Täglich sterben 100 ukrainische Soldaten

Cholera in Mariupol, Straßenkämpfe in Sjewjerodonezk

Samstag, 11. Juni 2022 | 19:32 Uhr

Während aus der Ostukraine anhaltend schwere Kämpfe gemeldet werden, sind im russisch besetzten Mariupol nach ukrainischen Angaben Seuchen ausgebrochen. In der im Süden gelegenen Hafenstadt gebe es einen Cholera- und Ruhrausbruch, sagte Bürgermeister Wadym Bojtschenko, der sich außerhalb der Stadt aufhält. “Der Krieg, der mehr als 20.000 Menschen das Leben gekostet hat, wird mit diesen Infektionsausbrüchen leider die Leben weiterer Tausender Menschen in Mariupol fordern.”

Leichen verwesten in den Straßen. Teile der Wasserversorgung seien verseucht und sanitäre Anlagen zerstört. Bojtschenko rief die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz dazu auf, Fluchtkorridore einzurichten, damit Bewohner die durch den Krieg weitgehend zerstörten Stadt verlassen könnten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht ein hohes Risiko für einen Cholera-Ausbruch in Mariupol. “Die WHO hat aber bisher keine Meldung von Verdachtsfällen oder bestätigten Fällen erhalten”, sagte eine Sprecherin am Samstag in Genf. Die WHO sei selbst nicht in Mariupol, aber in engem Kontakt mit Partnern vor Ort. Die WHO habe vorsorglich Tests und Medikamente bereitgestellt, um auf einen möglichen Ausbruch schnell zu reagieren, sagte die Sprecherin. Ebenso helfe sie Behörden in der Ukraine, den Einsatz von Cholera-Impfstoffen sowie Aufklärungsmaterial für die Bevölkerung vorzubereiten.

Im seit Wochen umkämpften Sjewjerodonezk tobten unterdessen nach britischen Erkenntnissen anhaltend “intensive Straßenkämpfe” zwischen russischen und ukrainischen Truppen. Auf beiden Seiten gebe es vermutlich zahlreiche Opfer, teilte das Verteidigungsministerium in London unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse mit.

Laut dem Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Hajdaj, führte der russische Beschuss der Chemiefabrik Azot zu einem Großbrand in Sjewjerodonezk. Zuvor sei tonnenweise Öl aus dem Werk ausgetreten, sagte er am Samstag im Staatsfernsehen. In der Fabrik befinden sich ukrainischen Informationen zufolge noch Hunderte Zivilisten. Der Generalstab teilte mit, dass der Beschuss ziviler Infrastruktur in der Stadt, dem benachbarten Lyssytschansk und drei weiteren Orten andauere. Im Vorort Metelkino sei ein Angriff erfolgreich abgewehrt worden. Nach einem Bericht der Agentur Ukrinform wurde der Aggressor auch in den Regionen Slowjansk und Bachmut zurückgeschlagen.

Sjewjerodonezk gilt als strategisch wichtig. Sollte Russland die kleine Industriestadt erobern, wäre dies für die Ukraine ein schwerer Rückschlag beim Versuch, den Donbass zu verteidigen. Russland hat den Fokus seines am 24. Februar begonnen Angriffs gegen die Ukraine auf den Osten des Landes verlegt, nachdem sein Militär in anderen Gegenden zurückgeschlagen wurde, etwa im März vor den Toren Kiews.

Vertreter der Ukraine forderten mit Nachdruck mehr Unterstützung des Westens angesichts des russischen Ansturms. “Das ist jetzt ein Artilleriekrieg”, sagte der stellvertretende Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Wadym Skibizkyj, der britischen Zeitung “Guardian”. Alles hänge nun davon ab, was der Westen der Ukraine liefere. Russland verfüge über zehn- bis 15-mal so viele Artilleriegeschütze wie die Ukraine.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte in einer Videoansprache vor den Delegierten einer internationalen Sicherheitskonferenz in Singapur, er sei dankbar für die bisherige Unterstützung. “Aber diese Unterstützung ist nicht nur für die Ukraine, sondern auch für Sie selbst.” Denn auf den Schlachtfeldern der Ukraine würden sich die “künftigen Regeln dieser Welt” entscheiden. Er erneuerte zugleich Warnungen, dass in afrikanischen und asiatischen Ländern Hunger und Lebensmittelkrisen drohten, sollte Russland ukrainische Getreideexporte blockieren.

