Seenotrettung soll fortgesetzt werden

Deutsche Bundesmarine rettete insgesamt 20.000 Flüchtlinge

Mittwoch, 10. Mai 2017 | 06:46 Uhr

Die deutsche Bundesmarine hat im Mittelmeer in den vergangenen zwei Jahren mehr als 20.000 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Seit Mai 2015 seien insgesamt 20.181 Menschen geborgen worden, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Mittwoch unter Berufung auf das Truppeneinsatzkommando in Potsdam.

Angesichts der dramatischen Berichte über gesunkene Flüchtlingsboote forderte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich (SPD), eine Fortsetzung der Seenotrettung. Durch die Beteiligung der Bundeswehr an der EU-Marinemission “Sophia” hätten viele Menschen gerettet werden können, sagte Hellmich den Zeitungen. “Das müssen wir weiter machen.” Gleichzeitig müsse aber stärker auf die Leistungsfähigkeit der Besatzungen und ihrer Schiffe geachtet werden. “Da werden oft die Grenzen erreicht oder sogar überschritten”, kritisierte der SPD-Politiker.

Das bisherige Mandat des Bundestags für die EU-Mission “Sophia” endet zum 30. Juni. Hellmich plädierte dafür, die Küstenwache Libyens zu stärken, damit auch an der Küste gegen kriminelle Schleuser vorgegangen werden könne.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) haben Schiffe verschiedener Nichtregierungsorganisationen, der EU-Grenzschutzbehörde Frontex und Marine-Schiffe allein in den vergangenen vier Tagen 6600 Migranten aus Seenot gerettet. Seit Beginn des Jahres seien es fast 50.000 Menschen gewesen. Die meisten der Bootsflüchtlinge wagen von der libyschen Küste aus die gefährliche Fahrt übers Meer, um nach Europa zu gelangen.

Von: APA/ag.

Kommentare

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3 Kommentare auf "Deutsche Bundesmarine rettete insgesamt 20.000 Flüchtlinge"


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gauni2002
gauni2002
Universalgelehrter
15 Tage 7 h

Nur einmal eine Frage, gibt es einen davon, der nicht gerettet wurde? 
Demzufolge muss ja Jeder in Seenot gewesen sein. Die Frage ist und bleibt, wie die Kriterien der Seenot ausgelegt werden. 

traktor
traktor
Superredner
15 Tage 6 h

hört endlich auf den europäischen steuerzahler zu verarschen!@!
hier ist von illegaler schlepperei zu reden und nicht von rettung!!!

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
15 Tage 5 h

SPD? alles klar. unverbesserlich. halten das geschäft für die schlepper am laufen. bravo.

arme menschen die die schlepper als nachschub holen.

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