Volksabstimmung zur direkten Demokratie - erste Reaktionen

Das Nein liegt mit 76 Prozent deutlich vorne

Sonntag, 29. Mai 2022 | 22:31 Uhr
Update

Bozen – Die Volksabstimmung zum Gesetz zur direkten Demokratie ist abgeschlossen. Das Nein liegt mit 76 Prozent deutlich vorne. In absoluten Zahlen handelt es sich um 70.842 Wählerinnen und Wähler. Quorum gibt es keines, die Abstimmung ist auf alle Fälle bindend.

Um 21.00 Uhr sperrten die Wahllokale zu. Im Zentrum der Volksabstimmung stand die Abschaffung oder Beibehaltung der im Gesetz von 2018 vorgesehenen bestätigenden Volksabstimmung (Referendum). Demnach kann ein vom Landtag verabschiedetes, nicht mit einer Zweidrittelmehrheit genehmigtes Gesetz nicht in Kraft treten, wenn 300 Wahlberechtigte darüber eine Abstimmung beantragen. Die Promotoren haben dann sechs Monate Zeit, um 13.000 Unterschriften für die Abhaltung der Volksabstimmung zu sammeln. Das betreffende Landesgesetz kann also erst nach dem positiven Ausgang der Abstimmung in Kraft treten. Im Jahr 2021 wurde dieses “beteiligende Referendum” jedoch wieder abgeschafft.

Hätte das „Ja“ gewonnen, wäre diese Abschaffung aufrecht geblieben. Da das Nein überwiegt, tritt das Gesetz nicht in Kraft. Damit kann auch in Zukunft eine bestätigende Volksabstimmung durchgeführt werden.

Die bestätigende Landesvolksabstimmung zur direkten Demokratie am heutigen Sonntag hat ergeben, dass das vom Südtiroler Landtag am 11. Juni 2021 beschlossene Gesetz mit Änderungen zu den Regelungen der direkten Demokratie in Südtirol nicht in Kraft treten soll: 76,0 Prozent aller Wählerinnen und Wähler (Briefwahl und alle Sektionen in Südtirol) stimmten mit Nein und somit gegen die in diesem Gesetz vorgesehenen Änderungen, 24,0 Prozent kreuzten das Ja an. Die Regeln zur direkten Demokratie in Südtirol werden somit nicht geändert.

Das Endergebnis zieht sich durch alle Bezirke und Gemeinden relativ gleichmäßig durch. Die Wahlbeteiligung war mit 22,7 Prozent insgesamt sehr niedrig.

Am Abend kam es auch zu den ersten Reaktionen.

Team K: SVP-Verwirrspiel hat nicht funktioniert

„Zumindest jene Südtiroler und Südtirolerinnen, die sich an der Gestaltung der Demokratie aktiv beteiligen wollen und zur Volksabstimmung hingegangen sind, haben in Richtung SVP ein klares Signal gesetzt“, erklärt das Team K in einer Aussendung. Das Nein zum Inkrafttreten des SVP-Lega-Gesetzes, welches unter anderem die Abschaffung des bestätigenden Referendums vorsah, zeige der Mehrheitspartei neue Grenzen auf. Während mit dem Slogan „Ja zur Direkten Demokratie“ für Verwirrung bei den Wählerinnen und Wählern gesorgt worden sei, habe die gesamte Opposition mit der Begründung des Neins offensichtlich überzeugen können. Das Team K wertet das Ergebnis der Volksabstimmung als starkes Zeichen der Südtiroler Zivilgesellschaft, es versetze dem Machtgehabe der SVP einen Dämpfer.

„Im Grunde gibt es keine Sieger bei dieser Volksabstimmung. Die Wahlbeteiligung, die im Schnitt bei 22 Prozent liegt, wird der Wichtigkeit des Themas nicht gerecht. Dies zeugt einmal vom Vertrauensverlust in die Politik, aber auch, dass in Sachen Direkter Demokratie Südtirol noch in den Kinderschuhen steckt. Aber selbst dieses kleine aufblühende Pflänzchen wollte die SVP mit ihrem Gesetzentwurf zertreten. Dies ist nun nicht gelungen. Dafür gebührt den Menschen Lob und Anerkennung, die sich für das Nein ausgesprochen und stark gemacht haben. Es gilt nun dieses Ergebnis zu respektieren und jeden Versuch zu unterlassen, das Gesetz auf anderem Wege zu beschneiden oder auszuhöhlen“, so das Team K.

