Frankreich und andere Atombefürworter haben sich durchgesetzt

Empörung nach Brüsseler Entscheidung zu Gas- und Atomenergie

Sonntag, 02. Januar 2022 | 17:45 Uhr

Die EU-Kommission hat mit Plänen zur indirekten Förderung moderner Atom- und Gaskraftwerke für Entsetzen bei Umweltschützern und Kernkraftgegnern gesorgt. Organisationen wie Greenpeace und WWF warfen der Brüsseler Behörde am Wochenende vor, ein vollkommen falsches Signal zu setzen und ihre eigenen Klimaziele zu untergraben. Heftige Kritik und Klagsdrohungen kamen aus Österreich.

Konkret sehen die Pläne der EU-Kommission vor, dass in Ländern wie Frankreich, Polen und den Niederlanden geplante Investitionen in neue Atomkraftwerke (AKW) als nachhaltig klassifiziert werden können, wenn die Anlagen neuesten Technik-Standards entsprechen und ein konkreter Plan für eine Entsorgungsanlage für hoch radioaktive Abfälle spätestens 2050 vorgelegt wird. Zudem soll Bedingung sein, dass die neuen Anlagen bis 2045 eine Baugenehmigung erhalten.

Investitionen in neue Gaskraftwerke sollen insbesondere auf Wunsch Deutschlands ebenfalls als nachhaltig eingestuft werden können. Dabei würde zum Beispiel relevant sein, wie viel Treibhausgase ausgestoßen werden und ob sich die Anlagen spätestens 2035 auch mit grünem Wasserstoff oder kohlenstoffarmem Gas betreiben lassen können.

Über den Umgang mit Atom- und Gaskraft wird bereits seit Monaten gestritten. So hat sich beispielsweise Deutschland gegen die Aufnahme der Atomkraft in die Taxonomie ausgesprochen, zugleich aber für ein grünes Label für Gas als notwendige Übergangstechnologie gekämpft. Für Länder wie Frankreich ist hingegen die Atomkraft eine Schlüsseltechnologie für eine CO2-freie Wirtschaft. Auf die Einbeziehung von Gas hätte es verzichten können. Der Vorstoß der EU-Kommission wird deswegen von Kritikern auch als fauler Kompromiss und als Zugeständnis an die Interessen von Ländern wie Frankreich und Deutschland gesehen.

Zumindest Österreich will nichts unversucht lassen, um den Vorstoß doch noch zu stoppen, und droht mit einem Gang vor den Europäischen Gerichtshof. “Sollten diese Pläne so umgesetzt werden, werden wir klagen”, kündigte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) an. Ausgangspunkt könnte dabei ein Rechtsgutachten sein, wonach Atomkraft laut der Taxonomie-Verordnung nicht den Anforderungen an eine nachhaltige Investition entspricht.

Für Österreich sei laut Gewessler jedoch ganz klar: “Weder die Atomkraft noch das Verbrennen von fossilem Erdgas haben in der Taxonomie etwas verloren. Denn sie sind klima- und umweltschädlich und zerstören die Zukunft unserer Kinder.”

Auch Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) äußerte Bedauern. “Wir haben immer betont, dass Atomkraft aus unserer Sicht keine nachhaltige Energieform ist und nicht in der Taxonomie-Verordnung drinnen sein sollte.”

“Das ist das völlig falsche Signal und steht unseren Bemühungen für eine echte nachhaltige Energiewende und den Zielen des Green Deal entgegen”, betonte der SPÖ-EU-Abgeordnete Günther Sidl, der als Mitglied im Umweltausschuss des EU-Parlaments einen Einspruch gegen die Vorlage der EU-Kommission ankündigte.

Für Othmar Karas (ÖVP), Vizepräsident des EU-Parlaments, ist die Vorlage ein Versuch von “Greenwashing”: “Kernenergie ist keine und kann keine nachhaltige Zukunftstechnologie sein.” Er warb bei seinen Kollegen für einen gemeinsamen Einspruch aller österreichischen Mitglieder des Europäischen Parlaments, um das Vorhaben zu stoppen.

