IS-Anschläge werden im Irak weniger

Deutlich weniger Tote bei Anschlägen in Syrien und im Irak

Donnerstag, 18. Januar 2018 | 05:57 Uhr

Bei Anschlägen in Syrien und im Irak sind im vergangenen Jahr laut einer Studie deutlich weniger Menschen getötet worden als noch 2016. Im Irak sei die Zahl der Opfer durch Angriffe der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und anderer militanter Gruppen um 60 Prozent, in Syrien um knapp 44 Prozent zurückgegangen, teilte das in London ansässige Institut IHS Jane’s am Donnerstag mit.

Damit wurden im Vorjahr im Irak 3.378 Menschen durch Anschläge getötet, in Syrien starben 3.641 Personen. Die IS-Miliz hatte im Juni 2014 ein “Kalifat” in großen Teilen Syriens und des Irak ausgerufen. Seit 2015 sind die Jihadisten aber auf dem Rückzug. Im Dezember verkündete Iraks Regierungschef Haider al-Abadi den Sieg der Regierungstruppen über die Jihadisten. Kurz zuvor hatte bereits Russland erklärt, dass der IS in Syrien vollständig besiegt sei.

Von: APA/ag.