Die wenigen technischen Anpassungen des Gesetzes aus dem Jahre 2018 gelte es nun, schnellst möglichst im Landtag zu beheben, das Büro für politische Bildung aktiv werden zu lassen und sich bei so manchem Gesetz in Zukunft um eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Landtag zu bemühen. Damit werde die parlamentarische Demokratie gestärkt.

„Das ist es schließlich, was sich die Menschen in Südtirol erwarten, eine Politik, die zum Wohle der Menschen konstruktiv zusammenarbeitet und Probleme mit gut gemachten und verständlichen Gesetzen löst. Dieses Referendum hätte vermieden werden können. Umso wichtiger ist es jetzt, dass das Pflänzchen der Direkten Demokratie nun von der Bevölkerung mit einem klaren Nein gewässert und mit Dünger versorgt wurde. Für Verbesserungen des ursprünglichen Gesetzes sind wir immer zu haben, aber nicht für Rückschritte, die eine Bürgerbeteiligung erschweren. Darum haben wir vor einem Jahr dieses Referendum initiiert und sind nun froh darüber, dass wir viele Bürger und Bürgerinnen von diesem Weg überzeugen konnten“, sagt das Team K abschließend.

STF: Menschen wollen Direkte Demokratie nicht beschneiden

„Die Menschen in Südtirol haben gesprochen: Sie sagen Nein zur Beschneidung der Direkten Demokratie! Nach dem Flughafen-Referendum holt sich Landeshauptmann Arno Kompatscher damit ein zweites Mal eine klare Abfuhr vom Volk für seine fragwürdigen Pläne“, erklärt die Süd-Tiroler Freiheit in einer Aussendung. Die Bewegung fordert die SVP und Kompatscher dazu auf, das Ergebnis ohne Wenn und Aber zu respektieren.

„Fast 80 Prozent der Südtiroler wollen nicht, dass die Direkte Demokratie beschnitten wird. In keiner einzigen Gemeinde des Landes siegte das Ja. Ein überdeutliches Votum, vor allem auch für das bestätigende Referendum, Herzstück der Direkten Demokratie. Erst im Jahr 2018 wurde das Gesetz, über das heute abgestimmt wurde, verabschiedet. Es ist das Ergebnis eines langen Prozesses der Zusammenarbeit zwischen der Bevölkerung, der SVP und der Opposition“, erklärt die Süd-Tiroler Freiheit.

Die Bewegung richtet daher einen klaren Appell an die Regierungsparteien: „Das Ergebnis muss respektiert werden! Es ist bindend, auch für die SVP! Es darf keine Winkelzüge und Verdrehungen wie nach der Flughafen-Volksbefragung geben! Auch die Wahlbeteiligung darf keine Ausrede sein, das Ergebnis infrage zu stellen. Wer hingeht entscheidet. Und die Menschen haben entschieden!“

Landeshauptmann Kompatscher und die SVP hätten die demokratischen Rechte der Bürger beschneiden und ihnen die Möglichkeit erschweren wollen, durch Volksabstimmungen direkt die Politik des Landes mitzubestimmen, so die Bewegung.

Die Süd-Tiroler Freiheit setze sich seit ihrer Gründung für die Selbstbestimmung und für mehr Direkte Demokratie ein, heißt es in der Aussendung. Entsprechend habe man auch für das Nein geworben. „Ein großer Dank gilt daher allen Wählern, die dem antidemokratischen Vorhaben von Kompatscher und Co eine klare Absage erteilt haben“, so die Süd-Tiroler Freiheit.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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61 Kommentare auf "Das Nein liegt mit 76 Prozent deutlich vorne"


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Oracle
Oracle
Universalgelehrter
28 Tage 17 h