Kritik kam auch von der FPÖ. Die EU setze “zehn Jahre nach dem atomaren Super-Gau in Fukushima ein fragwürdiges Zeichen”, kritisierte der freiheitliche EU-Abgeordnete Georg Mayer und forderte einen Schulterschluss über die Parteigrenzen hinweg, um im EU-Parlament mit allen Mitteln die Einstufung von Kernenergie als ökologisch nachhaltig zu verhindern.

In Deutschland gab es angesichts des beschlossenen Atomausstiegs und der Abschaltung von drei Kernkraftwerken am Silvesterabend vor allem wegen der Kommissionspläne für ein grünes Label für bestimmte Investitionen in neue AKW und Laufzeitverlängerung Aufregung. Die “Hochrisikotechnologie” Atomenergie als nachhaltig zu etikettieren, sei falsch, kommentierte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Der Atommüll werde die EU über Jahrhunderte belasten. Der liberale Finanzminister Christian Lindner begrüßte unterdessen die Erdgas-Pläne der Kommission. “Deutschland benötigt realistischerweise moderne Gaskraftwerke als Übergangstechnologie, weil wir auf Kohle und Kernkraft verzichten”, so Lindner gegenüber der “Süddeutschen Zeitung”. Er sei der Kommission dankbar, dass sie deutsche Argumente aufgegriffen habe.

Ob sich Deutschland einer Klage Österreichs anschließen würde, ist noch fraglich. Man setze auf Diskussionen und Verhandlungen, sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch auf eine entsprechende Frage. In Deutschland wurden zum Jahreswechsel die AKW in Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen stillgelegt. Die drei allerletzten deutschen Akw bei Landshut, im Emsland und bei Heilbronn sollen zum Jahresende folgen.

Die Einstufung von Wirtschaftstätigkeiten durch die EU-Kommission im Rahmen der sogenannten Taxonomie soll Anleger in die Lage versetzen, ihre Investitionen auf nachhaltigere Technologien und Unternehmen umzustellen, und so wesentlich zur Klimaneutralität Europas bis 2050 beitragen. Es wird damit gerechnet, dass sie weitreichende Auswirkungen hat, da sich als nachhaltig eingestufte Projekte deutlich leichter und günstiger finanzieren lassen dürften.

Aus der Brüsseler Behörde hieß es am Wochenende, die Taxonomie ermögliche es den Mitgliedstaaten, “sich von ihren sehr unterschiedlichen Ausgangspositionen aus in Richtung des gemeinsamen Ziels der Klimaneutralität zu bewegen”. Daher könnten auch Lösungen sinnvoll sein, die auf den ersten Blick weniger “grün” erschienen. So könnten Investitionen in Erdgas und Kernenergie einen Beitrag leisten, den Wechsel zu Energiequellen mit geringeren Emissionen zu beschleunigen.

Die EU-Mitgliedstaaten haben nun bis zum 12. Jänner Zeit, den Entwurf zu kommentieren. Seine Umsetzung kann nach Angaben der EU-Kommission nur verhindert werden, wenn sich mindestens 20 EU-Staaten zusammenschließen, die mindestens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der EU vertreten, oder mindestens 353 Abgeordnete im EU-Parlament. Dies gilt allerdings als unwahrscheinlich, da sich neben Österreich lediglich Länder wie Deutschland, Luxemburg, Dänemark und Portugal klar gegen eine Aufnahme der Atomkraft aussprechen und auch eine ausreichend große Mehrheit gegen die geplanten Gasregeln nicht in Sicht ist.

In Italien drängt die Regierungspartei Lega nun sogar zu einem neuen Referendum zu einem Wiedereinstieg in die Kernkraft.

Von: APA/dpa

Kommentare

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64 Kommentare auf "Empörung nach Brüsseler Entscheidung zu Gas- und Atomenergie"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Zugspitze947
21 Tage 15 h

Ohjeeeeeeeeeeeee und Deutschland schaltet die Weltweit BESTEN Atommeiler ab 😢👌 Auch vom Gas muss man schnellstens wegkommen ! Putin soll seinen Schrott behalten,dann kann er uns nicht mehr erpressen  😡😜👌

Onkel
Onkel
Tratscher
21 Tage 14 h

Aber wo bekommen dann die E-Autos den Strom her?

marc16
marc16
Tratscher
21 Tage 13 h

schrott werd der zug bold werden

jochgeier
jochgeier
Universalgelehrter
21 Tage 13 h

da magst du recht haben, find nur bedenklich dass wir den atommüll für x**** jahre einlagern und dies der nachwelt hinterlassen müssen.

