Die Flüchtlinge verbrachten eine weitere Nacht auf den Straßen

Diskussion um Moria-Migranten geht weiter

Samstag, 12. September 2020 | 19:02 Uhr

Nach den Bränden im Migrantenlager Moria auf der griechischen Insel Lesbos hat UNO-Generalsekretär António Guterres gefordert, die obdachlos gewordenen Menschen aufs Festland zu bringen. Während die griechische Polizei einem AFP-Bericht zufolge auch am Samstag Tränengas gegen Demonstranten einsetzte, bekräftigte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sein striktes Nein zur Aufnahme von Flüchtlingen.

Er habe die “Verwüstung” gesehen, schrieb Guterres. “Die Lösung liegt darin, sich um alle betroffenen Menschen zu kümmern, insbesondere die Verwundbarsten, und damit anzufangen, die Menschen auf das Festland zu bringen”, forderte er.

Das Lager war in der Nacht auf Mittwoch bei mehreren zeitgleichen Bränden fast vollständig zerstört worden. Statt der vorgesehenen knapp 3.000 Migranten waren dort mehr als 12.000 untergebracht. Einige sollen Feuer gelegt haben, nachdem für die Bewohner wegen Corona-Infektionen Quarantäne verordnet worden war.

Tausende, darunter Kinder, verbrachten die vierte Nacht in Folge im Freien. Humanitäre und staatliche Organisationen verteilten Wasser und Lebensmittel, wie das griechische Fernsehen (ERT) zeigte. Am Samstagvormittag protestierten Hunderte Migranten gegen ihre verzweifelte Lage. Die Polizei setzte daraufhin laut einem Fotografen der Nachrichtenagentur AFP auch Tränengas ein.

Die griechischen Behörden arbeiteten indes an einem provisorischen Zeltlager. “Alle Menschen müssen dorthin gehen. Nur so werden wir sie richtig versorgen können”, erklärte der stellvertretende Migrationsminister Giorgos Koumoutsakos im Athener Nachrichtensender Skai.

Zahlreiche Migranten sagten aber Reportern, sie wollten nicht ins Lager und sähen nun die Chance, ihre Abreise durchzusetzen. “Wir wollen nach Deutschland – nicht ins Lager”, sagten viele. Bei spontanen kleinen Demonstrationen riefen Migranten “Freiheit, Freiheit”.

Zehn europäische Staaten haben sich zur Aufnahme von insgesamt 400 unbegleiteten Minderjährigen bereit erklärt, von ihnen wollen allein Deutschland und Frankreich je 100 bis 150 übernehmen. Diesem ersten Schritt werde ein weiterer folgen, hatte der deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Freitag gesagt. “Ich lege persönlich sehr großen Wert darauf, dass wir eine rasche Lösung für Familien mit Kindern finden.”

Zur Gruppe zählen auch Staaten, die bisher eine harte Linie in der Flüchtlingsfrage vertraten wie die Niederlande, Kroatien oder Slowenien. Dessen Ministerpräsident Janez Janša hatte erst am Dienstag nach einem Treffen mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) den Gleichklang in der Migrationsfrage betont. Über die Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU könne man erst reden, wenn die Frage des Außengrenzschutzes gelöst sei, sagte Janša.

Bundeskanzler Kurz bleibt jedoch trotz des wachsenden Drucks auch aus den eigenen Reihen hart in der Frage, ob Kinder aus dem abgebrannten Lager aufgenommen werden sollen. In einem am Samstag in der Früh auf Facebook veröffentlichten Video warnte Kurz vor einer Wiederholung der Ereignisse des Jahres 2015, als die europäische Politik angesichts der “schrecklichen Bilder am Bahnhof in Budapest (…) dem Druck nachgegeben hat und die Grenzen geöffnet hat”. Es seien am Ende eine Million Menschen gekommen, die Schlepper hätten Unsummen verdient und unzählige Menschen seien im Mittelmeer ertrunken. “Dieses menschenunwürdige System aus 2015, das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren”, sagte Kurz.

“Auf europäischer Ebene werden wir uns für einen ganzheitlichen Ansatz einsetzen. Was wir nicht brauchen, ist Symbolpolitik”, sagte er in Anspielung auf die Initiative von zehn EU-Staaten zur Aufnahme von 400 Kindern. Kurz räumte ein, dass die Bilder aus Moria “niemanden kalt” ließen, verwies aber auch auf andere Gebiete, die nicht so im Scheinwerferlicht stünden. Den Menschen müsse man vor Ort helfen, forderte Kurz und verwies in diesem Zusammenhang auf Gespräche mit den Grünen.