Genau das ist das Problem, dass heute wieder zutage kommt. 22% der Wähler bestimmen über 78%, die nicht gewählt haben? Kein Quorum heute, 300 Leute, die ein Gesetz blockieren? Ist das Demokratie? oder doch nur wieder der Versuch der Opposition, Chaos zu stiften, und dann die regierenden Parteien Tatenlosigkeit vorzuwerfen…die meisten haben eben entschieden, nicht hinzugehen, weil es ganz andere Probleme gibt, als über so ein Thema abzustimmen, dass die Oppositionen zum wichtigsten Thema aller Zeiten gemacht haben…was für eine Steuergeldverschwendung dieses Referendum, verursacht durch die Opposition…

forzafcs
forzafcs
Superredner
28 Tage 17 h

Landtagswahlen 2018. Wahlbeteiligung 70% davon der Sieger die SVP mit 40% ist das für dich aussagekräftig und Demokratisch?

forzafcs
forzafcs
Superredner
28 Tage 17 h

Außerdem sind Lega und SVP für diese „Steuergeldverschwendung“ verantwortlich, hätten sie nicht versucht das Gesetz abzuändern hätte es diese Volksabstimmung nie benötigt.

Sigo70
Sigo70
Superredner
28 Tage 16 h

Demokratie ist wenn das Volk entscheidet. 78% haben entschieden von ihrem Recht nicht gebrauch zu machen, der Rest hat bewußt für etwas abgestimmt. Was soll daran keine Demokratie sein?

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
28 Tage 16 h
Auch ich habe meine Probleme mit den diversen Volksabstimmungen, habe auch gar nicht gewählt weil mir der Ausgang gleichgültig war. Meine Meinung zu den diversen Abstimmungen ist einfach die, dass sie fast immer zum falschen Zeitpunkt von Personen initiiert werden die andere Hintergedanken haben oder auf einer gerade Siegeswelle schwimmen. Denken wir doch an unsere Abstimmung über das A-Kraftwerk Montalto. Heute wären wir wohl froh wenn wir es hätten und wenn sich jemand einmal die Arbeit machen würde, fest zu stellen wieviel Umweltschmutz die Alternative verursacht hat. Oder über die Gasbohrungen in der Adria. Heute wird wieder gebohrt auf Teufel… Weiterlesen »
Vintschger
Vintschger
Neuling
28 Tage 15 h

Der Opposition für irgendetwas in Südtirol die Schuld geben ist jetzt schon etwas weit hergeholt. Denn wenn die Mehrheit (sagt eigentlich schon das Wort) zur Abstimmung hingegangen wäre, dann hätte die Mehrheit auch mit Ja gestimmt.

So ist das
28 Tage 10 h

Nichr jammern, dass 22 % bestimmen, sondern das nöchste Mal zur Wahl gehen.
Das Ergebnis wird wieder mal abgewertet und von der SVP sicher schöngeredet.

The Hunter
The Hunter
Superredner
28 Tage 10 h

de wos hingian enscheidn und dor rest isch selbor schuld. Die Opposition hot volkommen recht, du wursch schun gefolln drun hobn ba an Maulkorb von dor SVP.

Noch dem Obhörskandal in dor Opposition Steuergeldverschwendung vorzuwerfn isch schun dor Gipfel der Traurigkeit, obor a poor treue Edelweiswähler wia du sein holt amol beratungsresistent

So sig holt is
So sig holt is
Universalgelehrter
28 Tage 10 h

nana i tat sogen die meisten hoben nit entschieden, sondern worscheinlich nitmol driber nochgedenkt ob sie hin gian oder nit, weils ihmene uanfoch sch… egal isch! sein tuat schun so, ob jo oder na, tian kennen sie sowieso mear oder wianiger wia sie wellen, des isch uanfoch lei a komplett sinnloses geld ausi geschmeise, sischt nix

LouterStyle
LouterStyle
Superredner
28 Tage 10 h

hä? wer net hingeat verzichtet jo selber af seine meglichkeit. Willsch an wohlzwong?

tom
tom
Universalgelehrter
28 Tage 9 h

selber schuld, wenn se net hingongen sein

falschauer
28 Tage 9 h

vollkommen richtig, man sollte sich jedoch nicht beklagen, selbst schuld bei dieser wahlbeteiligung, die menschen haben sich dadurch undemokratisch verhalten und dass vor allem die oppositionellen zur volksabstimmung hinlaufen würden, war vorher bereits klar umso schlimmet ist das wahlverhalten der großteil der bevölketung

Stella999
Stella999
Grünschnabel
28 Tage 9 h

Wenn es 78 % nicht für nötig gehalten haben, zu wählen oder ganz einfach keine Lust hatten, so soll zumindest die Stimme derer gelten, die es als ihre Pflicht angesehen haben, wählen zu gehen

Techno Guy
Techno Guy
Tratscher
28 Tage 9 h

Ganz Deiner Meinung!!! Aber wie meinte schon ein berühmter Mann: Das Volk ist dumm!!!