Die von Selenskyj angesprochen Themen dürften auch bei einem Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu Sprache kommen. Auf Twitter kündigte sie an, auch den Wiederaufbau des Landes sowie die von der Ukraine angestrebte EU-Mitgliedschaft zu bereden. Nach dem Gespräch mit Selenskyj würdigte sie die Fortschritte der Ukraine, mahnte aber weitere Reformen insbesondere bei der Korruptionsbekämpfung ein. Sie versprach, dass die Brüsseler Behörde ihre Empfehlung bezüglich des EU-Kandidatenstatus Kiews bis Ende kommender Woche abgeben werde.

In der Region Saporischschja entspannte sich die Situation offenbar etwas. Während die ukrainische Armee mitteilte, die Frontlinie um einige Kilometer vom Hauptort der Region weggedrängt zu haben, dürfte auch die internationale Überwachung des Atomkraftwerks Saporischschja bald wieder möglich sein. Wie der ukrainische Staatskonzern Energoatom mitteilte, wurde nämlich eine Internetverbindung zum russisch besetzten Kraftwerk hergestellt. Damit könne die IAEO die Beobachtung der Kraftwerksdaten wieder aufnehmen. Die Verbindung sei vom 30. Mai bis zum 10. Juni unterbrochen gewesen.

Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft veröffentlichte am Samstag eine neue Bilanz der minderjährigen Kriegsopfer. Mindestens 287 Kinder seien seit Beginn des russischen Angriffskrieges getötet worden, 492 seien verletzt worden, teilte die Behörde in Kiew mit. In Mariupol seien zusätzlich zu bereits bekannten Fällen 24 weitere Kinder durch wahllosen Beschuss der Aggressoren getötet worden. 1791 Schulen und Bildungseinrichtungen seien beschädigt worden, davon seien 194 komplett zerstört.

Von: APA/Reuters/dpa

Kommentare

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36 Kommentare auf "Cholera in Mariupol, Straßenkämpfe in Sjewjerodonezk"


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Philingus
Philingus
Tratscher
19 Tage 6 h

Der Wahnsinnige im Kreml – er vergleicht sich ja jetzt schon öffentlich mit Zaren – kann nur töten und zerstören. Das Wohlergehen anderer Menschen geht an ihm und seiner Oligarchenclique vorbei. Hauptsache seine großrussische Welt – vollkommen gleichzusetzen mit Hitler’s Weltmachtanspruchsdenken – wird geschaffen. Auch seine eigene Bevölkerung leidet darunter, aber selbst das interessiert diesen Kriegsverbrecher nicht. Genauso, wie es seine Claqueure nicht interessiert. Aber, die dürfen ja eh nur seine geistigen Diarrhöen in Medien vervielfältigen. Und haben ihren Verstand, so denn jemals vorhanden, an einen Mörder im Kreml verkauft.

N. G.
N. G.
Kinig
19 Tage 5 h

Vuel BLABLA um nichts, anstatt sich mal due Realität vor Augen zu führen!
Solange Putin im Kreml sitzt und bereit ist x tausende zu opfert, wird der Krieg weiter gehen!
Davor verschließt du vollkommen die Augen! Es sind ja weder deine Angehörigen noch riskierst du selbst was!

Philingus
Philingus
Tratscher
19 Tage 4 h

@N. G. Ihr „BlaBla“ streuen sie permanent selbst, denn sie wollen den Krieg Russlands zur neuen „, Realität“ (wie sie immer schreiben) machen und damit das Unrecht Putins im Nachhinein legitimieren. Ihre Pseudo-Betroffenheit ist offensichtlich. Wer ihren Worten folgen würde, würde sich und seine Freiheit (und die seiner Familie und Freunde) aufgeben und sie einem wahnsinnigen Diktator Putin zum Fraß vorwerfen. Ihre „Realitäts“-Losung würde gleichfalls jeden neuen Angriffskrieg Russlands auf einen souveränen Staat als zu akzeptierende Tatsache („neue Realität“) den Weg freimachen. Den Weg in eine Unterdrückung!