Pacha
Pacha
Superredner
21 Tage 12 h

Rund die Hälfte der Haushalte heizt mit Erdgas, was wären dann die Alternativen? Holz, Öl , Strom womöglich aus Atomkraft? Es wäre für Europa besser ein Auskommen mit Russland zu suchen, auch wirtschaftlich und die USA bleiben lassen.

falschauer
21 Tage 9 h

@Pacha

ja, wäre eigentlich ziemlich logisch vor allem wegen des erdgases, aber putin ist nicht gorbaciov

Chrys
Chrys
Superredner
21 Tage 8 h
Mit Russland werden Sie Sich schwer tun ein Auskommen zu finden. Sie können die vorgegebenen Forderungen akzeptieren, oder bleiben lassen. Bis heute sind wir mit den bestehenden Pipelines gut auskommen und heute anscheinend nicht mehr. Ob da nicht etwas stinkt? Schlussendlich waren es nunmehr die amerikanischen Tanker die die Preise halbieren haben lassen, was immer noch viel zu viel ist. Nur, auch wir müssen uns auf die Nase greifen. Müssen wir wirklich alles verkehrt machen? Wasserkraft in Suedtirol – nein Danke. Gasbohrungen in der Adria – per Referendum verboten. Atomenergie in Italien und auch in anderen Staaten per Volksabstimmung verboten.… Weiterlesen »
quilombo
quilombo
Superredner
21 Tage 7 h

Putin erpresst niemand. Europa hat immer Vorzugpreise für russisches Gas bezahlt und Gazprom lieferte immer die geforderte Menge. Aber Gazprom hat es nicht nötig Gas nach Europa zu verkaufen, es gibt Kunden genug, die sofort das Gas kaufen möchten und mehr bezahlen als Europa.
Umgekehrt, wenn Europa kein russisches Gas kauft, werden die USA ihr schmutziges Frackinggas nach Europa liefern. Es kostet praktisch doppelt soviel, verbrennt schlechter und ist von der Produktion bis zum Verbrauch extrem umweltbelastend. Aber die EU beweist ja andauernd, daß sie es meisterhaft verstehen sich die Axt ins eigene Bein zu hauen.

quilombo
quilombo
Superredner
21 Tage 6 h

@falschauer, Putin hat erst kürzlich in einem Interview gesagt, daß Rußland immer bereit ist, Gas nach Europa zum ausgemachtem Preis zu liefern. Im Sinne einer guten Nachbarschaft. Die Europäer müssen sich nur entscheiden, was sie eigentlich wollen.
Gorbatschow war blauäugig, er hatte keinen Durchblick beim Verhandeln. Er glaubte an die Ehrlichkeit der westlichen Partner und wurde über den Tisch gezogen. Jedoch in seinen letzten Interviews hat er sich immer hinter Putin gestellt.

quilombo
quilombo
Superredner
21 Tage 6 h

@Chrys, mit Rußland gibt es keine Probleme. Die EU muß sich nur einig sein was sie will. Will sie billiges gutes Gas aus Rußland, oder will sie dreckiges und sündhaft teures Frackinggas aus den USA?

Offline1
Offline1
Universalgelehrter
21 Tage 6 h

@Onkel…seit Monaten meine Frage ohne Antworten….

Offline1
Offline1
Universalgelehrter
21 Tage 6 h

@Chrys..wegen dem Ausstieg aus der Atomkraft gab es in Deutschland keine Volksabstimmung. Das waren ganz allein Frau Merkel und ihre Regierung in typisch deutschem, vorauseilenden Gehorsam. Anstatt sich von EXPERTEN über die Folgen und Auswirkungen beraten zu lassen, hat man mir nichts dir nichts das Ende der AKWs festgelegt. Nicht einmal Japan, als Hauptbetroffener der Katastrophe von Fukushima, in dessen Folge die Regierung Merkel reagierte, hat sich gegen Atomkraft entschieden.