Dagobert
Dagobert
Kinig
28 Tage 9 h

@Oracle
Gonz deiner Meinung! 👍👏👏

RAMMSTEIN
RAMMSTEIN
Grünschnabel
28 Tage 9 h

Es sollet bei olle Wohlen NIA a Quorum erforderlich sein!
De wos net hingian sein selber Schuld und sollen dornoch lai still sein wenn sie gegen nen Wohlergebnis donn sein!

mair2
mair2
Grünschnabel
28 Tage 8 h

@ wer nicht hin geht ist selber schuld… Das ist nun mal Demokratie

giovanocci
giovanocci
Superredner
28 Tage 8 h

Das Vertrauen in die Politik ist nicht mehr da, vor 20 Jahren wäre es sicher ein deutliches JA geworden

Da können einige mal nachdenken warum

TirolerSued
TirolerSued
Grünschnabel
28 Tage 8 h

… dann aber bitte nicht unter Anderem den Brennerbasistunnel vergessen. Millionengrab mit Steuerngelder dank auch der Mehrheit

WhiteRussian
WhiteRussian
Neuling
28 Tage 8 h

@Oracle:
“22% der Wähler bestimmen über 78%, die nicht gewählt haben?”
Ja, genau so ist es. Das finde ich aber nicht problematisch, solange 100% die Möglichkeit haben zur Wahl zu schreiten… Das nennt man Demokratie. Wer sein Wahlrecht nicht wahrnimmt, darf sich auch nicht wundern, wenn dann das falsche herauskommt. Das nennt man Demokratie.

Anja
Anja
Universalgelehrter
28 Tage 8 h

zu sagen, dass 22% über die anderen bestimmen, stimmt nicht wirklich, denn alle 100% hätten wählen können. Es wurden nicht nur 22% befragt, sondern alle, nur haben halt 78% beschlossen, nicht abzustimmen… auch das ist Demokratie, auch wenn mir das Ergebnis nicht wirklich gefällt, wenn ich daran denke, dass wir künftig womöglich dauernd zu Referenden laufen können (von den Kosten dafür reden wir mal nicht…), aber das Ergebnis ist demokratisch zu respektieren

Diogenes
Diogenes
Tratscher
28 Tage 8 h

Nein, die Opposition hat das Gesetz verteidigt, die SVP hat ihr Versprechen von 2018 verraten. Wer nicht wählen ging, solle jetzt die Entscheidung der Wähler akzeptieren und nicht große Sprüche klopfen. So geht Demokratie.

pingoballino1955
pingoballino1955
Superredner
28 Tage 8 h

Oracle,warum haben denn 78 % nicht gewählt?? Gut dass zumindest 22% als Mehrheit das Nein gewählt haben.Das Endergebnis zeigt man ist vin der SVP Politik enttäuscht!

N. G.
N. G.
Kinig
28 Tage 8 h

Natürlich macht es die Opposition zum grissen Thema weil sie glauben in Zukunft damit als Minderheit das politische Geschehen beeinflussen zu können aber dem wird nicht so sein. Das einzige was passiert, jedes Gesetz wird für einige Zeit blockiert um später trotzdem verabschiedet zu werden.
Man sieht es immer wieder, in vielen Fragen, dass Minderheit glauben im Recht zu sein. Es wird beim “glauben” bleiben!
Gestern, ein Sieg für die Dummheit!

Storch24
Storch24
Kinig
28 Tage 7 h

Ganz meine Worte
Und genau deshalb werde ich bei den nächsten Wahlen SICHER keinen der Opposition wählen.