Dagobert
Dagobert
Kinig
19 Tage 4 h

@N. G.
Die Ukrainer mochn des schun selbr, lei Woffn brauchnse!

N. G.
N. G.
Kinig
19 Tage 2 h

@Dagobert Jo , lei Woffn brauchen sie… Sie machen das schon selbst. Geil , wie man andere für seinen Frieden gerne kämpfen lassen will!
Frag den Westen warzm et xiese Waffen nicht in Ausmaß dessen, was Selenskyj fordert, liefert? Weils rechtlich gar nicht möglich wäre? Weils vielleicht taktisch gar nicht klug ist?

N. G.
N. G.
Kinig
19 Tage 2 h

@Philingus Die REALITÄT, wirst du frühestens dann anerkennen müssen, wenn das eintrifft, was Selenskyj SELBST unter der Anerkennung der TATSACHEN, zugesteht!
An dem Tag, sind deine Kommentare Makulatur!

Tigre.di.montana
Tigre.di.montana
Superredner
19 Tage 1 h

@Philingus: diejenigen die in Deinen Beiträgen “Daumen runter!” drücken, sind selber Verbrecher. Genau so Mittäter wie diejenigen die Putins Kanonen bedienen.

N. G.
N. G.
Kinig
18 Tage 23 h

@Tigre.di.montana Och, die Dislikes bei Phil… drücken, sind oft auch nur Gegner des Ami Systems, das er vertritt!
Blindfische gibt es auf beiden Seiten!

Herrbert
Herrbert
Grünschnabel
18 Tage 22 h

Haben hier die ganzen Minusdrücker überhaupt 1 Gramm Hirn im Kopf? NEIN ! Ab mit diesen Leuten und an die Front , villeicht werden sie dann gscheider.

Philingus
Philingus
Tratscher
18 Tage 21 h

@N. G. Die „Blindfische“ sind also die „Minusdrücker“ bei meinen Kommentaren? Danke! Das hätte ich jetzt nicht erwartet. Noch weniger, dass ich ein Verfechter des amerikanischen Systems sein soll. Und, ganz ohne Nachweise. Jaja, die „Blindfische“ ( wobei ich bei den Putin-Claqueren – da ist es wieder – eher an „im Trüben fischen“ denke. Das. erfasst es besser …

falschauer
18 Tage 7 h

@Herrbert

dass hier hirnlose zirkulieren ist nichts neues, das haben kommentare in zusammenhang mit der pandemie, in politischer hinsicht und nun mit dem irrsinnigen krieg eines verrückten despoten, mehrmals bewiesen. aber solche ungebildete menschen wird es immer geben, zum glück sind sie im vergleich zur bevölkerung eine minderheit, hier schwirren sie jedoch wie in einem vespennest herum

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
19 Tage 6 h

Das ist sie russische Militärsoktrin, wie wir sie schon in Tschetschenien und Syrien gesehen haben: keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung, alles wird plattgemacht, egal ob Krankenhaus, Schule, Wohnhäuser, lebenswichtige Infrastruktur. DAS Ist eine Kriegsführung, wie wir sie schon lange nicht mehr gesehen haben und in einer zivilisierten Welt nichts zu suchen hat. Das Ziel ist ebenso absurd wie die Methodik: maximaler Imperialismus, die Hrenzen werden nicht diplomatisch, sondern mit roher Gewald definiert, Zar Peter dient als Vorbild, wie auch Putin selbst erklärt.

Sigo70
Sigo70
Superredner
19 Tage 3 h

Was war dann die Flugverbotszone über Lybien?

Philingus
Philingus
Tratscher
19 Tage 3 h

Ja, sie beschreiben die schreckliche Situation sehr präzise. Erschreckend umso mehr, dass hier Putin-Claquere diesen Zustand als „zu akzeptierende Realität“ verstanden wollen wissen. Damit wollen diese Putin-treuen Kommentatoren nicht mehr, als weiteren Kriegsverbrechen des wahnsinnigen Diktators im Kreml die Türe öffnen. Quasi die schon im Vorfeld möglichen Kritiker von Putin’s künftigen Barbareien – die mit Sicherheit folgen – einlullen.

