Erdogan brachte rechtliche Schritte ins Spiel

Erdogan kritisierte USA nach Urteil gegen Banker scharf

Sonntag, 07. Januar 2018 | 10:43 Uhr

Nach dem Schuldspruch gegen den türkischen Banker Hakan Atilla wegen Verstoßes gegen US-Sanktionen hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan rechtliche Schritte gegen die USA ins Spiel gebracht. Im Fall Hakan Atilla werde die Türkei “wenn nötig auch die USA verklagen”, sagte Erdogan nach Angaben der Zeitung “Hürriyet”.

Atilla war früher Vizechef der staatlichen türkischen Halkbank. Eine Jury in New York hatte ihn am Mittwoch unter anderem wegen Bankbetrugs und der Verschwörung zur Geldwäsche und zur Umgehung von Sanktionen gegen den Iran schuldig gesprochen. Das Strafmaß soll im April verkündet werden.

“Das beschmutzt den Namen unserer Bank auf internationaler Ebene”, sagte Erdogan. Die Halkbank habe das Recht, Klage zu erheben. Er warf den USA zudem erneut vor, dem islamischen Prediger Fethullah Gülen, der in den USA lebt, Schutz zu bieten. Die türkische Führung sieht Gülen als Drahtzieher des Putschversuchs vom 15. Juli 2016 und fordert seine Auslieferung.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Erdogan kritisierte USA nach Urteil gegen Banker scharf"


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6079_Smith_W
6079_Smith_W
Superredner
9 Tage 13 h

Der Beschwerdogan schon wieder…

brunner
brunner
Superredner
9 Tage 13 h

Kalif Erdogan kann tun und lassen was er will und die ganze Welt,allen voran Europa, schaut total verdeppert zu….

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