Storch24
Storch24
Kinig
28 Tage 7 h

22% sind zu den Urnen gegangen. Und diese 22% wollen jetzt bestimmen ?
Das hat die Opposition gut hingekriegt. Mehr Chaos als bisher

falschauer
28 Tage 6 h

@forzafcs

auf jeden fall aussagekräftiger und demokratischer als diese bescheuerte volksbefragung, denn merk dir eines um konstruktiv mitreden zu können, was gut und recht wäre, bräuchte es nicht nur eine von populisten aufgeschwätzte stammtischmeinung, sondern vor allem eine urteilsfähigkeit und ein analytisches denkvermögen alles andere ist eine gefahr für die demokratie

falschauer
28 Tage 6 h

@Sigo70

richtig und das war vorhersehbar

WhiteRussian
WhiteRussian
Neuling
28 Tage 2 h

Nein, das hat nicht die Opposition gut hingekrigt. Die SVP hat es schlecht hingekrigt… Sie hat für das Ja geworben. Dafür hat kaum jemand gestimmt. Jetzt bleibt halt das Gesetz, das die SVP selbst verabschiedet hat.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
27 Tage 22 h

@ falschauer

Es kann doch nicht sein dass man eine Regierung wählt und sich darauf verlässt, dass die regiert und einem dann vorgeworfen wird, er hätte Schuld an dieser Situation. 300 Unterschriften sind einfach lächerlich. Wenn jetzt z.B. alle Mitglieder eines etwas größeren Sportvereines können ein Volksbegehren erzwingen und die Kosten dafür sind dann höher als z.B. ein nicht genehmigter Beitrag.
Kein Mensch geht dann hin und es wird dann etwas beschlossen was völlig widersinnig ist.

forzafcs
forzafcs
Superredner
28 Tage 17 h

Danke in olle wos zur Wohl gongen sein, und in olle wos für Nein gestimmpt hoben a erliches donkschian!

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
28 Tage 16 h

Ich und meine Familie sind nicht wählen gegangen, hätten aber alle mit Ja gestimmt.

TirolerSued
TirolerSued
Grünschnabel
28 Tage 7 h

@Chrys hätten hätten hätten …..

WhiteRussian
WhiteRussian
Neuling
28 Tage 5 h

Tja Chrys. Wenn viele den ganzen Tag nicht Zeit oder Lust haben, ihre Stimme abzugeben, dann kommt halt so ein Ergebnis zustande…

Rider
Rider
Superredner
28 Tage 17 h

Bravo

prontielefonti
prontielefonti
Superredner
28 Tage 17 h

Bravo!

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
28 Tage 9 h

17% der Bürger haben entschieden. Das kann nicht sein. Die allermeisten Bürger hat dies nicht interessiert. Da hat die Opposition auch nicht recht viel Wähler überzeugen können. Das auch in Zukunft 300 Hanselen ein Gesetz blockieren können, ist schon krass. Was für eine Steuergeldverschwendung….. geschlossen von der Opposition getragen und wieviel Mio € dadurch aus dem Fenster geworfen werden, wenn Landesgesetze mit Mehrheit beschlossen nicht inkrafttreten können….

TirolerSued
TirolerSued
Grünschnabel
28 Tage 7 h

Braucht lei a 2/3 Mehrheit. Do werdn holt die SVPler mol miaßn ihre Erhabenheit bissl orschraubn und mit den Rest zusommenorbeitn

logo
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Tratscher
28 Tage 9 h

Bedenklich ist nur, dass lediglich 20% der Bürger hingegangen sind. Das ist traurig und beschämend. Habe eine kleine Vorahnung, dass die restlichen 80% wieder wie die Schafe das Edelweiss ankreuzen werden ?
So kommt Südtirol nie mehr voran und die Machenschaften der SVP gehen weiter wie bisher.
Ich hoffe mich zu täuschen.

Neumi
Neumi
Kinig
28 Tage 7 h

Die restlichen 80% interessiert das Thema schlichtweg nicht. Es geht nicht immer nur um Parteien, so wie bei den SVP Hatern. Manchen geht’s um’s Thema, und dem Großteil ist es anscheinend sch***egal.

Neumi
Neumi
Kinig
28 Tage 7 h

Wären die 80% alle treue SVP Wähler, wären sie ja hingegangen und hätten mit “ja” gestimmt.

Fritz48
Fritz48
Neuling
28 Tage 17 h

I bin stuff, stuff und nochmals stuff von diesem ganzen Affentanz mit dieser Landesregierung! Verschleudert mit diesem lächerlichen Referendum unser Geld! Diese Schmierentheater Freundschaft Kompatscher / Achammer nervt, daß die Beiden sich nicht grün sind weiß jeder! Hält man die Südtiroler denn für Ignoranten? Gott sei Dank hat die Opposition gewonnen! Gut so!

