nicht die Mehrheit der Delegierten. Erst als Herr Röttgen ausgeschieden war, haben sich Röttgen-wähler für Laschet entschieden. Aber doch wohl nur, weil sie Merz nicht wollten. Und selbst dann kam Lasche nur auf rund die Hälfte der Delegierten. Die CDU-Mitglieder wollten ihn mehrheitlich ohnehin nicht.

Offline
Offline
Universalgelehrter
22 Tage 9 h

@pfaelzerwald👍bin bei dir. In ihrer Selbst Über/Einschätzung hat die CDU niemals daran gedacht, in der Gunst, auch ihrer Stammwähler, so einzubrechen. Ich sehe da übrigens eine Parallele zu der katholischen Kirche. Die wahren “C”hristen glauben Beiden immer weniger.

roserl
roserl
Grünschnabel
22 Tage 6 h

@pfaelzerwald
ähnliche Gedanken gingen mir auch durch den Kopf. Was mich zusätzlich wundert ist, dass es von der CDU am14.9.2020 einen Beschluss zur K-Frage gab, indem die enge Einbindung der Partei UND der Mitglieder zu dieser Frage festgelegt wurde. Nun lastet man diesen überaus demokrarischen Prozess plötzlich Söder als Verzögerungstaktik an. Irgendwie nicht nachvollziehbar.

Doolin
Doolin
Superredner
21 Tage 15 h

…die christlichen Unionisten können so die Nach-Merkel-Ära auf den Oppositionsbänken geniessen…gar etliche werden den Verlust ihres Mandats dem Armin anlasten und der CSU-ler aus Franken lacht sich ins Fäustchen…das nennt man Selbstzerfleischung…
😆

Oracle
Oracle
Tratscher
22 Tage 4 h

….. mit dem profillosen Laschet als Spitzenkandidat der Union haben die Grünen gute Chancen ….

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Tratscher
21 Tage 16 h

oracle@

auch wenn die Spitzenkandidaten der Grünen nicht mein liebling ist, hat sie doch mehr Profil als dieser Laschet von der cDU (das C könnte man da auch streichen!).

Offline
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Universalgelehrter
22 Tage 6 h

“Breite Zustimmung von Vorstand, Fraktion und Basis” !!!! Verehrte CDU, genau nachlesen, was der Markus Söder euch als “Arbeitspapier” vorgelegt hat. Nicht dass ihr euch hinterher wieder “betrogen” fühlt. Eure traditionellen “C” Wähler werden von Tag zu Tag weniger. Und unterschätzt nicht die vielen jungen und im September Erstwähler. Denn die Junge Union hat sich eindeutig “Pro Söder” positioniert.

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Superredner
21 Tage 15 h

@Offline
Ich denke der Süden und der Osten sind für Söder – um sich gegen die anderen Konservativen und sich gegen der Afd zu behaupten.
Ich denke auch die Mitte und der Norden sind für Laschet um sich gegen die SPD und vor allem gegen die Grünen zu behaupten.

Chrys
Chrys
Superredner
22 Tage 3 h

Schwer verständlich, dass bei diesen Umfragewerten man stur auf Laschet festhält, aber das ist eben Politik und Berechnung. 

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Universalgelehrter
22 Tage 2 h

@Chrys…ich glaube nicht, dass es Berechnung ist. Das ist falsch verstandene Loyalität zu einem Vorsitzenden, den man gewählt hat, um Friedrich Merz zu verhindern. Jetzt aktuell : Da sich keine deutliche Mehrheit für Laschet im CDU Vorstand findet, sollen nun die Kreisvorsitzenden miteinbezogen werden. Das ist Berechnung, kommt Herr Laschet doch aus dem größten Bundesland Deutschlands. Ich wünsche mir, dass er Kandidat wird, das erhöht die Chancen der CDU, bei der Wahl im September ein historisches Debakel zu erleben. Ich habe übrigens bis zum (von Helmut Kohl initiierten) “Abgang” des ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Spätherbst die CDU gewählt.

Chrys
Chrys
Superredner
21 Tage 16 h

@Offline 
🙂 also doch Berechnung sagen Sie.
Es wiederholt sich eben die Situation von 1980 mit F.J. Strauss. 

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Universalgelehrter
22 Tage 4 h
Wie aus Berlin aktuell gemeldet wird, bekommen die ersten ehemaligen Laschet Unterstützer schon weiche Knie. Millionen von jungen und ErstWählern machen über die Junge Union mächtig Dampf (pro Söder) im Kessel. Der Druck durch die Bekanntgabe einer grünen Kanzlerkandidatin hat das große Zittern 🥶 noch verstärkt. Nicht weil die über Regierungserfahrung verfügt, sondern weil sie dem Umweltschutz, dem ! Thema der Zukunft, ein Gesicht gibt. Davon hat der NRW Ministerpräsident gar keine Ahnung und keinen Plan. Die deutsche Wirtschaft schafft es auch ohne ihn, wieder zu alter und gewohnter Stärke zurückzufinden. Schafft sie aktuell auch trotz !! eines Wirtschaftsministers Altmaier
DontbealooserbeaSchmuser
22 Tage 3 h

Wo stehen die Grünen denn bitte für Umweltschutz?

