Saporischschja steht weiter unter Beschuss

Erneut Raketenangriff auf Saporischschja

Sonntag, 09. Oktober 2022 | 10:29 Uhr

Bei einem nächtlichen russischen Raketenangriff auf Saporischschja sind mehrere Menschen getötet worden. “Als Ergebnis eines nächtlichen Raketenangriffs auf Saporischschja wurden Wohnhäuser und Straßen in einem Wohngebiet der Stadt beschädigt”, schreibt Anatoli Kurtev, Sekretär der Stadtverwaltung, auf Telegram. “Zum jetzigen Zeitpunkt ist bekannt, dass 17 Menschen gestorben sind.” Von zwölf Toten sprach am Sonntag der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Es gebe zwölf Tote und 49 Verletzte, darunter sechs Kinder, die im Krankenhaus behandelt werden müssten, teilte Selenskyj mit. Er veröffentlichte dazu in seinem Kanal im Nachrichtendienst Telegram Bilder schwer zerstörter Hochhäuser. Er sprach vom “absoluten Bösen”; die “Terroristen” würden vom Befehlsgeber bis zum Täter zur Verantwortung gezogen.

Unterdessen wurde die Zahl der Todesopfer von einem russischen Raketenangriff am Donnerstag im Zentrum von Saporischschja auf 18 nach oben korrigiert.

Die von ukrainischen Einheiten kontrollierte Stadt Saporischschja liegt in der gleichnamigen Region, in welcher sich auch das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja befindet. Moskau hatte die Region in dieser Woche annektiert, obwohl sie nicht vollständig unter Kontrolle der russischen Truppen steht. Per Dekret hatte Russlands Präsident Wladimir Putin auch das AKW am Mittwoch unter russische Verwaltung gestellt.

Von: APA/AFP/Reuters/dpa

Kommentare

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3 Kommentare auf "Erneut Raketenangriff auf Saporischschja"


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Selbstbewertung
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Superredner
1 Monat 28 Tage

Russland schießt seit 24. Februar gezielt und massiv auf alles, was Menschen in der Ukraine schädigen könnte: Wohnsiedlungen, Schulen, Krankenhäuser, Bahnhöfe, Züge, Theater…..mit unzähligen Toten. Russland droht im Gegenzug auch noch mit Atomschlag, wenn die Ukraine eine Brücke – übrigens auf dem eigenen Territorium (Krim) – unbrauchbar macht. Eigenartige Logik!

NaSellSchunSell
NaSellSchunSell
Superredner
1 Monat 28 Tage

ja genau! Die Russen begehen sei 24.02. alle nur möglichen Arten an Verbrechen, aber wenn die Ukrainer eine Brücke sprengen, würden sie damit laut Moskau “eine rote Linie überschreiten”. Lächerlich!

Liebe Ukrainer, schießt alles was nicht in die Ukraine gehört dahin zurück, wo es hingehört.

Look_at_Yourself
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Universalgelehrter
1 Monat 28 Tage

                                  
Mörderbande!
Der Schlag soll euch alle treffen!
Den GröFaZ als ersten!

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