Einzelheiten nannte Pompeo nicht

CIA-Chef: Nordkorea in paar Monaten Nuklearbedrohung für USA

Montag, 08. Januar 2018 | 05:45 Uhr

CIA-Direktor Mike Pompeo hat seine Aussage bekräftigt, wonach Nordkorea bald eine atomare Bedrohung für die USA darstellen dürfte. Er stehe noch immer zu der Einschätzung, wonach dies eine Frage von Monaten sei, sagte der Chef des US-Auslandsgeheimdienstes am Sonntag im Sender CBS.

Einzelheiten nannte er nicht. Zugleich wies er einen Bericht der “New York Times” zurück, wonach die Geheimdienste die großen Fortschritte beim nordkoreanischen Atomprogramm nicht vorhersagen konnten. Die Dienste wüssten über die nordkoreanischen Fähigkeiten und Absichten bescheid und seien beim Tempo des Atomprogrammes überwiegend richtig gelegen, sagte Pompeo.

Nordkorea hat erklärt, über Atomraketen zu verfügen, mit denen die gesamten USA erreicht werden können. In den vergangenen Monaten hatten sich US-Präsident Donald Trump und Diktator Kim Jong-un immer wieder mit Drohungen überzogen. Am Sonntag erklärte Trump allerdings, er sei zu einem Telefonat mit dem Machthaber bereit.

Von: APA/ag.

Kommentare

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4 Kommentare auf "CIA-Chef: Nordkorea in paar Monaten Nuklearbedrohung für USA"


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denkbar
denkbar
Kinig
8 Tage 12 h

Pompeo wird viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, damit sein Präsident kapiert, dass Drohungen kein Kinderspiel sind, sondern bei zwei Idioten nur zur Eskalation führen werden.

traktor
traktor
Universalgelehrter
8 Tage 12 h

dann ist auch europa in gefahr…
blast dem dicken das licht aus

Wolke
Wolke
Grünschnabel
8 Tage 10 h
Die blutige und intrigante Geschichte des CIA und der anderen Geheimdienste zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der letzten Jahrzehnte – angefangen beim mittlerweile nachgewiesenen Militärputsch gegen Mossadegh 1953 im Iran. John F. Kennedy wollte mit dem CIA kurzen Prozess machen und ihn zerschlagen – diese Aussage hat er nicht überlebt. Leider werden solche Zusammenhänge erst nach Jahrzehnten von Historikern einwandfrei belegt und dann kümmert es die große Masse nicht mehr, denn dann sind schon ganz andere Themen aktuell: Das Pentagon beschäftigt 27.000 PR-Mitarbeiter für die permanente Gehirnwäsche. Allein die Kampagne für die – ebenfalls mittlerweile nachgewiesene – “Brutkastenlüge” ließ man sich… Weiterlesen »
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Tratscher
8 Tage 10 h

Na endlich gibt’s mal Konkurrenz und neuen Gegner, so wird das Verwüsteten vieler hilflosen Staaten durch die USA auch bald ein Ende haben..🤣🤣🤣🤣🤣

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