Frank
Frank
Universalgelehrter
19 Tage 1 h
@Selbstbewertung Sind es denn nur die Russen, die sich Verbrechen an der Zivilbevölkerung schuldig machen? Gestern wurde genau zu diesem Thema im ZDF berichtet und siehe da, was bislang schon bekannt war, aber immer abgestritten wurde (auch hier), wurde nun auch der ukrainischen Armee vorgeworfen: daß sie ganz bewußt Truppen in Schulen´, Krankenhäusern, …, stationiert und sie so erst zu Angriffszielen macht. Einfach den ganzen Film schauen und zuhören: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/zivile-ziele-kriegsverbrechen-in-der-ukraine-100.html Und wenn wir dabei sind, sind andere Staaten besser? Wer hat in Afghanistan z.B. ein Krankenhaus von “Ärzte ohne Grenzen” zerbombt, inkl. vieler toter Zivilisten, oder ein Hochzeitsgesellschaft? War das… Weiterlesen »
N. G.
N. G.
Kinig
19 Tage 1 h

@Philingus Die zu akzeptierende Realität wirst auch du zu Kenntnis nehmen müssen. Spätestens wenn der Krieg zu Ende ist , dann reden wir über reale Ergebnisse. Dann widerlege Selenskyj Ausage, dass Gebiete verloren gehen werden! Du behauptest ja Anderes. Also ? Was nun, du oder Herr Selenskyj Recht??? Wenn du keine Antworten hast, antwortest du nicht, wie immer und sonst den Schaumeier?
Nur fordern und verurteilen , wie du, ist doch komplett ergebnislos, Träumereien!

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
19 Tage 1 h

@Sigo70: ich tue mir sehr schwer, die Flugverbotszone über Lybien mit dem wahllosen Artilleriebeschuss und der Flächenbombardierung von ganzen bewohnten (Groß)Städten mit unzähligen Toten in irgendeiner Weise zu vergleichen. Auch der Vergleich von Zelensky mit dem Diktator Ghaddafi in einem Bürgerkrieg über ganz Lybien nach dem arabischen Frühling fällt mir gelinde gesagt nicht leicht….!

N. G.
N. G.
Kinig
19 Tage 55 Min

@Philingus Claquere… Dein Lieblingswort? Klingt intelligent, wichtig und vor allem ausagekräftig bei Menschen die es kennen. Wer kannte es? Grins!

Philingus
Philingus
Tratscher
18 Tage 23 h

@N. G. Naja: allein schon dieser „Beitrag“ zeigt mir, wie richtig ich liege. Schnappatmung einstellen. Wie bereits geschrieben: wir empfangen jeden mit offenen Armen, der (natürlich auch die) sich für Frieden und Freiheit, aber eben auch gegen Willkür und Diktatur einsetzt.

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
18 Tage 18 h
@Frank: ja, bin überzeugt, dass es auch auf ukrainischen Seite Kriegsverbrechen gibt. Trotzdem setze ich es nicht auf die gleiche Stufe, wenn sich Soldaten in Krankenhäusern verschanzen und wenn eine Armee Krankenhäuser bombardiert. Für mich sind da doch ein paar Größenordnungen dazwischen. Außerdem hat Russland in der Ukraine nichts zu suchen. Die Zerstörungswut Russlands ist ohnegleichen. Da müssen wir in der Geschichte weit zurückblättern, um systematische und gezielte Vernichtung ganzer Großstädte diesen Ausmaßes zu finden. Ich Vergleiche ungern, weil jedes Verbrechen, natürlich auch der US Boys, eines zuviel ist. Aber wir dürfen hier nicht relativieren und schönreden. Es ist wie… Weiterlesen »
N. G.
N. G.
Kinig
19 Tage 6 h
Man kann kritisieren wie Putin vorgeht. Darüber aufregen, wie auch immer aber in welcher Welt leben wir insgesamt? Wo in der Welt wird anders vorgegangen wenn irgendwelche Despoten ihren Willen durchsetzen wollen? Besonders in Afrika.! Selenskyj hat Recht abet sollte sich det Realität schon stellen anstatt zu jammern. Denn seit Georgien und Syren ist bekannt was auf sie zukommen wird. Es nur anzuprangern bringt nichts! Ausser die Forderung nach mehr und schwereren Waffen. Selbst Die, werden die verlorenen Gebiete auf absehbarere Zeit nicht zurück bringen. Das weiss er auch, er hat es selbst gesagt. Verteidigung der Rest Ukraine ok ,… Weiterlesen »
Suedtirolfan
Suedtirolfan
Grünschnabel
19 Tage 5 h

