Testen auch für Pendler

Corona-Testpflicht für Pendler kommt

Mittwoch, 03. Februar 2021 | 17:40 Uhr

Pendler müssen sich künftig registrieren und einem Corona-Test unterziehen. Das geht aus der neuen Einreise-Verordnung hervor, die am Mittwochnachmittag vom Sozialministerium erlassen wurden. Für die anderen Einreisenden bleibt im Wesentlichen alles gleich, außer dass sie einen negativen Test benötigen, wenn sie ins Land kommen. Die zehntägige Quarantäne kann nun doch weiter nach fünf Tagen durch Freitesten durchbrochen werden.

Der Test zur Einreise darf höchstens 72 Stunden alt sein. Gegebenenfalls kann er auch in Österreich binnen 24 Stunden nachgeholt werden.

Was die Pendler angeht, müssen sie sich einmal pro Woche wie alle anderen Einreisenden registrieren. Zudem haben sie ein Antigen- oder PCR-Test-Ergebnis mitzuführen, das nicht älter als sieben Tage ist. Wichtig: anerkannt werden nur Tests, die von qualifiziertem Personal abgenommen werden, also keine Selbsttests. Jene Pendler, die seltener als einmal pro Woche nach Österreich kommen, müssen sich jeweils vor der Einreise registrieren. Verpflichtend ist die Registrierung ab 10. Februar, aber 7. Februar ist sie möglich.

Bezüglich des Tests ist dieser auch bei Pendlern nach Einreise möglich, muss allerdings innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden. Ausgenommen von der Bestimmung sind jene, die aus einem Staat mit niedrigen Infektionszahlen einreisen, allerdings gibt es derzeit keine so risikoarmen Länder in der Nachbarschaft.

Die einzigen EU-Staaten, aus denen man ohne Quarantäne-Bestimmungen nach Österreich einreisen kann, sind Griechenland und Finnland. Dazu kommen in Europa noch Norwegen, Island und der Vatikan. Weitere Staaten sind unverändert Australien, Neuseeland, Südkorea und Singapur. Von der Liste der sicheren Länder gekippt wurde wegen gestiegener Fallzahlen Japan.

Neuerungen gibt es in Folge des EU-Austritts für Briten. Sie dürfen – außer in Ausnahmefällen wie Geschäftsreisen – nicht mehr in Österreich einreisen, solange Großbritannien als Risikoland gilt. Die Schweiz, Andorra, San Marino und der Vatikan behalten dagegen ihren Sonderstatus, mit EU/EWR-Staaten gleichgestellt zu sein.

Was berufliche Reisen angeht, wird mit der Verordnung klar gestellt, was für Belege es braucht, dass man als Dienstreisender anerkannt wird. Die Glaubhaftmachung bei beruflichen Gründen kann ab sofort z. B. durch Bestätigungen des Arbeitgebers, Lieferscheine, Auftragsbestätigungen oder Terminbestätigung eines Vorstellungsgespräches erfolgen. Jedenfalls wird dabei auch eine zeitliche Komponente bei der Glaubhaftmachung zu berücksichtigen sein, z.B. kein mehrwöchiger Aufenthalt, wenn der Termin nur für drei Tage angesetzt ist, heißt es in den Erläuterungen zur Verordnung.

Von: apa

Kommentare

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3 Kommentare auf "Corona-Testpflicht für Pendler kommt"


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Eric73
Eric73
Tratscher
23 Tage 4 h

Die Maßnahme macht Sinn, gerade im Hinblick auf die Klagen beidseits der Grenzen, dass die Reisenden/ Pendelnden eine große Schuld an der Verbreitung tragen würden.
Man tut, was man kann, um das Virus einzudämmen – natürlich dauert die Fahrt so dann einige Zeit länger, im Winter unerfreulich.
Immerhin werden die Grenzen nicht für Pendler dicht gemacht!

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
23 Tage 3 h

Totaler schwochsinn. A pendler isch gleichstellt wia jeder ondere… lama a witz

Glaube
Glaube
Neuling
23 Tage 3 h

Für die Pendler soll es gleich bleiben wie vorher .
Das ist alles ein hin und her.
Die Grenzen sollen offen gehen daß die Wirtschaft nach oben geht.
Die Politiker sollen schauen dass alles ein gehalten wird dann bekommen sie es in Griff.
Allerwichtigste ist zu Gott beten das es aufhört.Er kann in einer Sekunde alles verschwinden lassen.

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