“Leben retten ist niemals Symbolpolitik”, konterte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner. “Wer nicht hilft, macht sich mitschuldig. An dieser Wahrheit ändern auch Ihre Belehrungen nichts.” SPÖ-Vizeklubchef Jörg Leichtfried kündigte an, dass die größte Oppositionspartei im Nationalrat einen Antrag zur Aufnahme von Kindern aus Moria als “humanitäre Notmaßnahme” einbringen werde. Der Antrag sei auch eine “Nagelprobe für Vizekanzler Kogler und die grüne Regierungspartei”.

Kogler kündigte in einem Interview mit dem Ö1-Mittagsjournal weitere Gespräche mit dem Kanzler an. “Wenn das sogar der Herr Söder schafft und jetzt auch der niederländische Premier, der Herr Rutte, ja dann kann das Österreich auch schaffen”, bekräftigte er die Grüne Forderung nach einer Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria. Zugleich kündigte er eine “Vervielfachung” der Mittel im Auslandskatastrophenfonds an, der künftig mit zweistelligen Millionenbeträgen dotiert werden soll.

Den Festlegungen des Kanzlers nicht trauen wollen indes die Freiheitlichen. Klubchef Herbert Kickl kündigte an, “den Lackmustest” im Parlament machen und entsprechende Anträge im Nationalrat einbringen zu wollen. “Kanzler Kurz ist nicht ehrlich, er spricht mit gespaltener Zunge”, vermutete der Ex-Innenminister Hinterzimmerdeals mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sprach von einer dramatischen Lage auf Lesbos. “In diesem Augenblick, während Österreich über die Worte des Kanzlers zur Moria-Katastrophe diskutiert, eskaliert die Situation auf Lesbos komplett”, sagte der humanitäre Berater Marcus Bachmann am Samstag. “Unsere Teams vor Ort berichten von Familien mit Kleinkindern, die in brütender Hitze auf dem nackten Asphalt ausharren, ohne Zelte, Decken, Nahrung oder Wasser und medizinische Hilfe. Tausende verzweifelte Menschen, mitten in Europa, ohne Hilfe und ohne jede Aussicht darauf”, erklärte Bachmann. Auch Österreich sei hier gefragt, denn Griechenland sei ganz offensichtlich überfordert.

In Deutschland wurde indes bereits über eine weitergehende Initiative zur Aufnahme von Flüchtlingen diskutiert. 2015 waren knapp 900.000 Asylbewerber weitgehend unkontrolliert nach Deutschland gekommen. Für das vergangene Jahr hatte das Innenministerium von rund 140.000 Asyl-Erstanträgen gesprochen.

Der baden-württembergische Innenminister und stellvertretende CDU-Chef Thomas Strobl wandte sich aber gegen Forderungen, alle Migranten aus Moria zu holen. “Wir können nicht alle der mehr als 12. 000 Menschen aus dem zerstörten Flüchtlingslager in Deutschland aufnehmen – dann wären die nächsten 12.000 sehr schnell da”, sagte er der “Stuttgarter Zeitung” und den “Stuttgarter Nachrichten”. “Wir helfen, wollen aber nicht Hoffnungen wecken, die nicht erfüllt werden können.”

Der Bewerber um den CDU-Vorsitz Norbert Röttgen schlug mit anderen Christdemokraten die Aufnahme von 5.000 anerkannten Flüchtlingen vom griechischen Festland vor, auch um Griechenland so für die Betreuung der Moria-Migranten zu entlasten. Die Gefahr einer Sogwirkung wie 2015 sieht er nicht. Es gehe “davon kein Signal” aus, sagte er der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. “Wir haben inzwischen eine völlig andere Situation: Es gibt einen besseren Schutz der Außengrenzen und Abkommen mit anderen Staaten.”

Gut drei Viertel der Moria-Bewohner kommen aus Afghanistan (77 Prozent), ein kleinerer Teil aus Syrien (8 Prozent) und dem Kongo (7 Prozent). Die Chancen auf Schutz sind je nach Nationalität unterschiedlich – für Syrer gut, für Afghanen schlechter.

Von: APA/dpa

Kommentare

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32 Kommentare auf "Diskussion um Moria-Migranten geht weiter"


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Gustl64
Gustl64
Tratscher
16 Tage 6 h

Wenn nun Europa dem Druck von Seiten der Flüchtlinge nicht standhält, dann werden in Zukunft immer mehr Unterkünfte brennen! Europa darf sich nicht erpressen lassen.