@N.G.
Man kann nicht nur man MUß kritisieren wie Putin vorgeht.
Dass Präsident Selensky für sein Land das mögliche an Waffen hereinholen will ist doch nur allzu verständlich.
Und noch einmal klar ausgesprochen (auch wenn du es nicht schon wieder hören willst ) :
Für die Entstehung dieses Krieges ist allein Diktator Putin verantwortlich !

N. G.
N. G.
Kinig
19 Tage 4 h

@Suedtirolfan Nur zu kritisieren, wie Putin vorgeht ist ja zu wenig und genau das ist der Vorwurf! Kritisieren kann man, wenn man vorher, all die JAHRE alles getan hätte, dass es nicht dazu kommt! Merkel hat sich nicht dafür entschuldigt, sie meinte, das konnte man nicht wissen, das ist auch zu wenig . Natürlich konnte man es wissen! Putin hats eindeutig gesagt! Wann? 2014… waren alle dooof?

Suedtirolfan
Suedtirolfan
Grünschnabel
19 Tage 2 h

@N. G.
lch habe kurz nach dem Überfall Putins auf die Ukraine nahmhafte Politker unterschiedlicher Länder und politischer Einstellungen gehört und außer den Polen weiss ich niemand der genau das vorausgesehen hat .
Hinterher den “Gescheiten ” zu spielen wie du- das kann jeder.
ln Wahrheit bist du doch auch nur ein Angsthase der denkt das alles ist weit weg und betrifft uns nicht…

N. G.
N. G.
Kinig
19 Tage 1 h

@N. G. An den negativen Bewertungen kann man deutlich erkennen wie schlecht das schlechte Gewissen bei den Leuten ausgeprägt ist, die bis kurz vor dem Krieg gepennt haben und sich nachher Mitschuld nicht eingestehen wollen!
Man darf sich ja nicht eingestehen, dass es dann keine Toten gegeben hätte! Stimmts Freunde!

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
19 Tage 1 h
@N.G.: Stimme zu, die Politik der letzten Jahre und vor allem die Erwartung eines Wandels durch Handeln war desaströs. Die Ukraine und wir baden es aus. Weiß nicht, ob die Politiker einfach “blind” waren. Noch schlimmer wäre es, wenn sie mit offenen Augen diese Entwicklung zugelassen (vielleicht gefördert) haben, nur um kurzfristige wirtschaftliche Erfolge (für Indistrie und Bürger) zu erzielen, nach dem Motto: “nach mir die Sintflut”! Aktuell habe ich das Gefühl, dass man trotzdem und wissend in Bezug auf China gleich weiter macht. Das finde ich sehr gefährlich und beunruhigend. In weiten wichtigen Teilen sind wir von China genauso… Weiterlesen »
Philingus
Philingus
Tratscher
19 Tage 27 Min

@N. G. Nicht vom Thema ablenken und auf mögliche Versäumnisse der Vergangenheit lenken. Es geht nur um das JETZT und die russische Aggression in der Ukraine. Und: jetzt kann auch vor weiteren zukünftigen Aggressionen Russlands gewarnt werden und entsprechende Vorbereitungen können getroffen werden. (Bsp. Schweden und Finnland als neue NATO-Mitglieder) Putin zündelt ja fleißig weiter. Damit niemand (z. Bsp. sie) sagen kann: „… natürlich konnte man es wissen …“. Also ist jede Kritik an Russland doch in ihrem Sinne, oder?