Wunder
Wunder
Tratscher
28 Tage 9 h

Im Grunde hat das Volk die Politik abgewählt….
22%…. Hm….

nero
nero
Neuling
28 Tage 8 h

War zu erwarten. Das Problem ist nicht dass 300 Personen ein Gesetz blockieren können, sondern dass man der regierenden SVP nach all den Skandalen offensichtlich nicht mehr ganz vertraut… Der Imageschaden ist angerichtet… und die Demokratie muss darunter leiden (auch meiner Meinung nach führt das Ergebnis nicht zu mehr Demokratie)

marher
marher
Universalgelehrter
28 Tage 12 h

Es wird sein, dass viele den genauen Grund des Referendums gar nicht so richtig verstanden haben. Eines ist aber sicher dass viele Wähler der SVP eines auswischen wollten.

The Hunter
The Hunter
Superredner
28 Tage 10 h

Bravo, und ba die nägstn wohln kon sich insore Volkspartei af a ähnliches Ergebniss gegn sie freun

TirolerSued
TirolerSued
Grünschnabel
28 Tage 7 h

hoffmrs!!!!!!

Boxer the workhorse
28 Tage 8 h

Schauen, wie lange es dauert, bis wieder die Erklärung kommt: Die Leute haben es nicht verstanden… Liebe SVP, die Leute haben sehr wohl verstanden. IHR wollt es nicht verstehen!

Galantis
Galantis
Superredner
28 Tage 8 h

..Nein, bleibt Nein, auch wenn das Wahlergebnis der SVP nicht passt!

Gievkeks
Gievkeks
Superredner
28 Tage 16 h

Gewunnen hot bei dem Referendum niamand wos, ausser de wos der SVP oans auswischen gewellt hobn. Obs des wert wor?

Indem 300 Hansln wos blockieren kennen, werd es demokratische System im Grunde zur Farce. Im Prinzip es gleiche Problem warum die EU so ineffizient isch weil jeder a Veto einlegen derf.

gutergeist
gutergeist
Tratscher
28 Tage 8 h

Der gute Herr Achammer hat für alles schon die passenden Ausreden bereit.

Offline1
Offline1
Kinig
28 Tage 17 h

Ich danke den 😇 👼 😇, die mir den Weg nach Graubünden 🇨🇭 “gezeigt” haben….

Doolin
Doolin
Kinig
28 Tage 7 h

…i fohr lei bis Samnaun tanken…

Dolomiticus
Dolomiticus
Universalgelehrter
28 Tage 16 h

Ich analysiere es so: der SVP ist die direkte Demokratie sowas von wurscht – hat sich kaum vor dem Referendum zu Wort gemeldet um für das JA zu werben. Und sie werden halt den Versuch gestartet haben – schaugmr wia weit mir do gian kenn mitn Oschoffn va dr direkten Demokratie… ist diesmal halt in die Hose gegangen. Aber sie finden schon einen Weg…

l OneManArmy l
l OneManArmy l
Superredner
28 Tage 16 h

schade um der niedrigen Wahlbeteiligung

Hoerni
Hoerni
Neuling
28 Tage 9 h

Bravo!👌👍🏻

Stadtla
Stadtla
Grünschnabel
28 Tage 8 h

Hätten unsere Politiker in der Vergangenheit nicht das Vertrauen der Wähler missbaraucht, hätte das JA vermutlich gewonnen.

buggler2
buggler2
Tratscher
28 Tage 8 h

na gea die Schafe haben vergessen was sie zu tun hatten

Gievkeks
Gievkeks
Superredner
28 Tage 7 h

@buggler2:
Warum, hom jo brav gewählt wos überoll in do Stodt auf die Plakate aufgschlogn isch.

anonymous
anonymous
Kinig
28 Tage 6 h

Man hat gesehen das der glauben der SVP auf null gesunken ist,zu oft U immer alles schön gelabert , speziell der sogenannte LH

ieztuets
ieztuets
Tratscher
28 Tage 1 h

meiner Meinung sind so viele nicht
hingegangen, vor allem weil sie sich nicht sicher waren was ankreuzen und z.B. hat jemand zu mir gesagt: fir wos seinan de Unschlogtofeln, sein do
Wohln…???

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