World
World
Tratscher
21 Tage 6 h

Dafür bauen die Franzosen noch ein paar Atomkraftwerke dazu🤣

Zugspitze947
20 Tage 20 h

quilombo: Du erzählst wieder Lügen und Märchen in Masse !!!!! Nur China kauft Gas von Russland in grösserer Mengeausser Europa,aber die Chinesen zahlen nur 50 % des Preises wie Europa ! Von wegen wir würden billig einkaufen….. 🙁 Warum wohnst du nicht schon längst bei Purin zur Untermiete ? wenn dort alles so gut ist ? 🙁

Zugspitze947
20 Tage 20 h

Offline1: da stimmt leider,aber jetzt wäre es allerhöhste Zeit davon Abzurücken,dieKohlekraftwerke zu schliessen und usnere restlichen Atommeiler so lange laufen zu lassen bis genug EIGNENE Umweltfreundliche Energie zur Verfügung steht ! Leider hat die neue Regierung nicht wirkllich den Durchblick wie genug Strom im Land produziert wird. 🙁

berthu
berthu
Universalgelehrter
20 Tage 20 h

Da weiß wohl eher die rechte Hand nicht, was die linke tut…
Daß mit deutschem Kapital diese “gefährliche, umweltschädige Energie” kurz hinter der Grenze neu weiterproduziert, verschweigt man wohlweislich.

berthu
berthu
Universalgelehrter
20 Tage 20 h

Wasserkraft in Südtirol- Ja danke, aber nur, wenn es der SEL-Alperia und Ihren Managern paßt. der Private ist enteignet und bevormundet, geschäftlich “im Tatl”. Die Windkraft? Nein, dafür Flugplatz und noch mehr Qualität für 5*****-Tempel mit 10-facher Energieverschwendung pro Gast, als der Einheimische verbraucht.

berthu
berthu
Universalgelehrter
20 Tage 20 h

Nicht nur Ausstieg: man zahlt den Betreibern noch Jahrzehnte lang die Kosten für die Stillegung der Stromlieferung- während das “Abschalten” gar nicht so einfach möglich ist, es belibt ein Verlustbetrieb, und der Atommüll. Die Gewinne wurden vorher aber “privatisiert”. Müßten die Betreiber alle Folgekosten selbst rechnen, gäbe es keine finanzierbare Atomkraft.

olter
olter
Tratscher
20 Tage 19 h

@zug
“Chinesen zahlen nur 50 % des Preises wie Europa !”
Quelle?

Es gibt langfristige Lieferträge über bestimmte Mengen zu einem bestimmten Preis und es gibt den Spot-Markt für Gas, dessen Preise von vielen Faktoren beeinflusst werden. Wer sich nicht größtenteils über erstere versorgt, aus welchen Gründen auch immer, setzt sich vermehrt den Unsicherheiten des Zweiten aus.

onassis
onassis
Tratscher
20 Tage 18 h

@Onkel mit Gas wird Strom erzeugt

ahiga
ahiga
Superredner
20 Tage 18 h

@offline
brauchst nur die grünen fragen..
AUS DER STECKDOSE LOGO! woher auch sonst?

Zugspitze947
20 Tage 18 h

olter: DAS hat der Chinesen Präsident bei der Einweihung der ersten Gaspipeline mit Russland großspurig gesagt ! 🙁

Chrys
Chrys
Superredner
20 Tage 18 h
@quilombo Die EU hat in den letzten Jahren, je nach Staat unterschiedlich, bis zu 50% des Gasverbrauches von Russland bezogen. Seit heuer gibt es eben Probleme. Die Pipeline durch die Ukraine wird nicht mehr benutzt, die durch Weissrussland ebenfalls nicht mehr, in der durch Polen wird schon seit geraumer Zeit Gas in die entgegengesetzte Richtung gepumpt da auch diese, in Richtung Westen leer ist. Der Gaspreis ging bis auf über € 180,00 hoch und erst sein der Nachricht, das das, wie von Ihnen angedeutet so schmutziges und sündhaft teure Gas aus Amerika unterwegs war, sank der Preis wieder unter die… Weiterlesen »
Offline1
Offline1
Universalgelehrter
20 Tage 16 h