N. G.
N. G.
Kinig
18 Tage 23 h

@Suedtirolfan Polen hat es gesehen? Genau DIE? Irre geworden? Seit eunem Jahrzehnt warnen alle angrenzenden Stasten vor diesem Szenario und da erwähnst du gerade Polen, die selbst nah am Abgrund in eine Autokratie stehen!
LÄCHERLICH!
SEIT 15 JAHREN warnen alle angrenzenden Staaten davor und dann soll ichs sein der das sagt… Ja pennst du schon oder noch ?

N. G.
N. G.
Kinig
18 Tage 23 h
@Selbstbewertung Ganz GENAU! Wie mein vorherige Kritiker mir vorwirft, dass man im Nachinein immer schauer wäre ist doch Unsinn. Man hätte, man HÄTTE es sehen können! Man hat es mit Wandel durch Handel versucht, fand sogar ich ne gute Idee, aber spätestens nach 2014 hätte man wissen müssen was Sache ist. Richtig erkannt, Ukraine und ich sag mal Putin , denn Russland als Land und dessen Bevölkerung hat an dem Ganzen nicht Schuld ist ein Witz gegen das was uns mit China erwartet! Die selben dummen Fehler, der selbe dumme Umgang mit dessen Politik…, einfach grausam und ich hoffe ehrlich… Weiterlesen »
N. G.
N. G.
Kinig
18 Tage 23 h

@Philingus Wer lenkt hiet ab, hab ich ne Antwort auf meine Frage heute bekommen?
NEIN? ALSO LENK NICHT AB!

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
18 Tage 19 h

@Suedtirolfan: ich gestehe, dass ich ebenfalls Russland vor dem 24. Februar falsch eingeschätzt hatte, obwohl im Nachhinein betrachtet die Signale bereits vor der Krim Annektion klar waren. Ich glaube, viele von uns haben sich einlullen lassen und wollten es einfach nicht wahrhaben. Zumindest jetzt aber wurde ich (und mit mir viele andere) eines Besseren belehrt. Daher müssen wir auch die Fortsetzung dieses Fehlers (z.B. mit China, das bereits die Säbel ordentlich rasselt und den langen Arm zu uns ausstreckt) vermeiden. Spätestens jetzt ist das nicht mehr entschuldbar (sorry für den VW Boss und andere).

Hustinettenbaer
18 Tage 16 h

Nun, dann sind wir in der Fehleinschätzung Russlands nicht allein. Noch jemand hat die Warnungen nicht hören wollen:
“Die politische Führung in Kiew hat verstimmt auf Äußerungen von US-Präsident Joe Biden reagiert. Demnach solle der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor Kriegsbeginn die von Russland ausgehende Gefahr nicht ernst genug genommen haben.
Bei einer Veranstaltung am Freitagabend in Los Angeles hatte Biden gesagt, es habe bereits vor dem 24. Februar Beweise dafür gegeben, dass Kremlchef Wladimir Putin die Ukraine überfallen wolle. Dann fügte er hinzu: „Es gab keinen Zweifel. Und Selenskyj wollte es nicht hören – viele Leute wollten es nicht.”
https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/russischer-angriffskrieg-gegen-die-ukraine-die-phrase-bedarf-erlaeuterung-kiew-nach-biden-aeusserung-verstimmt_id_107958276.html

Anderrrr
Anderrrr
Universalgelehrter
19 Tage 6 h

Es isch lei traurig wos do ols va di russen dem erdboden gleich gemocht werd net militärische ziele Häuser , Schulen, Musen,Krankenhäuser usw

andr
andr
Universalgelehrter
19 Tage 5 h

Man spricht von Verlusten, von einer Zahl 10.000 und noch mehr Verluste auf russischer Seite…. Man sollte sich jedoch bewußt sein das hinter jedem getöteten Soldaten eine Familie um ein geliebtes Kind trauert . Nach dem Krieg wird die Wahrheit ans Licht kommen und man wird sich über die Sinnlosigkeit Gedanken machen und ich hoffe Lehren daraus ziehen. Diplomatie Respekt Anerkennung Verständnis

Doolin
Doolin
Kinig
18 Tage 23 h

…Mörder verdienen weder Respekt noch Anerkennung…

Dagobert
Dagobert
Kinig
19 Tage 4 h

Russland….der Schlächter und Zerstörerstaat! 🤮🤮

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