Unter ihnen leidet die Natur noch mehr als bisher, da ihre kurzsichtigen Projekte zu Dauerbaustellen werden.

eisern
eisern
Tratscher
22 Tage 3 h

Warum traut man sich nicht einfach eine Mitgliederbefragung zu machen?Oder geht es gar nicht darum was die Menschen wollen?Dieses Theater schadet der CDU und außer den Grünen befinden sich die anderen Parteien noch im Winterschlaf und nicht im Wahlkampf.

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Universalgelehrter
22 Tage 2 h

@eisern..die Anderen, wie SPD und FDP können sich das Geld für den Wahlkampf sparen. Die SPD ist als Volkspartei “klinisch tot” und die Partei der Besserverdiener nimmt nach ihrem Theater nach der letzten Bundestagswahl eh Niemand mehr für “Voll”. Deren Klientelpolitik ist nur zum Lachen.

Chrys
Chrys
Superredner
21 Tage 16 h

@ eisern

…… weil eben sehr viele CDU Wähler die CSU nicht wählen würden. Nur Laschet ist die Garantie eine Wahlniederlage. Da sollte doch besser Merkel noch einmal kandidieren. Die hätte mehr Erfolgsaussichten. 

Marco schwarz
Marco schwarz
Tratscher
21 Tage 16 h
Laschet ist ein guter Kandidat. WER braucht den populistischen Söder? Der sich an keine Regeln und nicht mal seine eigenen Worte hält? Deutschland braucht keinen, der heute so, und morgen anders sagt. Könnt Euch ja zb die bayrische Coronapolitik anschauen, so berauschend war das nicht. Und D braucht Sicherheit, die durch eine Explosionsfigur wie Söder nur noch mehr Risse aufreisst. Er hat bewusst die CDU zerreissen wollen, das muss sich jeder bewusst sein. Und er würde es wahrscheinlich wieder tun. Und noch eine Frage ins Forum: warum etwa tendiert Söder jetzt so versessen nach Berlin? Vielleicht ist auch im Freistaat… Weiterlesen »
roserl
roserl
Grünschnabel
21 Tage 10 h

@marco, wann hat sich Söder nicht an seine Worte gehalten ? Kennst du den Beschluss der CDU vom September 2020 nicht, in dem festgelegt wurde, dass in der K-Frage eine breite Basis aus Führungsetage UND Mitgliedern einbezogen werden soll? Wer hat sich denn nun eher an Abmachungen orientiert?

Offline
Offline
Universalgelehrter
21 Tage 10 h

Verehrter Marco, alles oder richtig Jede/r !! wäre die bessere Wahl als “Deutschlands next Mutti”. Bin als Grüner über diese Entwicklung nicht traurig. Die Chancen für einen historischen Wechsel im Bund sind zumindest nicht gefallen. Glaube mir, ich als Baden-Württemberger weiß, wovon ich rede. Das einst so ⚫ Baden-Württemberg, dass sogar im Kohlenkeller noch einen Schatten geworfen hat 🤣, wird heute hervorragend von den 🟢 mit ein bisschen▪️regiert.

Peerion
Peerion
Tratscher
21 Tage 16 h

Wenn die CDU tatsächlich Armin Laschet aufstellt, bekommt Deutschland eben eine/n grünen Kanzler/in. Ist dann vermutlich auch viel besser so.

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
21 Tage 15 h

Ich kann mir den Laschet nicht als Kanzler vorstellen – bin wirklich neugierig, wieviel die CDU/CSU am Ende an Prozenten verlieren wird…

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Universalgelehrter
21 Tage 10 h

@nzisnix..👍 das kann ich mir auch nicht. Was viel “dramatischer” ist, es können sich offensichtlich 32,6% ! des CDU Bundesvorstandes auch nicht. Ein erbärmliches Ergebnis für einen, allerdings ohne Überzeugung sondern nur als “Merz Verhinderer”, erst vor Kurzem gewählten Parteivorsitzenden.

einervonvielen
einervonvielen
Superredner
21 Tage 17 h

Wen interessieren schon die Wähler? Ist in DE auch nicht anders….meiner Meinung nach die falsche Wahl

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
21 Tage 17 h

Das wird dann ab Herbst grün-rot-blutrot. Oder, wenn die Union viel Glück hat, grün-schwarz. Mit Analena als Kanzlerin und Armin bleibt in NRW,

Offline
Offline
Universalgelehrter
21 Tage 14 h

Dass es im Bundesvorstand ein Votum “Pro Laschet” geben wird, ist wohl keine große Überraschung. Dass aber ein Markus Söder seinen “ehemaligen” Widersacher im Wahlkampf nach Kräften unterstützen wird, glauben wohl nur Diejenigen, die auch an das Christkind glauben. Der wird einen knallharten CSU-Wahlkampf um die absolute Mehrheit in Bayern machen. Und sich dabei schon mal überlegen, welche seiner “Parteifreunde 🙈” (Beispiele aus früheren Zeiten sind ua. Ramsauer, Dobrinth, Scheuer) er nach der Wahl elegant nach Berlin “wegbefördern” kann. Natürlich nur unter der Voraussetzung einer Regierungsbeteiligung unter Führung einer Kanzlerin Baerbock.

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