@Zugspitze947..muss dir leider widersprechen. Das würde der, zu Recht, jetzt Opposition so passen, der neuen 🚦Regierung die Schuld in die Schuhe zu schieben. Frau Merkel !!! hat die Schließung der AKWs zu verantworten. Das hat Deutschland übrigens auch einige Milliarden Euro an Schadensersatz- und Kompensationszahlungen an deren Betreiber gekostet. Du kannst, wie ich auch, zu Hause noch das 💡 an und aus knipsen. Das geht bei AKWs nicht und auch bei uns könnte es irgendwann schwieriger und kühler werden…

Offline1
Offline1
Universalgelehrter
20 Tage 16 h

@Zugspitze947….das mit dem noch jederzeit ! An- und Ausknipsen des💡bei mir habe ich auf 🇩🇪 bezogen. In der 🇨🇭 sehe in da keine Probleme…

Offline1
Offline1
Universalgelehrter
20 Tage 16 h

@olter..mach uns Unwissenden zu Wissenden. Vielleicht gelingt dir das, was uns bei dir auf immer verwehrt bleibt. Gib uns einfach die genauen Zahlen, denn Du warst ja bei den Preisverhandlungen zwischen Russland und China dabei…

Offline1
Offline1
Universalgelehrter
20 Tage 16 h

@ahiga. 👍👍dass “dahinter” ein Hamster im Rad unaufhörlich seine Runden dreht, spricht jedoch (zu Recht !) gegen den Tierschutz und wird von Grünen auch bekämpft.😉

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
20 Tage 14 h

Aber Deutschland braucht Putin ansonsten habt ihr ne kalte Stube. Und Mercedes wie Audi machen blühende Geschäfte mit Russland. Böser Böser Putin!

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
20 Tage 14 h

Wahre Worte

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

Volksreferndum sind gleich gefährlich wie einene Friseur an einer Herzoperation Entscheidungen zu treffen.

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

Hast du einen Kassazettel? Oder hast das auf der Seite einer dubiosen nichtsteuerzahlenden NGO gelesen?

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

Umweltschädigende Energie sind Elektroautos!

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

Die Vinschger wollten kein Windrad. Also net raunzn.

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

@Zug weiss alles. Wirst sehen morgen wird ZUG Minister der Energie von Europa😉

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

Verstehst du Mandarin?

olter
olter
Tratscher
20 Tage 9 h

@Zugspitze947
Wie lange ist das her?

olter
olter
Tratscher
20 Tage 9 h
@Chrys Gazprom hat die langfristigen Verträge alle erfüllt, das kann man auch bei Bloomberg nachlesen. Dass jetzt die Yamal Pipeline kein Gas mehr Richtung Deutschland pumpt, rührt daher, dass bestehende Versorgungsverträge erfüllt wurden und kurzfristig kein Transit gebucht war. Dass die Pipeline durch die Ukraine zur Zeit nicht benutzt würde ist mir neu. So weit ich weiß, hatte die Ukraine vor kurzem jediglich gefordert, zum vertraglich vorgesehenem Gas kurzfristig noch mehr über ihre Pipeline zu befördern. Wieso Gazprom das abgelehnt hat, ist nicht schwer zu erraten. Und generell, die Schuld für die hohen Gaspreise/Strompreise jetzt Russland zuzuschieben zu wollen hält… Weiterlesen »
olter
olter
Tratscher
20 Tage 9 h

@Offline000
“Gib uns einfach die genauen Zahlen, denn Du warst ja bei den Preisverhandlungen zwischen Russland und China dabei…”
Diese Frage müsstest du eigentlich Zugspitze stellen…
“mach uns Unwissenden zu Wissenden”
Für einen weitgereisten Geschäftsmann mit großer Lebenserfahrung solltest du das eigentlich nicht nötig haben, aber du beweist uns bei jedem Kommentar das Gegenteil…

puppetma
puppetma
Grünschnabel
20 Tage 7 h

@Offline1 in Deutschland gibt es für jede Lösung ein Problem

sophie
sophie
Kinig
21 Tage 10 h

So ein Sche…. Vom Gas abhängig sein von anderen Ländern🙈
Nordstream kannst vergessen, Putin kann machen was er will🙈
Wo wird denn Atommüll gelagert?
In Fässern am tiefem Meeresgrund?
Was heisst hier Grüne Energie??