So sig holt is
So sig holt is
Universalgelehrter
16 Tage 5 h

hon i mir a gedenkt, wenn des 1 mol kloppet, mochen ondere noch… man terf uanfoch nit nochgeben sischt hot man schun verloren… nit menschlich ober ondersch geats nit

Storch24
Storch24
Universalgelehrter
16 Tage 3 h

Stimmt nur irgendwie, die meisten halten sich an die Regeln, und nur einige wenige rebellieren. Draufzahlen tut im Endeffekt jeder.
Hier müsste es nicht heißen wer will aufnehmen ? JederIn der EU sollte aufnehmen müssen. Und das gilt auch für die in Italien ankommenden

One
One
Superredner
15 Tage 22 h

@Storch24 Wieso sollte jeder aufnehmen müssen? Niemand muß einen Wildfremden aufnehmen. Es gibt keinen Grund dafür und macht erst recht keinen Sinn. Eventuell kannst du bei dir Zuhause ja mal ein paar dieser Menschen aufnehmen und sie mit deinem Geld erhalten. Berichte uns anschliessend von den tollen Zuständen und wie du mit deinen Überstunden, deren Luxusleben finanzierst. Und immer aufpassen, denn wenn mal etwas nicht passt, dann wird das „Lager“ abgefackelt.

Staenkerer
16 Tage 5 h

meines wissens hobn ober nit de “bösen deutschen” oder ondre “böse” von ondre europäische länder sie in de loge gebrocht, warum solln de jetz erpresst wern de rechnung zu begleichn??
des “vereinte europa” hot in “soche flüchtlinge” mit oder ohne dem feuer total versog!

andr
andr
Universalgelehrter
16 Tage 5 h

Versagt???? dann sieh dir die ganzen integrationsprogramme an überall wo es möglich war in betrieben sind Flüchtlinge beschäftigt nur ist es extrem schwierig alle unterzubringen dieses blöde Gerede kann ich nicht mehr hören es wurde viel getan aber irgendwann wird man an die sozialen Grenzen stoßen

oli.
oli.
Kinig
16 Tage 4 h

@andr, was willst Du mit einem Asylant im Betrieb anfangen der weder SCHREIBEN noch LESEN kann ?

Die meisten wollen Geld , Wohnung, aber keine Arbeit.

Staenkerer
16 Tage 4 h

@andr de honn i a bisl onderst gemoant! i honn eigentlich es versogn von
2015 gemoant und das man 5johr long nix drauß glernt hot!
du sprichsch de “beste” aus der situation mochn in de man aich selber gebrocht hot,
! tjooo… zu 70- 80% kloppets und über de restlichen 30-20% dorf man nit redn!

xXx
xXx
Universalgelehrter
16 Tage 3 h

@oli. dem muss ich wiedersprechen. Bei uns haben seit 2015 insgesamt 14 Flüchtlinge gearbeitet. Mit 3 konnte man wirklich nicht viel anfangen, aber die anderen 11 waren/sind fleißige Mitarbeiter. Diesen Personen merkt man die dankbarkeit an und sie zahlen diese mit Einsatz zurück, da könnte sich so manch Einheimischer eine Scheibe abschneiden.

Das Problem ist das die meisten Flüchtlinge, teilweise aus Rechtlichen Gründen, oft aber auch aus Gesellschaftlichen gar keine echte Chance bekommen sich ernsthaft zu integrieren.

Sag mal
Sag mal
Kinig
16 Tage 2 h

@oli. alle sozialen Unterstützungen einstellen dann hört das auf.

Bauer9
Bauer9
Grünschnabel
15 Tage 19 h

Woher wissnen Sie sel?

Bauer9
Bauer9
Grünschnabel
15 Tage 19 h

Find i a, sichor werds faule a gebn, obor sel gibs bei ins a. Sichor werds gewoltätige a gebn, sel gibs bei ins a.

Iatz woll
Iatz woll
Tratscher
16 Tage 6 h

Die einzige Verantwortung ist bei Frau Merkel zu suchen als sie die verheerenden Worte äußerte:”Das schaffen wir!”
Klar wenn man “den armen Teufeln” alles verspricht, dass sie alles liegen lassen und flüchten!
Aber, so glaube ich wenigstens, werden sie ihr blaues Wunder erleben, denn man kann sie nicht alle “empfangen” solange sich nur EINIGE EU Staaten an das Flüchtlingsabkommen von Malta halten.

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Tratscher
16 Tage 6 h

Gebauso ist es. Frau Merkel hätte das nirmals tun dürfen. Jetzt irren diese Leute herum und haben keine Zukunft. Viele werden kriminell, andere verzweifeln. Frau Merkel hat einen nicht wieder gut zu machenden Schaden angerichtet. Allein schon deshalb hehörte sie längst schon weg von der politischen Versntwortung.