Das ist Politik zum kotzen, da sieht man wieder das wahre Gesicht der Politiker und deren wahren Interessen…..

Und dann tagen sie wieder Tage lang an Klimakonferenzen…
mit null Resultaten…..

quilombo
quilombo
Superredner
21 Tage 6 h

du vergißt, daß Nordstream2 ein europäisches Projekt ist. Viele Unternehmen aus fast allen Ländern Europas haben zusammen Milliarden Euro in den Bau investiert. Wenn es nicht in Betrieb geht, werden einige Unternehmer bankrott anmelden, andere werden mit Steuergeldern gerettet werden.
Putin kann das so ziemlich egal sein. Rußland liefert das Gas, falls es gewünscht wird. Wenn nicht verkauft Gazprom irgendwo anders hin. An Abnehmern fehlt es nicht.

berthu
berthu
Universalgelehrter
20 Tage 20 h

sie tagen, schreiben Ziele an die Titelseiten, Ziele weit weg von Ihrer Lebens- und Amtszeit, halten keines ein und fördern gleichzeitig genau die falsche Technik.

Chrys
Chrys
Superredner
20 Tage 17 h

Die Firmen werden nicht bankrott anmelden, denn da sind zu viele beteiligt. Man muss nur den Verkauf von anderen politischen Entscheidungen trennen. Eines ist der Gasverkauf und etwas anderes ist die Ukraine, Weißrussland, Georgien, Syrien und die Nato-Zugehoerigkeiten.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/nord-stream-2-fuenf-westkonzerne-finanzieren-die-pipeline/23967502.html

andr
andr
Universalgelehrter
21 Tage 10 h

Brüssel findet es auch gut wenn wir Fleisch aus Australien und Milch aus padova in unserer Einrichtung einkaufen müssen. Das ist einfach absurd und der Kampf für Nachhaltigkeit wird dann jahrelang in brüssel diskutiert. Man muss abschalten sonst wird man krank im Kopf

falschauer
21 Tage 9 h

richtig, augen zudrücken und fleisch vom laugenrind, milchprodukte von der algunder sennerei, gemüse aus dem vinschgau, usw kaufen, top qualität, nachhaltigkeit, förderung der lokalen wirtschaft und 0 km

Offline1
Offline1
Universalgelehrter
21 Tage 6 h

Da Deutschland energietechnisch demnächst eh aus dem letzten Loch pfeift, wird das für die Grünen eine traumatische Regierungszeit. Denn 1. ist man auf Atomstrom aus Frankreich angewiesen 😭 und 2. die zu erwartenden Zuschüsse der EU für Neubauten von AKWs sind mit seeeehr viel Steuergeldern aus Deutschland finanziert. Da hilft wohl nur, die in 🇩🇪 Stillgelegten wieder hochfahren und Neue bauen

bauerausleidenschaft
20 Tage 21 h

Unsere Milchkühe werden als Klimakiller eingestuft – Atommüll wird demnächst als Bioprodukt gehandelt. Irgendetwas läuft nicht ganz rund🤔.

VES
VES
Grünschnabel
21 Tage 10 h

Damit wäre der Bruch zwischen Deutschland und Frankreich vollzogen. Merkel hatte das bisher ausgeglichen, der schwache Scholz wird gerade vorgeführt.

Unioner
Unioner
Tratscher
20 Tage 16 h

Nichts aus Tschernobyl und Fukushima gelernt. Wenn ich an Thiange in Belgien oder die Slowenischen und Slowakischen Atomkraftwerke denke wird einem Angst und Bange. Erdgas besser als Kohle und leider im Moment alternativlos. Da müssen wir durch bis Wasserstoff kommt durch.

GTH
GTH
Tratscher
20 Tage 15 h

und wasserstoff produziert man wie ???

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

Indem man andere Energie aufwendet😉

faif
faif
Superredner
21 Tage 7 h

…wann steigen die mäuse in großen stil in der mäusefallenproduktion ein…weiß man da schon genaueres??
…noch fragen??

onassis
onassis
Tratscher
20 Tage 18 h

Gas und Atomstrom eine wirklich saubere Sache.

der Bergsteiger
20 Tage 15 h

So Leitler oans sogi enk …
Tiat ban negstn Referendum wos dor Salvini afn Weg brengen will gegen Atomkroft zu stimmen…

Weil bis die Leit net gezwungen wern Die HOMET zu verlossn wegen so an scheiss Gau wert net nochgedenkt

Un kemmp mor iatz net mit die nuistn AKWS sein komplett sicher.
Atomkroft zun iatzign Zeitpunkt isch net sicher und Schluss

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

Den Strom den du für dieses Nachrichtenportal benutzt kommt zum Teil aus Atomkraft!

Rasen12345
Rasen12345
Neuling
20 Tage 14 h

Ja und nächste Woche nehmen wir Öl und Kohle noch dazu dann haben wir das Klima auch schon geschafft 😀

NigeriaJohn
NigeriaJohn
Grünschnabel
21 Tage 3 h

Wer ist Bruessel?

Buergerle
Buergerle
Grünschnabel
20 Tage 12 h

Atom = ja
EU muss unabhängig von anderen Staaten sein

Gas = nein

Savonarola
20 Tage 12 h

Mein Naturkundelehrer pflegte zu wiederholen, dass Atomkraft die natürlichste Energie ist.

vitus
vitus
Superredner
20 Tage 8 h

Woher soll nur der Strom kommen!
In Zukunft wird der Bedarf explodieren (z.B. erzwungene Elektroautos), aber keine Windräder und Solarpanele. Die verschandeln die Landschaft und Wasserkraft mit Stauseen ist auch ein brutaler Eingriff in die Natur. Der größte Stromanbieter in Südtirol hat auf seine Rechnungen angegeben, dass zur Zeit nicht einmal 50% des verkauften Stromes in Südtirol grün ist. Das kann man mit Erdgas als „grünen Strom“ fast verdoppeln! Eine richtige Schweinerei!

Stadtla
Stadtla
Grünschnabel
20 Tage 11 h

Frankreich hat seit 1.1. den Ratsvorsitz der EU, nun soll Atomenergie grün werden… Frankreich bezieht seinen Strom größtenteils aus Atomkraftwerken… Der Rest wäre nur Spekulation…

Look_at_Yourself
Look_at_Yourself
Superredner
19 Tage 21 h

16 Jahre dahin merkeln haben ihre Spuren auch bei der Energiebeschaffung in Deutschland hinterlassen.
Schröder hatte einen Ausstiegsplan mit den Energiekonzernen beschlossen. Der wurde so ziemlich als erstes nach seiner Niederlage zugunsten der Atomkraft abgeschafft. Dann kam Fukushima und unsere geniale Physikerin erkannte plötzlich und unerwartet, das Atomkraft auch gefährlich sein kann. Völlig überstürzt wurde der Ausstieg vom Wiedereinstieg beschlossen, der uns Milliarden kostet und uns abhängig von Despoten und Nachbarländern mit Atom- und Kohlestrom macht.

StreetBob
StreetBob
Superredner
20 Tage 5 h

Jo so gsegn isch AtomStrom jo „Grüner“ Strom. Es entsteht bei deren Produktion jo kein CO2. Es Problem isch Endlogerung und wos schunsch no olles. Dr Salvini megg a Referendum beontrogn, um In Italien wiede Atommailer zu errichten…. I woass nit, welche Pfosten ins regieren… in jeglicher hinsicht…. Hoffentlich denkn sie no um….

OH
OH
Grünschnabel
19 Tage 21 h

Ich weiß nicht was die Leute gegen Atomkraft haben. Neue Werke haben einen hohen Sicherheitsstandard und die Herstellung von Strom ist günstiger. Italien müßte da auch Mal was tun. Schließlich kauft der Staat Strom in anderen Ländern statt selber herzustellen.

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