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
16 Tage 3 h

@PeterSchlemihl
Eine Veränderung kann man nur erreichen, wenn sich alle mal einig wären. Auch ein Politikerwechsel.

Sag mal
Sag mal
Kinig
16 Tage 2 h

@PeterSchlemihl nicht zu vergessen.Als Sie sagte: Wir können nicht Alle aufnehmen war der Aufschrei gross.Das Alles ist gewollt und hatt schon lange nix mehr mit Flucht zu tun.Zu spät würd ich mal sagen wird das eingesehn.🙈

Storch24
Storch24
Universalgelehrter
15 Tage 23 h

Petersch….. warum verlassen die nicht Deutschland ? Steht besser da als viele andere EU Länder

Zeus
Zeus
Grünschnabel
15 Tage 22 h

Da wünsch ich mir einen Staatschef wie Kanzler Kurz
Hat die richtige Einstellung, den Mut konsequent zu reagieren und zu regieren

Bauer9
Bauer9
Grünschnabel
15 Tage 18 h

pfff.. genau. Es gib a Länder wos billiger sein wia Suedtirol odor Italien, wieso flüchten mit net olle? Weils koa mensch tuat wennor net unbeding muas. Und Ausnohmen hobn mir, man sig jo wia viele Suedtiroler in Muenschen, Wien usw. wohnen.

gafnsana
gafnsana
Tratscher
16 Tage 6 h

Ja dann lass sie nach deutschland flüchten! Vielleicht macht dann das Europaparlament mal was dagegen.

Storch24
Storch24
Universalgelehrter
16 Tage 3 h

Herr Seehofer erwartet sie mit offenen Armen

jecker
jecker
Grünschnabel
16 Tage 3 h

Wir wollen nach D.
Um ihre Forderung Nachdruck zu verleihen legen sie ihre eigenen Unterkünfte in Brand.
Und schon reagieren die deutschen Politiker von der Linken und Grünen angefangen ( wollen alle 12000 aufnehmen) bis hin zur CDU ( Laschek will 5000 aufnehmen)
Diese unfähigen Politiker sind Schuld an dem ganzen Migrationsgeschehen.
ich schäme mich für die, weil sie selber blicken nicht was sie für einen Mist anrichten.

Spitzpassauf
Spitzpassauf
Superredner
16 Tage 5 Min

@jecker…..habe gerade zu diesen Thema einen Leserkomentar gefunden derbesagt, wenn die mit brandstiftung ihren Willendurchsetzten können,und sie in ihre Wunschländer geholt werden, dann sollten wir mal das Parlament in brand setzen, vielleicht bekommen wir dann auch unseren Willen…eine neue Regierung…..😉

Staenkerer
15 Tage 20 h

wenn de deutsch jetz, auf de brondstiftug aufi olle, fost olle oder a lei einige aufnehmen, brennt holt glei no oans und nor no oans…laut dem motto
wir pfeifn (zündeln), ihr spurt!
ormes, erbressbores europa!

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
15 Tage 6 h

@Spitzpassauf
SIE dürften dann für längere Zeit gesiebte Luft atmen. Vor dem Gesetz sind eben nicht alle gleich.

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Tratscher
16 Tage 2 h

Wenn jetzt diese Flüchtlinge aufgenommen werden, brennen demnächst weitere Migrantenlager. Seit wann lässt sich Europa erpressen?

elmar
elmar
Superredner
16 Tage 2 h

Das Problem welches jetzt entstehen wird ist das es nicht lange dauern wird bis andereLager brennen werden undsomitist die Eu erpressbar das darf nicht geschehen einziege Lösung ist alle sofortinihreHeimatländer zurückzubringen gen unendlich die Hilfsorganisationen die Flüchtlinge abholen dazu zu verpflichten dieFlüchtlingedorhinzi bringen unter welcheFlage dasSchif registriert ist dennsietragen eine große Mitschuld an den Leid dieser armen Menschen

jochgeier
jochgeier
Tratscher
16 Tage 4 h

wer der helfenden hand die finger abschneidet hat dessen hilfe verdient???

mazzisonni
mazzisonni
Neuling
16 Tage 4 h

Amo a guita entscheidung…top👍

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Superredner
15 Tage 21 h

@mazzi….
von wem eine gute Entscheidung?

Bauer9
Bauer9
Grünschnabel
15 Tage 18 h

Obor schun olle in die Kirche renn um zi betn “Liebe deinen Nächsten”.

Spitzpassauf
Spitzpassauf
Superredner
16 Tage 16 Min
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